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[ rezension ] T.J. Emerson - Der perfekte Urlaub

Dieses Buch habe ich bereits im letzen Monat ausgelesen und heute möchte ich euch die Rezension dazu zeigen. Bei dem Buch, dass über digital publishers zu haben ist, hat mich vor allem der Klappentext angesprochen, der mich neugierig auf diesen Psychothriller gemacht hat. 
Heute ist ausserdem offizieller Releasetag. 

  • ASIN ‏ : ‎ B0GSZ3GSXJ 
  • Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag
  • Barrierefreiheit ‏ : ‎ Erfahre mehr
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 7. Mai 2026
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Dateigröße ‏ : ‎ 2.7 MB
  • Screenreader ‏ : ‎ Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz ‏ : ‎ Aktiviert
  • X-Ray ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Word Wise ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 449 Seiten
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    Julian und Olivia verbringen ihren Urlaub gemeinsam in ihrer abgeschiedenen Villa auf Mallora. Alles scheint perfekt und sie haben endlich einmal Zeit füreinander.
    Bis er auftaucht. Gabriel.
    Ein Mann, der mehr über Julian weiß, als ihm lieb ist. Der Mann, der Julians Vergangenheit besser kennt, als Olivia es je herausfinden soll, um die Gegenwart nicht zu gefährden.

    Julian behauptet Olivia gegenüber, dass die Begegnung mit Gabriel seiner Zufall ist und der Mann eh nur ein flüchtiger Bekannter ist, den er einst aus einer Notlage gerettet hat. 
    Aber Olivia beginnt zu zweifeln und stellt dabei nicht nur einmal ihre Ehe in Frage. Was verbirgt Julian wirklich vor ihr und in wieweit beeinflusst die Vergangenheit längst ihre gemeinsame Zukunft? Kann sie ihm überhaupt noch trauen? 
    Und welche Rolle spielt Gabriel wirklich? 


    Der Einstieg ins Buch ist mir leicht gefallen. T.J Emerson hat einen Schreibstil, der dafür sorgt, dass man durch die Seiten fliegt. Trotzdem bin ich über die Storyline ein paar Mal gestolpert. Sie war nicht grundlegend schlecht, auf gar keinen Fall. Aber ich hatte nicht unbedingt das Gefühl, mich in einem Psychothriller zu befinden.
    Eher in einer seichten Sommerromanze. Der Großteil des Buches dreht sich darum, was Julian nach dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau durchmachen musste. Obwohl er sogar ein Buch darüber geschrieben hat, kann er nicht richtig abschließen. Denn durch die Stiftung, die er zusammen mit Olivia gegründet hat, wird er automatisch immer an seine Exfrau erinnert. Als Gabriel auf der Bildfläche erscheint, nimmt das Buch eine Wendung, die ich nicht unbedingt erwartet habe. 
    T.J. Emerson konnte mich zwar das eine oder andere Mal auf die falsche Fährte führen, bei der ich das Ende so auch nicht erwartet habe. Und auch irgendwie ein wenig .. nennen wir es abgewürgt fand, aber ich persönlich würde das Buch nicht unbedingt als Psychothriller bezeichnen. 

    Mit Julian bin ich gar nicht richtig warm geworden. Er war mir als Charaker einfach nicht richtig greifbar und ich wusste nie genau, wie ich ihn einschätzen sollte. Als Gabriel auf der Bildfläche auftaucht und mit ihm die Vergangenheit war mir eigentlich fast klar, worauf so mancher roter Faden hinaus läuft. Und mein Gefühl hat mich dabei auch nicht getäuscht. 
    Zwar ist es der Autorin gut gelungen, Julians Zerrissenheit und Olivias Zweifel dem Leser wirklich glaubhaft zu machen, aber komplett überzeugen konnte mich das Buch leider nicht. Dazu habe ich vielleicht auch ein bisschen mehr Psychothriller erwartet, als ich diesmal bekommen habe. 

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