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[ bloggeraktion ] montagsstarter

  Moin ihr Süßen, auch heute gibt es natürlich auch wieder den Montagsstarter, mit dem ich die Woche beginnen möchte.  Heute gibt es ihn wieder etwas früher, weil ich ein bisschen Zeit habe, bevor ich noch ein paar Erledigungen machen muss. Und die Arbeit wartet ja schließlich auch noch.  Wenn ihr auch mitmachen wollt, ihr wisst ja inzwischen, wo Annis Blog ist.  ❶ Leute, da ist so ein komisches gelbes Ding am Himmel. Wo kommt das denn auf einmal her? ❷ Den Räum-deinen-Schreibtisch-Tag letzte Woche habe ich gar nicht auf dem Schirm und wusste nicht mal, dass es ihn gibt. Aber ich habe ja nicht einmal einen richtigen Schreibtisch. *lach* ❸ Morgen darf ich nicht vergessen, jemandem zum Geburstag zu gratulieren. ❹ Mein innere Uhr  lässt mich   manchmal ganz schön im Stich und ist der Meinng, ich muss um halb sechs aufstehen. Nein, liebe innere Uhr. Das muss ich nicht jeden Tag.  ❺ Ich habe eine Veränderung im Kopf, die auch Mann und Sohn betrifft ...

[Rezension] Lycidas

Titel: Lycidas
Autor: Christoph Marzi

Taschenbuch, Broschur, 864 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52910-6
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag: Heyne

Inhalt: "Die Fantasy-Entdeckung des Jahres

Als die kleine Emily eines Nachts Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, weiß sie, dass nichts in ihrem Leben so bleiben wird, wie es einmal war. Nicht, dass sie ein gutes Leben in dem kleinen Waisenhaus in einem Armenviertel Londons führen würde. Doch dass sie auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft eine phantastische Stadt unter den Straßen Londons entdecken würde und schon bald von den seltsamsten Wesen verfolgt wird – das hätte sich Emily selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgedacht.

Tauchen Sie ein in diese wundervolle Geschichte, die die viktorianische Atmosphäre eines Charles Dickens mit dem Zauber von Harry Potter verwebt.
Für Leser aller Altersschichten!" Quelle: Lycidas

Ein Buch, welches mich wirklich zwiegespalten zurücklässt. Zwiegespalten deshalb, weil es auf der einen Seite wirklich interessant war zu lesen, welchen Weg die Hauptprotagonistin gehen muss, was sie alles erlebt, aber auf der anderen Seite war es sprachlich manchmal sehr holprig, langatmig und ich habe das eine oder andere Mal sogar darüber nachgedacht, es einfach an die Seite zu legen oder ein paar Seiten weiter nach vorne zu blättern.

Die Geschichte selbst dreht sich um ein junges Mädchen namens Emily Laing. In einem Waisenhaus aufgewachsen hat sie dort kaum Freunde, einzig und allein Aurora ist ihr eine wahre Freundin. Eines Tages, als sie denkt, dass eh schon alles scheisse genug ist, trifft sie in der Küche des Waisenhauses auf eine sprechende Ratte.
Allein das findet sie schon schräg genug, aber als die 2jährige Mara aus dem Waisenhaus entführt wird, gerät sie in eine völlig neue Welt, die auch ihre Vergangenheit in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt.

Der Grundstein der Idee ist an sich eigentlich ganz gut und im Gegensatz zu manch anderem Leser muss ich ehrlich gestehen, dass das Werk "Neverwhere" von Neil Gaimans nicht kenne, mit dem es oft verglichen zu werden scheint.
Christoph Marzi entführt den Leser in eine Welt voller Geheimnisse, voller fabelhafter Wesen voon Werwölfen, über Irrlichter bis hin zu Engel und nicht zuletzt Lucifer, welcher sich inzwischen jedoch Lycidas nennt.
Der erste Teil des Buches ist wahrlich vielversprechend und ich hatte ihn auch recht schnell durch, trotz des bereits angedeuteten holprigen Schreibstils. In den beiden folgenden, sich im Buch befindlichen Teilen "Lillith" und "Licht" jedoch lässt das Buch etwas nach.

Erzählt wird das gesamte Buch aus der Sicht von Master Wittgenstein, welcher auch als Emilys Mentor fungiert, welcher ihr in der uralten Metropole unterhalb von London zur Seite stehen soll. Anfangs hat man das Gefühl, man befindet sich irgendwo zu früheren Zeiten in London, in der Stadt, wie sie früher einmal gewesen sein könnte, aber dennoch ist man in der heutigen Zeit. Lediglich die uralte Metroploe befindet sich unterhalb der heutigen Stadt.
Die Beschreibungen, was London selbst angeht, haben mir wiederrum recht gut gefallen und ich konnte mir einige der Orte - auch in der uralten Metropole - bildlich und realitätsnah vorstellen. 
Das Ende muss ich sagen, war ein kleines bisschen.. ich will nicht sagen überraschend, aber ich habe etwas anderes im Gehirn gehabt, so wie ich es mir vorstelle.
Alles in allem ein Buch, was mehr für Jugendliche, als für Kinder geeignet ist, aber dennoch eine interessante Welt offenbart, in welche ich gerne eingetaucht bin.



4 von 5 Sonnenblumen.


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