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[ Blogwoche #1 ] Mein Grätzl, mein Bezirk, mein Dorf, meine Hood …

Hallo, meine Lieben!  Heute habe ich den ersten Beitrag der bereits erwähnten Blogwochen für euch. Dabei soll es auch um einen meiner absoluten Lieblingsplätze gehen.  Seitdem ich hier oben am Jadebusen wohne, haben mein Mann und ich ein kleines Ritual entwickelt.  Fast jeden Sonntag setzen wir uns ins Auto und fahren ca. 20km nach Schillig.  Wir gehen mindestens zwei Stunden dort am Strand spazieren.  Bei Wind und Wetter. Bei Ebbe und Flut.   Es tut der Seele gut, einfach mal für eine gewisse Zeit den Kopf auszuschalten.  Wasser bzw. das Meer hatten schon immer eine beruhigende Wirkung auf mich. Ich bin auch mindestens einmal in der Woche am Bontekai hier in Wilhelmshaven. Einfach ein paar Minuten am Wasser stehen.  Das Ritual in Schillig gehört zu den Highlights am Ende der Woche. Dieser Ort ist mein Ruhepol, meine kleine Auszeit.  Jetzt in der Saison ist natürlich ein bisschen mehr los, aber sobald sie beendet ist - was übrigens am 1...

[Rezension] Frauke Besteman - Das Grimoire [ Forbidden Artefacts ]


Dieses Rezensionsexemplar habe ich durch die Autorin Frauke Besteman und der Buchplattform Buchluchs bekommen.
Ich kannte vorher weder die Plattform, noch die Autorin, aber der Klappentext und das schlichte Design des Covers haben mich sofort angesprochen. 

Daria kann und will sich einfach nicht damit abfinden, dass ihr bester Freund Noah Selbstmord begangen haben soll. Das passt einfach nicht zu ihm und zu allem, was sie bislang miteinander erlebt haben.
Als Daria beginnt Nachforschungen anzustellen, findet sie in Noahs Geheimversteck ein altes, mysteriöses Buch, dass auch ihr eigenes Leben komplett auf den Kopf stellt. 
Sie gerät zwischen die Fronten mehrerer Parteien, bei denen auch ihre Familie eine größere Rolle spielt, als Daria es je für möglich gehalten hätte. 
Und dann trifft sie plötzlich auf einen mysteriösen Fremden, der ihre Welt ein weiteres Mal auf den Kopf stellt.

Der Schreibstil von Frauke Bestemann ist klasse. Anders kann man es gar nicht beschreiben.
Bereits von der ersten Seite an befindet man sich inmitten einer Geschichte, die so viele Überraschungen und Geheimnisse beinhaltet, dass man förmlich zum weiterlesen gezwungen wird. 
Zumindest erging es mir so.
Der Schreibstil ist anders und doch besonders. Man bleibt an ihm haften und will unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Dadurch, dass man direkt mitten ins Geschehen geworfen wird, kommt man gar nicht großartig zum Nachdenken. Man fliegt förmlich durch die Seiten.

Besonders gefallen hat mir der Touch der griechischen Mythologie. Frauke Besteman hat sie so ins Buch eingeflochten, dass kein anderes Fantasyelement überhaupt den Platz hätte einnehmen können.

Die Charaktere sind so vielschichtig, besonders und einzigartig. Die Autorin erzählt die Geschichte hauptsächlich aus Darias Sicht, sodass sie für mich von Anfang an viel greifbarer war, als die anderen Charaktere.
Noah, als ihr bester Freund, war für mich sehr schwer einzuschätzen, zumal er quasi nur durch Rückblenden existiert.
Ryan war für mich wieder viel greifbarer, aber Ryan müsst ihr selbst kennenlernen. Ich finde, man kann ihn nur schwer beschreiben und bei ihm gilt ausserdem: Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.
Ich persönlich habe ihn geliebt.

Ich kann dem buch echt nichts schlechtes abgewinnen, auch wenn ich es wollen würde. Eher im Gegenteil.
Wobei.. doch.. einen Kritikpunkt hätte ich am Ende dann doch: Dieser fiese, fiese Cliffhänger.
Ansonsten kann ich das Buch wirklich empfehlen. Es gibt so viel, was es zu entdecken gilt. Es verbirgt so viel Gefühl, enthüllt Geheimnisse und beinhaltet eine Mythologie, die ich zu gerne entdeckt habe.
Und die definitiv neugierig auf die Folgebände gemacht hat.


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