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[Rezension] Von Männern, die keine Frauen haben

Titel: Von Männern, die keine Frauen haben
Autor: Haruki Murakami

Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
254 Seiten, Hardcover
H21,0 x B13,5 cm

Mit Folienumschlag
Originaltitel: Onna no Inai Otokotachi
Originalverlag: Bungei Shunju, 2014
EUR 19,99 [D] / 28,50 sFr.
Erstverkaufstag: 04.10.2014
ISBN 978-3-8321-9781-0

Inhalt: "›Von Männern, die keine Frauen haben‹ versammelt sieben neue Erzählungen Murakamis – »long short stories«, die wohl zum Zartesten und Anrührendsten zählen, das je von ihm zu lesen war. Und doch sind sie typisch Murakami, denn fast immer geht es darin um versehrte, einsame Männer. Männer, denen etwas ganz Entscheidendes fehlt …

Mit ›Von Männern, die keine Frauen haben‹ wendet sich Japans wichtigster Autor nach sieben Jahren, in denen er mit großen Romanen wie ›1Q84‹ und ›Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki‹ Welterfolge feierte, erstmals wieder der kürzeren Form zu. Es ist sein erster Band mit Erzählungen seit dem Publikumsliebling ›Als ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah‹." Quelle: Haruki




An erster Stelle steht heute der Dumont - Buchverlag, welchem ich meinen Dank aussprechen möchte. Deren Mitarbeiterin Katharina Waltermann war so freundlich, mir ein Exemplar des neues Werkes von Haruki Murakami zukommen zu lassen und ich war wirklich schon sehr gespannt darauf.

 Vor nicht allzu langer Zeit oder doch schon etwas längerer Zeit habe ich bereits ein anderes Buch von Murakami rezensiert und war.. gelinde gesagt enttäuscht. 

Natürlich bin ich ein Mensch, der Autoren gerne eine zweite Chance gibt und so habe ich mich an dieses Buch gewagt. 

In "Von Männern, die keine Frauen haben..", erzählt der Autor Haruki Murakami aus dem Leben der Männer, die entweder noch nie eine Frau hatten oder von einer solchen verlassen wurde, betrogen wurde und was Frauen sonst noch dazu betragen könnten, damit Männer keine mehr haben.

Das Buch beinhaltet mehrere Kurzgeschichten, die alle auf ein und das selbe Thema hinauslaufen. Sie handelt von einem Mann, welcher keine Frau an seiner Seite hat.
Eine der Geschichten handelt zum Beispiel von einem Mann, welcher sich nach dem Tod seiner Frau mit dessen früherer und eher heimlicher - glaubte sie zumindest - Affäre anfreundet. 
In sieben unterschiedlichen Erzählungen beschreibt Haruki Murakami die Gefühle der einzelnen Männer beim Verlassen werden, beim betrogen werden bis hin zum Verlust des Menschen, welchen man sein halbes Leben lang geliebt hat. 

Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen und jede einzelne Geschichte hatte ihren eigenen persönlichen Charme, ihre eigene persönliche Note.
Ich muss ehrlich sagen, dass mir "Sherezade" und"Drive My Car" am besten Gefallen. Ich möchte vom Inhalt her nun wirklich nicht zu viel verraten, denn ich finde, man muss dieses Buch von Murakami einfach selbst gelesen haben, um es verstehen zu können.

Für mich selbst war es auf jeden Fall um Längen besser, als das erste Werk, welche ich vom ihm gelesen haben und ich würde jedem, der mit den Werken von Haruki Murakami anfangen möchte, dieses Buch ans Herz legen. 


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