[ rezension ] Emma Zecka - Die Chroniken von All Hallows Village – Der Neuanfang
Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich euch davon erzählt, dass ich eine ganz liebe Mail von Emma bekommen habe, in der sie mir ihren zweiten Band ihrer All Hallows Chroniken vorgestellt hat. Ich habe unbedingt den ersten Band lesen wollen, zu dem ihr die Rezension natürlich auch schon lesen könnt.
Eine Hexe, ein bunter Geist und eine kleine Fledermaus sind dazu auserkoren, diese Wahrzeichen der Stadt wiederzufinden. Sie haben nicht länger als 31 Tage Zeit, für ihre Suche nach dem wichtigsten Kürbis der Geschichte, was für alle drei eine echte Herausforderung wird.
Selbstzweifel und Ehrgeiz prallen aufeinander, Ungeduld auf Verträumtheit. Kann es überhaupt gut gehen, wenn Charaktere aufeinander prallen, die unterschiedlicher nicht sein könnten?
Wenn sie nicht lernen, miteinander umzugehen und als Team eine Einheit zu bilden, steht die gesamte Heimat der Halloweenwesen auf dem Spiel. Und das kann keiner von ihnen ummöglich wollen, oder?
Wie schon am Anfang zur Rezension zum ersten Band erwähnt, haben mir die ersten Seiten zu Emmas zweiten Band so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Das Hintergrundthema um einen verschwundenen Kürbis, der gerade in der Halloweenzeit als DAS Statussysmpol gilt, hat mir unglaublich gut gefallen.
Auch in diesem Buch prallen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander und das hat mir ja beim ersten Teil der Geschichte schon unglaublich gut gefallen.
Emma Zecka haucht ihnen auf eine Art und Weise Leben ein, die dafür gesorgt haben, dass ich meine Augen kaum vom Buch ablassen konnte. Auch schon bekannte Charaktere aus dem ersten Band durften natürlich nicht fehlen und vor allem Rüdiger hat immer wieder für den einen oder anderen Schmunzler gesorgt.
Auch hier wird das Buch wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man als Leser nicht nur einen Einblick in die Gefühlswelten der Protagonisten bekommt, sondern auch in deren Gedankengänge. Und die waren manchmal so herrlich, dass ich das Schmunzeln gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Die drei Auserwählten müssen über sich hinauswachsen, um nicht dafür zu sorgen, dass das komplette Halloweenfest auf der Kippe steht. Sie müssen den Kürbis finden und dafür an einem Strang ziehen, egal ob sie das wollen oder nicht.
Wie schon im ersten Teil habe ich mich in All Hallows Village unglaublich wohlgefühlt und das, obwohl ich eigentlich gar kein Halloweenfan bin.
Und können wir bitte mal darüber reden, wie toll Rüdiger eigentlich ist? Ich möchte bitte auch einen Rüdiger haben.
Vertrauen steht hier an oberster Stelle und auch, wenn sich keiner von ihnen anfangs eingestehen will, so brauchen sie einander nicht nur, um den Kürbis zu finden, sondern vielleicht auch ein Stück weit sich selbst.
Emma Zecka ist hier ein wunderbarer Roman gelungen, der an den erstne anschließt, aber dennoch ein abgeschlossenes Szenario aufweist.
Man fliegt durch die Seiten, man begleitet die Charaktere auf ihrer Reise nach einem Relikt, dass in ihrer Welt eine große Rolle spielt. Wenn nicht gar die Größte.
Das Buch regt genauso sehr zum Nachdenken an, wie es mich als Leserin zum Schmunzeln gebracht hat. Und vielleicht sogar auch ein bisschen zum Träumen.
Von mir gibt es auch für diese Geschichte eine klare Leseempfehlung. Nicht nur für Halloweenfans, sondern für jeden, der diese drei Charaktere auf eine wunderbare Reise begleiten will, die nicht nur sie selbst verändert.

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