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[ bloggeraktion ] Montagsstarter

  Moin ihr Süßen, auch heute gibt es natürlich auch wieder den Montagsstarter, mit dem ich die Woche beginnen möchte.  Heute gibt es ihn wieder etwas später, weil ich jetzt erst wirklich Zeit habe, mich um den Blog zu kümmern.   Wenn ihr auch mitmachen wollt, ihr wisst ja inzwischen, wo Annis Blog ist. ❶ Nicht mehr lange und ich habe hoffentlich eine Woche Urlaub. Die habe ich so nötig. ❷ Inzwischen denke ich, eine Trennung vielleicht schon vor zwei Jahren die bessere Wahl gewesen wäre. Auch wenn diese Entscheidung, den SixGuns erst recht weh getan hätte. Aber alles ist besser, als das, was momentan im Fandom der Band passiert, die mir alles bedeutet.  ❸ Wenn mir der Kopf  zu voll erscheint ,  hilft es,  die Musik besonders laut zu drehen. Manchmal zumindest. ❹ Das Wetter  fühlt sich an wie   ein Wechselbad der Gefühle. So ganz weiss es noch nicht, was es will. ❺ Ich könnte jetzt gerade auf der Stelle einschlafen. Des Nachts liege i...

Projekt 52 im September - Wahnsinn

Hallöchen, meine Lieben. 

Wie ihr wisst, folge ich der lieben Sari von Heldenhaushalt jetzt schon so lange und habe auf ihrem Blog schon so viele Beiträge zum Projekt 52 gelesen.  Und jetzt - wo sich das Jahr so langsam aber sicher dem Ende zu neigt, nehme ich auch endlich daran teil. 
Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann schaut unbedingt einmal bei Sari und ihrem tollen Blog vorbei.  

Da ich mich haupsächlich über das Schreiben auslassen kann und möchte, werdet ihr zu jedem der vorgegebenen Themen eine kleine Geschichte von mir bekommen. 

Das Wort für diese Woche ist Wahnsinn und das ist meine kleine Geschichte dazu. Diesmal ist sie etwas kürzer als sonst. 

Johannes saß in der Ecke des kahlen Zimmers und hatte die Knie an seine Brust gezogen. Die Augen waren weit aufgerissen, als könnten sie die Dunkelheit durchdringen. Die Wände schienen zu flüstern und es war ein leises, unablässiges Murmeln, das nur er hörte. 

Johannes war einst ein Gelehrter und eigentlich ein Mann von klarem Verstand, doch inzwischen war sein Geist ein Labyrinth aus wirren Gedanken.
Die Stimmen waren nachts am lautesten. Sie sangen Lieder ohne Melodie, erzählten Geschichten ohne Anfang oder Ende. 
„Hörst du es? Hörst du es auch?“, flüsterte er in die Stille, obwohl niemand da war. 
Die Uhr in seinem Zimmer tickte, doch die Zeit schien für ihn stillzustehen. Er glaubte, die Schatten bewegten sich. Sie tanzten und  lachten über ihn. Ein zerknittertes Notizbuch lag vor ihm, gefüllt mit unleserlichen Symbolen, die er für Botschaften aus einer anderen Welt hielt.
Seine Schwester kam täglich, brachte Brot und Wasser oder etwas Obst, doch er sah sie kaum an. 
„Sie ist nicht echt“, murmelte er, „sie ist nur ein Trugbild.“ 
„Johannes." Ihre Tränen perlten auf den Boden, aber für Johannes waren sie nur Tropfen in einem endlosen Meer aus Wahn. Er lächelte manchmal und es war ein schiefes, leeres Lächeln. Fast so, als hätte er ein Geheimnis entdeckt, das niemand sonst verstand.
Eines Nachts, als der Mond durch das vergitterte Fenster schien, stand Johannes auf.  Er lachte. Laut und schrill und die Wände lachten in seinem Wahn einfach mit. „Ich habe es gefunden! Endlich!“ rief er und hatte die Arme ausgebreitet, als wolle er die Welt umarmen. 
Doch das, was er gefunden hatte, blieb in den Tiefen seines zersplitterten Geistes verborgen.
Am Morgen war das Zimmer leer. Das Notizbuch lag offen da und nur ein einziges Wort in roter Tinte war zu sehen: Freiheit. Niemand wusste, wohin Johannes verschwunden war .. oder ob er je wirklich existiert hatte. In seinem absoluten Wahnsinn. 

Kommentare

  1. Wahnsinn...
    Mir wird erst jetzt bewusst, wie schwer dieses Wort wiegt.

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