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  Moin, ihr Lieben, Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas früher und das sogar am Handy.  Das kleine Grumpelchen macht heute außerdem eine kleine Pause.  Wenn ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken. ❶ Ohne Kaffee starte ich nie in den Tag. Dafür mit einer inneren Uhr, die mir am ersten Urlaubstag direkt sagt, dass ich ja trotzdem im sechs wach zu sein habe.  ❷ Im Oktober freue ich mich auf ein Treffen mit meiner liebsten Steffi in Oldenburg. Diesmal will sie mir auch die schönen Ecken dort zeigen, weil eigentlich mag ich Oldenburg als Stadt nämlich gar nicht. Zumindest dass, was ich vom Stadtbild her bislang gesehen habe.  ❸ 2019 war  ich zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Danach nicht mehr. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr mal wieder schaffe. Obwohl ich diese Woche Urlaub habe, schaffe ich es durch bestimmte Umstände leider d...

[Rezension] Die Akte Harlekin

Titel: Die Akte Harlekin
Autor: Thomas Vaucher

Hardcover
mit Schutzumschlag
352 Seiten
22,00 Euro / 26,90 CHF (UVP)
ISBN 978-3-9524640-0-7

Inhalt: "Ein Serienkiller, der seine Opfer sämtlicher Körperflüssigkeiten beraubt, versetzt die Bevölkerung in der Hansestadt Bremen in Angst und Schrecken. Die Angehörigen der Ermordeten begehen wenige Tage nach den Verbrechen Selbstmord, nachdem sie angegeben haben, ihnen seien die Getöteten als Geister erschienen. Die Polizei tappt im Dunkeln und engagiert den ehemaligen Kommissar und Experten für Okkultes, Richard Winter, als externen Ermittler für den Fall. Im Laufe seiner Nachforschungen macht Winter eine grauenvolle Entdeckung, die ihn jedoch bald selbst ins Visier des Killers geraten lässt ..." Quelle: Harlekin

An dieser Stelle gilt mein Dank zuerst dem Riverfield Verlag, welcher mir das Rezensionsexemplar zugesendet hat.
Es war eines dieser Bücher, die unangemeldet eingetroffen sind und doch haben mir Cover und Klappentext sofort angesprochen.

In der Hansestadt Bremen versetzt ein Serienkiller die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Er beraubt sie all ihrer Körperflüssigkeiten und drapiert immer eine Spieluhr auf dem Toten.
Die Angehörigen der Opfer behegen wenige Tage nach  dem Verbrechen Selbstmord. Im Vorfeld berichteten alle gleichermassen davon, dass ihnen ihre Angehörigen als Geister erschienen seien.
Die Polizei tappt völlig im Dunkeln und so wendet sie sich an Richard Winter.
Vor sechs Jahren war dieser selbst ein angesehener und erfolgreicher Polizist, bis ihn ein Fall an seine Grenzen bringt und er einen Fehler macht, der sein Leben zerstört.
Anfangs zögert Winter, der sich mit dem Okkultismus beschäftigt, kann sich dem Fall jedoch schon bald nicht mehr entziehen.
Erst recht nicht, als ihm die attraktive Ermittlerin Christine an die Seite gestellt wird. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf Dinge, die er lieber nicht hätte entdecken wollten und nicht nur einmal stellt er sich dabei die Frage: Was hat er selbt damit zu tun?


Der Schreibstil hat mich sofort gefangen genommen. Bereits am Anfang wird man als Leser förmlich mitten ins Geschehen geschmissen. So sehr man sich auch vornimmt, das Buch an die Seite zu legen, es funktioniert bereits nach den ersten beiden Kapiteln nicht mehr.
Richard Winter ist ein Charakter, den man einfach gern haben muss. Er hat Dinge in seiner Laufbahn als Polizistz erlebt, die ihn sehr geprägt haben.
Sein letzter Fall hat ihm den Job gekostet und sein Leben völlig runiniert.
Noch immer hadert er mit dem Schicksal eines jungen Mädchens, dessen Ermordung er nicht verhindern konnte und verfällt schließlich dem Alkohol.
Einzig und allein seine Hündin Sydney ist an seiner Seite geblieben, alle andere haben sich von ihm abgewendet.
Als er sich des Falles annimmt, ahnt er noch nicht, in welch perfidem Spiel er sich selbst noch befinden wird.

Der Autor konnte mich wirklich von Anfang bis Ende mit seinem Werk fesseln. Ich hab wirklich selten Thriller, bei denen ich nicht nach ein paar Seiten weiß, wer der Täter ist oder was seine Motive sind.
Der Storyverlauf ist so vielschichtig, dass ich mich manchmal selbst mit meinen Gedankengängen auf die falsche Fährte geführt hat.
Es zeigt außerdem, dass es sich auch... sagen wir, dass es sich auch lohnt hinter die Fassade eines Menschen zu blicken. Auch dann noch, wenn man eigentlich meint, ihn schon jahrelang zu kennen.

Ein wahrer Pageturner, der mich wirklich begeistern konnte und ich persönlich möchte von dem Autoren auf jeden Fall mehr lesen.

Melanie

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