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Lesemonat April '26

Der letzte Tag im April ist fast vorbei und ich habe natürlich auch in diesem Monat wieder einen Rückblicker für euch, den ich euch nicht vorenthalten möchte.  Diesmal habe ich weniger gelesen, als im letzten Monat. 1610 Seiten, um genau zu sein. Aber das Lesen soll ja keine Wettkampf sein, nicht wahr?  Jeder soll das lesen, was er schafft. Das Leben ist schon stressig genug, da muss man sich nicht auch noch innerhalb der Bookbubble an die Gurgel gehen, weil einer mehr und einer wenigen gelesen hat, oder?  Aber darum soll es hier ja gar nicht erst gehen, sondern viel mehr um die Bücher, die mich diesen Monat begleitet habe.  Angefangen habe ich mit dem Buch "Du weißt 'nen Scheiss über Sterne" von Petr Hanel. Und naja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen. Der Klappentext klang zwar schon interessant, aber ich habe es tatsächlich nur geschafft, bis Seite 208 zu kommen, bevor ich zum nächsten Buch gegriffen habe.   Inhalt: "Mark...

[Rezension] Brixton Hill

Titel: Brixton Hill
Autor: Zoë Beck
Taschenbuch, Broschur,  
384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-41042-8
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Heyne
Erscheinungstermin: 9. Dezember 2013 

Inhalt: "London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em …" Quelle: Brixton Hill

Dieses Buch habe ich von Hanne bekommen und es im Laufe der gestrigen Nacht und des heutigen Tages durchgelesen.
Hat es mir gefallen? Hat es gehalten, was der Klappentext versprochen hat?



Emma Vine - von allen nur Em genannt - befindet sich in einem Luxushochhaus inmitten von London, als plötzlich der Strom ausfällt. Fast alle Ausgänge sind verriegelt und auch der Fahrstuhl bietet keine Fluchtmöglichkeit. Während sie sich schließlich auch noch Rauch seinen Weg durch die Lüftungsschächte bahnt, muss Emma hilflos mit ansehen, wie ihre Kollegin und Freundin - ausgelöst durch eine Panikattacke - aus dem 15. Stock des Hochhauses stürzt.
Emma - welche sich in der Zeit um einen bewusstlosen Kollegen gekümmert hat - steht unter Schock. Erst recht, als ausgerechnet sie später im Zusammenhang mit den Ereignissen verhaftet wird. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt haben, sie soll dafür verantwortlich sein, dass Kimmi keinen anderen Ausweg als den Tod sah und noch bevor sie richtig darüber nachdenken kann, wird sie zur Zielscheibe von jemandem, der alles versucht, um Emmas Leben zu zerstören.

Der Schreibstil der Autorin hat mir zwar recht gut gefallen, aber auch ich muss gestehen, dass ich dieses Buch eher in die Sparte Krimi schieben würde, als es zu einem Thriller zu machen.
Die Hauptspannung hat mir einfach ein wenig gefehlt, auch wenn sich Zoe Beck ein brisantes Thema vorgenommen hat. Durch die Einbindung einiger sozialen Medienplattformen, wie z.B. Twitter, über welche Emma mit ihrem Verfolger Kontakt aufnimmt, hat sie sich an der heutigen Zeit der Medien orientiert. Auch dadurch, dass der Tod von Maggie Thatcher eine Rolle in ihrem Buch gespielt hat, konnte sich mich von sich überzeugen.

Auch wenn ich es nicht als direkten Thriller bezeichnen konnte und Emma mir manchmal so unsympatisch und naiv vorkam, dass ich sie am liebsten selbst in die Themse geschmissen hätte, war Brixton Hill ein Buch, welches sich für Zwischendurch wirklich gut lesen lässt.
Mit dem Ende hat mich die Autorin zudem noch mal zusätzlich überrascht, denn ich muss ehrlich gestehen, mit dieser Wandlung habe ich nicht gerechnet.

4/5 Schneeflöckchenbäume für dieses Buch von einer Autorin, die ich sicherlich weiterverfolgen werde.
4/5 Schneeflöckchenbäume, welches mich trotz der fehlenden Thrillerelemente positiv überraschen konnte.






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