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[Bloggeraktion] Writing Friday - Wunschzettel

Heute möchte ich euch wieder mit zu einer Bloggeraktion nehmen, bei der ich mal mehr, mal weniger gut mitmache.
Schande über mein Haupt.
Den heutigen Beitrag habe ich via Google Docs bereits letzte Woche vorgeschrieben und ich hoffe, er gefällt euch.

Bei dieser Bloggeraktion handelt es sich übrigens um den Writing Friday, den Elizzy von readbooksandfallinlove ins Leben gerufen hat, alle Informationen dazu, findet ihr auf ihrem Blog. 
Sie gibt monatlich ein paar Themen vor, zu denen man etwas schreiben kann.




Ein Hauptthema oder mehrere Unterkategorieren.
Wenn ihr auch dort mitmachen möchtet, dann schaut doch einfach bei ihr vorbei. 

Die Regeln im Überblick
  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen
Die Themen im Dezember.

  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Der Weihnachtsmann war verschwunden, wer würde Weihnachten jetzt…” beginnt.
  • Du wachst auf in einer Schneekugel – wie sieht deine Welt darin aus?
  • Welches ist dein liebstes Buch zur Weihnachtszeit? Stell es uns kurz vor.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Karussell, Zimtschnecken, bitterkalt, grosse Augen, Liebe
  • Welches Schreibthema hat dir am meisten Spass gemacht? Verlinke uns nochmals deine liebste Geschichte beim Writing Friday von 2019.
Ich habe mich entschieden, eine Geschichte mit vorgegebenen Wörtern zu schreiben. Ich hoffe sie gefällt euch. ♥


Schon seit dem Aufstehen war Milla total aufgeregt. So aufgeregt, dass sie gar nicht richtig frühstücken konnte.
In ein paar Stunden würde ihren Großeltern sie abholen und mit ihr auf den Weihnachtsmarkt gehen.
Einmal in der Woche war Großeltern - Tag und ihr Opa hatte ihr diesmal versprochen, dorthin zu gehen.
Und er hatte ihr versprochen, dass sie dort Karussell fahren dürfte.
Wirklich Ahnung davon, wieviel Zeit ein paar Stunden waren hatte Milla nicht, deswegen lief sie nun zu ihrer Mutter in die Küche.
“Mama? Kann ich mich schon anziehen?”, wollte sie mit grossen Augen wissen, sah zu ihrer Mutter hoch.
Kurz war die Angesprochene eine Blick auf die Uhr über der Tür. “Ja, mein Schatz. Das kannst du. Aber vergiss Schal, Mütze und Handschuhe nicht. Es ist heute bitterkalt draussen und du willst doch nicht frieren.”, wies sie ihre Tochter lächelnd zurecht.
Sofort überzog ein Strahlen das Gesicht des jungen Mädchens. 
Schnell lief sie wieder zurück in ihr Zimmer und suchte sich die Sachen raus, die ihre Mutter ihr gerade genannt hatte. 
Gerade, als sie in ihre Jacke geschlüpft war und sich die Mütze schief auf den Kopf gesetzt hatte, trat ihre Mutter ins Zimmer.
“Komm, mein Schatz. Ich helf dir.”, vernahm sie die sanfte Stimme Danielles, bevor diese in die Hocke ging.
Zärtlich strich sie ihrer Tochter kurz durch die Haare, ehe sie ihr die Mütze richtig aufsetzt, den Schal umband und die Jacke bis oben hin zuzog.
“Du bist alles, was ich brauche, weisst du das?”, flüstere ich leise, strich ihr leicht über die Wange hinweg.
Nachdem Millas Vater kurz nach ihrer Geburt gestorben war, hatte sie sich auf keinen anderen Mann mehr einlassen können.
Auch aus Angst, dieser könnte ihre Tochter nicht akzeptieren.
Mit schief gelegtem Kopf sah Milla ihre Mutter an, konnte mit ihren Worte nicht richtig umgehen. 
Als es klingelt, strahlte sie erneut. “Oma und Opa sind da.”, gab sie sofort von sich und lief in den Flur, damit sie ihren Großeltern öffnen konnte. 
Mit einem Lächeln sah die junge Frau ihrer Tochter nach, folgte ihr anschließend. 
“Oma hat gesagt, ich darf auch Zimtschnecken essen!”, wurde sie sofort von ihrer Tochter empfangen. Sofort glitt ein Schmunzeln über ihre Lippen.
“Aber nur, wenn ihr mir eine mitbringt.”, antworte sie lächelnd, womit sie Milla sofort zum Strahlen brachte.
“Ja!”, erwiderte das junge Mädchen lediglich, bevor sie die Hand ihres Großvaters ergriff und bereits mit ihm die Treppe nach unten lief. 
“Weisst du, was sie sich zu Weihnachten wünscht?”, hörte Danieller kurz darauf die Stimme ihrer eigenen Mutter.
“Ja. Wir haben einen Wunschzettel zusammen gemacht.”, entgegnete sie, zog ihre Augenbrauen etwas verwirrt zusammen, als ihre Mutter den Kopf schüttelte.
“Ein Teil steht nicht auf ihrem Wunschzettel.”
“Was meinst du?” Fragend sah sie ihre Mutter an. 
Kurz glitt ein Lächeln über die Lippen der älteren Frau, bevor sie ihre Tochter in eine Umarmung zog.
“Sie wünscht sich Liebe für ihre Mama. Und dass sie endlich wieder richtig lächeln kann.”, 
Bei den geflüsterten Worten, die ihre Mutter ihr zukommen ließ, füllten sich Danielles Augen mit Tänen.
"Du musst dich nur darauf einlassen, Schatz. ", fügte ihre Mutter hinzu, bevor sie Danielle einen Kuss auf die Wange hauchte und anschließend zu ihrem Mann und ihrer Enkelin lief. 
Sprachlos und mit nassen Wangen sah Danielle ihr nach und war sich einmal mehr sicherer denn je: Sie hatte die beste und tollste Tochter der Welt. 


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