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[ bloggeraktion] montagsstarter

Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas später, weil ich vorher einfach nicht dazu bekommen bin.  Es stehen auch noch Rezensionen aus, aber das fällt mir momentan wieder echt schwer. Aber nya.  Wenn ihr beim Montagsstarter auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken.     ❶ Bald ist sie vorbei, die Zeit, in der ich eine Geschichte fertig geschrieben und abgeschickt haben muss. Ob ich es wohl noch rechtzeitig schaffe?  ❷ Ich warte auf meinen Urlaub Ende Juli. ❸ the Gazette   wollte ich gerne noch einmal in vollständiger Besetzung sehen , aber leider ist das unmöglich. ❹ Die Hälfte   des Jahres ist schon fast wieder vorbei und ich habe das Gedühl, dass sich im Gegensatz zum letzten Jahr fast gar nichts ins Positive verändert hat. ❺ Manchmal finde ich es schade, dass manche Freundschaften im Laufe des Lebens auseinande r driften, aber ...

[Rezension] Ricardo Simonetti - Mama, ich bin schwul

Den meisten von uns ist Ricardo Simonetti ein Begriff. Als Influencer hat er eine große Fangemeinde hinter sich aufgebaut, ist aus Film und Fernsehen fast gar nicht mehr wegzudenken.
Durch das Bloggerportal bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, in dem Ricardo erzählt, wie sein Umwelt damit umgegangen ist, als er sich offen zu seiner Homosexualiltät bekannt hat.
Und vor allem, wie es seiner engsten Vertrauten damit ging. Der eigenen Mutter.

  • Herausgeber ‏ : ‎ Goldmann Verlag; Originalausgabe Edition (18. Oktober 2021)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Taschenbuch ‏ : ‎ 304 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3442179300
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3442179305


Ricardo Simonetti und seine Mutter erzählen hier, wie es für beide war, sich neu kennenzulernen. Ricardo berichtet nicht nur über seine Kindheit, sondern auch über die ersten Gefühle, die sich eingestellt haben. Gefühlen gegenüber Männern, von denen er dachte, dass sich sich falsch anfühlen.

Gefühlen und Gedanken, die er nicht zulassen wollte und konnte, allein schon aus dem Grund, weil ihn die tägliche Angst begleitet hat, seine Familie und vor allem seine Mutter zu enttäuschen.
Als seine engste Vertraute.
Seine Mutter gehört einem streng katholischem Haus an und musste selbst etliche Hürden und Ängste überstehen, um komplett zu ihrem Sohn zu stehen. Sie musste nicht nur sich selbst neu kennelernen, sondern auch den Menschen, den sie auf die Welt gebracht hat. Den Menschen, für den sie trotz allem immer nur das beste wollte. Und es auch noch immer will.

Dieses Buch beinhaltet Gedanken und Gefühle, die nicht nur Ricardo beschäftigen, sondern auch sein Umfeld.
Obwohl er mit sich hadert, mit sich selbst oftmals nicht im Reinen ist, lässt er sich nicht unterkriegen. Er entwickelt sich zu einer starken Persönlichkeit, die heute offen über das reden kann, was ihn früher jahrelang unterdrückt hat.
Sei es die Prise Humor, mit dem er sich gerne mal selbst auf die Schippe nimmt oder das Gefühlschaos, dass ihn auch heute noch so manches Mal erreicht: Ricardo Simonettis Buch ist ein Auf und Ab und der Gefühle. Nicht nur für ihn, sondern auch für mich als Leserin.
Ob Teil der LGBTIQ Community, oder auch nicht: Dieses Buch klärt auf und lässt auch dann nicht los, wenn man es längst beendet hat.
Es ist ein riesengroßer Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass noch viel mehr Menschen all das aufbringen sollten, was Ricardo längst hat: Selbstakzeptanz, Toleranz und eine ganze Menge Mut.
Von mir gibt es für diesen Einblick in die Gefühlswelt Ricardos eine echte Leseempfehlung.

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