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[ bloggeraktion ] freitagsfüller

  Moin!  Heute gibt es den Freitagsfüller wieder früher am Tag, weil ich gerade etwas Zeit habe und danach noch kurz in eines meiner Mauskripte hüpfen möchte, um es mit ein bisschen mehr Wörter zu füllen. Letzte Woche hat das ganz gut geklappt. Schauen wir mal, wie es heute läuft. Aber erstmal gibt es den Freitagsfüller. Der zweite Kaffee steht auch schon bereit, weil der erste seine Arbeit schon wieder nicht macht. Wenn ich ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei  Barbara  und ihrem tollen Blog vorbei. Da gibt es allerhand zu entdecken.    1. Mir ist aufgefallen, dass momentan unglaublich viele Kastanien auf dem Boden liegen. Wenn es geregnet hat, muss man aufpassen, dass man darauf nicht noch ausrutscht. Erst gestern habe ich nämlich gelesen, dass das einer Radfahrerin bei einer Eichel passiert ist und sie sich dabei erheblich verletzt hat.  2.  Der Wetterbericht meinte neulich , bzw. vorgestern, dass es nicht regnen soll...

[Rezension] 3096 Tage

Titel: 3096 Tage
Autor: Natascha Kampusch
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548374263
ISBN-13: 978-3548374260

Klappentext: Natascha Kampusch erlitt das schrecklichste Schicksal, das einem Kind zustoßen kann: Am 2. März 1998 wurde sie im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt. Ihr Peiniger, der Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil, hielt sie in einem Kellerverlies gefangen - 3096 Tage lang. Am 23. August 2006 gelang ihr aus eigener Kraft die Flucht. Priklopil nahm sich noch am selben Tag das Leben. Quelle: 3096 Tage

Meine Meinung:
Ich glaube, dass wird nun die schwerste Rezension meines Lebens, wenn man es überhaupt Rezension nennen kann, denn ich finde, dass man dieses Buch einfach nicht richtig rezensieren kann.
Natascha Kampusch, eine inzwischen erwachsene Frau erzählt ihre Gesichte, ihre Erlebnisse seit ihrer Entführung am 2.März 1998.
3096 Tage lang hält Wolfgang Priklopil sie in seinem Haus gefangen, misshandelt sie und predigt ihr ein, ihre Eltern würden sie nicht lieben, säßen im Gefängnis oder dergleichen. Niemand würde sie lieben und ohne ihn wäre sie nichts.
Tief in ihrem Inneren gibt Natascha aber dennoch nicht auf, gibt sich selbst quasi ein Ultimatum, nach ihrem 18. Geburtstag von ihm zu fliehen.

Diese Geschichte ist trotz des Hintergrundes sehr emotional geschrieben und es ist interessant zu erfahren, wie Natascha selbst das alles erlebt hat, wie sie mit ihrer vorhandenen Trauer nach Priklopils Tod umgeht, welche von kaum jemanden jedoch richtig verstanden wird.
Mit diesem Buch stellt Natascha all die Vermutungen richtig, welche die Medien in all den Jahren aufgestellt hat, erzählt ihre Version der 3096 Tage.

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch, denn es war schon ein wenig befremdlich für mich, welche Gedankengänge, dieses gerade mal zu diesem Zeitpunkt 10jährige wirklich so denkt, wie sie es beschrieben hat, was ihren Schreibstil manchmal ein wenig.. befremdlich wirken lässt..
Alles in allem aber ein sehr beeindruckendes Buch, was es definitiv werd ist gelesen zu werden und durch diesen einen Kritikpunkt 4 von 5 Flöckchenbäume bekommt.

Bis dahin,
Shou

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