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[ bloggeraktion ] freitagsfüller

  Heute habe ich wieder den Freitagsfüller für euch und auch natürlich wieder etwas früher, bevor mich nachher noch die Arbeit ruft.  Wenn ihr beim Freitagsfüller auch mitmachen möchtet, dann schaut doch einfach mal bei Barbara und ihrem Blog  scrap - impulse vorbei. ♥  1.  Meine Osterdeko  besteht lediglich aus einem kleinen Osterhasen, den ich durch ein Tauschpaket vor kurzem bekommen habe. 2.  Es ist auf keinen Fall okay, Reinigungskräfte einfach als selbstverständlich anzusehen oder sie von oben herab zu behandeln. 3.  Wo ist die Sonne heute denn schon wieder hin? 4.  Forth wings oder ACOTAR zu lesen , reizt mich nicht. 5.  Wir können auch einfach mal damit aufhören, Kommentare zu Dingen abzugeben, von denen wir keinen Ahnung haben. Aber das ist in Zeiten von Social Media ist das undenkbar geworden.   6.  Manchmal entwickelt sich das Leben in die andere Richtung, als in die, die man sich erträumt hat. Aber das ist auch...

[ Rezension ] Kerstin Herrnkind - Den Drachen jagen


Herausgeber ‎Edition W GmbH; 1. Edition (31. Januar 2022)
Sprache ‎Deutsch
Gebundene Ausgabe ‎253 Seiten
ISBN-10 ‎3949671013
ISBN-13 ‎978-3949671012

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar aus dem Westend Verlag, bei dem mich der Klappentext bereits so sehr berührt hat, dass ich die komplette Geschichte dahinter unbedingt lesen wollte.


Es ist spätabends, als Kerstin Herrnkind von der Polizei aus dem Bett geklingelt wird. Die Nachricht der Beamten erschüttert sie zutiefst: Ihr Bruder Uwe wurde tot aufgefunden. Gestorben an einem Mix aus Alkohol, Heroin und Medikamenten.
Obwohl Uwe schon seit über 25 Jahren der Drogensucht verfallen ist, hinterlässt sein Tod Spuren, die Kertin Herrnkind nie loslassen werden.
Oft genug hat sie versucht ihren Bruder aus der Drogenhölle zu befreien, hat sich Hilfe von ihrer Mutter oder Uwes Freundes geholt.
Doch ohne Erfolg. Uwe wollte nicht gerettet werden.

Kerstin Herrnkinds Buch ist ihre Art der Trauerbewältigung. Er erzählt nicht nur Uwes Geschichte, sondern auch Kerstins.
Er beschreibt Uwes Leben, seinen Kampf und seine letzten Stunden und es hat mich sehr berührt.
Kerstin Herrnkind sucht nach Erklärungen und stellt sich oft genug die Frage, ob sie die Drogensucht ihres Bruder und seinen Abrutsch nicht hätte verhindern können.
Oder gar seinen Tod.

Kerstin Herrnkind beschrieben den Leidensweg ihres Bruders und auch, wie es ihr im Nachhein damit ergangen ist. Sie lässt alte Weggefährten Uwes zu Wort kommen oder lässt ihre eigenen Gegangen Revue passieren. Auf eine Art und Weise, die berührt und bei der auch ich mir die Frage gestellt habe: Wie hätte ich reagiert? Wie hätte ich all das verarbeitet? 

Emotional und informativ, das Buch beeinhaltet eine Geschichte, die man nicht richtig nachvollziehen kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Eine Geschichte, dir aber dennoch berührt. 

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