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[ bloggeraktion ] montagsstarter

  Moin, ihr Lieben, Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas später, weil ich schon ein paar Dinge erledigt habe. Bevor am Nachmittag wieder die Arbeit wartet, möchte ich die Woche natürlich wieder mit dem Montagsstarter beginnen.  Wenn ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken.  ❶ Ich habe entschieden,   dass ich mit einem Buch von Marie Lu in den November zu starten. Bislang habe ich noch gar nichts von ihr gelesen.  ❷ In der Küche wartet   nicht nur ein Ständer mit Wäsche, sondern gleich zwei. Davon gibts hier auf jeden Fall genug. ❸ Den Geruch von gebrannten Mandeln, die es bald wieder auf den Weihnachtsmärkten geben wird ,  kann ich schon riechen. ❹ Dafür, dass ich ab und an mal für ein paar Minuten oder länger  offline bin, sorgt Vodafone manchmal schon von ganz allein . ❺ Diese Woche ist die erste von vier Wochen, bevor ein Jobwech...

[ Rezension ] Kerstin Herrnkind - Den Drachen jagen


Herausgeber ‎Edition W GmbH; 1. Edition (31. Januar 2022)
Sprache ‎Deutsch
Gebundene Ausgabe ‎253 Seiten
ISBN-10 ‎3949671013
ISBN-13 ‎978-3949671012

Dieses Buch ist ein Rezensionsexemplar aus dem Westend Verlag, bei dem mich der Klappentext bereits so sehr berührt hat, dass ich die komplette Geschichte dahinter unbedingt lesen wollte.


Es ist spätabends, als Kerstin Herrnkind von der Polizei aus dem Bett geklingelt wird. Die Nachricht der Beamten erschüttert sie zutiefst: Ihr Bruder Uwe wurde tot aufgefunden. Gestorben an einem Mix aus Alkohol, Heroin und Medikamenten.
Obwohl Uwe schon seit über 25 Jahren der Drogensucht verfallen ist, hinterlässt sein Tod Spuren, die Kertin Herrnkind nie loslassen werden.
Oft genug hat sie versucht ihren Bruder aus der Drogenhölle zu befreien, hat sich Hilfe von ihrer Mutter oder Uwes Freundes geholt.
Doch ohne Erfolg. Uwe wollte nicht gerettet werden.

Kerstin Herrnkinds Buch ist ihre Art der Trauerbewältigung. Er erzählt nicht nur Uwes Geschichte, sondern auch Kerstins.
Er beschreibt Uwes Leben, seinen Kampf und seine letzten Stunden und es hat mich sehr berührt.
Kerstin Herrnkind sucht nach Erklärungen und stellt sich oft genug die Frage, ob sie die Drogensucht ihres Bruder und seinen Abrutsch nicht hätte verhindern können.
Oder gar seinen Tod.

Kerstin Herrnkind beschrieben den Leidensweg ihres Bruders und auch, wie es ihr im Nachhein damit ergangen ist. Sie lässt alte Weggefährten Uwes zu Wort kommen oder lässt ihre eigenen Gegangen Revue passieren. Auf eine Art und Weise, die berührt und bei der auch ich mir die Frage gestellt habe: Wie hätte ich reagiert? Wie hätte ich all das verarbeitet? 

Emotional und informativ, das Buch beeinhaltet eine Geschichte, die man nicht richtig nachvollziehen kann, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Eine Geschichte, dir aber dennoch berührt. 

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