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[Rezension] Fabian Hambüchen - Den Absprung wagen

Titel: Den Absprung wagen
Autor: Fabian Hambüchen

FABIAN HAMBÜCHEN
Die Autobiografie
Mit Sandra Beckedahl und Kai Psotta
272 Seiten | Hardcover mit Schutzumschlag | Bildteil
ISBN 978-3-89602-948-5
19,90 EUR (D)


Inhalt: "2016 war das Jahr des Fabian Hambüchen, auch wenn es alles andere als gut begonnen hatte: Eine Schulterverletzung wirft ihn Anfang des Jahres so weit zurück, dass er nicht mehr trainieren kann – und doch ist er wenige Monate später Olympiasieger. Fabian Hambüchen hat sich vollendet.
Mutig und ehrlich erzählt er über sein Leben und seine Karriere, schildert seine Erfolge und Rückschläge und lässt uns teilhaben an der Kunst, aus Niederlagen gestärkt hervorzugehen. Sein Geheimnis: die mentale Kraft – und die Fähigkeit, im entscheidenden Moment ganz bei sich zu sein. Eine faszinierende Lebensgeschichte, die dazu motiviert, sich nicht mit weniger zufriedenzugeben. Denn du kannst alles erreichen, im Sport wie im Leben." Quelle: Den Absprung wagen


Bevor ich euch meine Meinung zu diesem Buch schreibe, danke ich dem Bloggerportal von RandonHouse, dass sie mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Ich habe euch ja bereits erst vor ein paar Tagen das erste Buch von Fabian Hambüchen vorgestellt und es war für mich - noch bevor ich das erste Buch gelesen habe - klar, dass ich auch den zweiten Band lesen muss.
Pünktlich zum Erscheinungstermin hat sich das Buch dann auch bei mir eingefunden.

Auch in diesem Buch beschreibt Fabian Hambüchen Teile seines Lebens, die dem Sport zugewandt sind. Allerdings beschreibt er hier diesmal hauptsächlich seine Tiefpunkte.
Tiefpunkte, die von Verletzungen herrühren.
Tiefpunkte, die ihn nahe, sehr nahe, an die Aufgabe gebracht haben.
Momente, in denen er seinen Vater für alles verflucht und gehasst hat, was dieser ihm versucht hat zu vermitteln.
Momente, in denen er ihn doch nötiger an seiner Seite gebraucht hat, als jeden anderen Menschen.
Ich habe den Gewinn der Goldmedaille natprlich verfolgt, habe mit ihm und all den anderen Sportlern mitgefiebert.
Ich fand es wirklich gut, einfach einmal zu lesen, wie der Turner selbst diese Momente erlebt. Vor einem Wettkampf, nach einem Wettkampf und auch mitten drin.
Ich finde in diesem Buch kam es noch weitaus besser rüber, was Fabian empfunden hat.
Auch das mentale Training findet in diesem Buch seinen Platz, welches Fabian sehr geholfen zu haben scheint.
Seine Sicht der Dinge hat nochmal ein anderes Licht auf die Welt des Turnes geworfen und ich habe wirklich Respekt vor der Leistung, die diese Männer und Frauen nicht nur bei Wettkämpfen, sondern auch beim Training aufbringen müssen.
Wer sich für das Thema interessiert und auch mal einen Blick hinter die Kulissen der Öffentlichkeit werfen möchte, ist mit diesem Buch wirklich an einer richtigen Adresse.


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