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Lesemonat Juli 2026

Moin, ihr lieben Lesenden und jene, die es nicht tun. Auch diesmal gibt es wieder den Monatsrückblick von mir, den ich auch nicht vorenhalten möchte.  Ich habe in diesem Monat 6 Bücher gelesen, die sich über 1776 Seiten erstreckt haben. Wobei man eigentlich auch nur von 5 1/2 Büchern reden kann, denn gleich das zweite Buch im Juli habe ich abgebrochen. Wobei es mich sogar gewundert hat, dass ich überhaupt so lange durchgehalten habe. +hust+   1. Mai Dueng Kieu - Im Herzen bist du unbesiegba r  -  209 Seiten  - Die Autorin des Buches kenne ich hauptsächlich als Schauspielerin und mag sie als diese auch sehr. Die Rezension zu diesem Buch steht noch aus, aber ich habe sehr gerne über ihren Weg aus ihrer nicht einfachen Kindheit bis hin zu einer starken Persönlichkeit gelesen. Über ihre Reise zu sich selbst.   2. Isabelle Herzog - Pupetta   - bis Seite 221   - Da hätten wir schon das Buch, dass ich abgebrochen habe. Obwohl es so g...

[Rezension] Ich bin Zlatan

Titel: Ich bin Zlatan
Autor: Zlatan Ibrahimovic & David Lagercrantz

  • Erschienen am 09.03.2015
  • 400 Seiten, Broschur
  • Übersetzt von: Wolfgang Butt
  • ISBN: 978-3-492-30644-7
 Inhalt: "Seine Fans versetzt er regelmäßig in Ekstase. Seine Gegner lehrt er durch seine Unberechenbarkeit am Ball das Fürchten. Lästige Fragen nach seinem exzentrischen Auftreten beantwortet er gerne mit dem Satz: »Weil ich Zlatan bin.« Zlatan Ibrahimović ist einer der besten, bekanntesten Stürmer weltweit – und ganz bestimmt der schillerndste. Doch kaum jemand weiß von dem wechselvollen Weg, auf dem er vom kickenden Fahraddieb zum bestbezahlten Fußballprofi der Welt wurde." Quelle: Ibra


Ja, ich gestehe: Ich bin ein wirklich großer Fan dieses Mannes.
Ich bin mir durchaus bewusst, welches Image er in der Öffentlichkeit pflegt, aber dennoch musste ich dieses Buch einfach haben, nachdem ich es in unserer örtlichen Buchhandlung entdeckt habe.
Bei Rebuy wars irgendwie immer dauernd vergriffen, wenn ich bestellen wollte. *lach*
Jetzt aber.



In der Welt des Fußball kennt ihn vermutlich jeder. Zlatan Ibrahomivic. Er ist einer der besten und bekannesten Stürmer, die der Fußball zu bieten hat und... er weiß es.Oft hat man das Gefühl, dass er genau diesen Status lebt. Nicht nur einmal hat er lästige Fragen seitens der Presse mit einem einfachen "Weil ich Zlatan bin", beantwortet.
Der Titel des Buches spielt genau diesen Satz wieder. Kaum jemand weiß von dem Weg, den der Schwede gegangen ist. Kaum jemand weiß von dem Weg ganz nach oben, zwischen Öffentlichkeit, Privatleben und der Presse.

Ich will nicht sagen, dass ich mich in das Buch hineinversetzt gefühlt habe, denn ich glaube, niemand kann sich wirklich in Zlatan Ibrahimovic hinein versetzen, aber von der ersten Seite an, habe ich mich in die Geschichte des Schweden hineinversetzt gefühlt.
Er beschreibt sein Leben in Kinder - und Jugendzeiten. Die Zeit in Malmö, in dem Ort, in dem er aufgewachsen ist. Zwischen Fussballspielen und Fahrraddiebstählen wächst ein Mann heran, der ... ein Ego entwickelt, wie es heutzutage kaum noch zu finden ist.
Natürlich kommt gerade dieses, verdammt große Ego und das Selbstbewusstsein, dass Zlatan hat auch in diesem Buch wirklich oft zum Vorschein, aber es zeigt auch die verletztliche Seite des Weltklassestürmers.
Seine Familie ist sein größter Rückhalt, seine spätere Frau Helena, die Kinder Maximilian und Vincent. Gerade, was die Passagen zu diesem Thema angeht, hat man Zlatan als verletztlich empfunden. Ich wollte ihn nicht nur einmal in die Arme nehmen und ihn einfach nur drücken. Seine Frau Helena ist sein größter Rückhalt. "Ohne sie wäre ich für meine Mitmenschen vermutlich eine Zumutung. Sie hat den Löwen in mir gezähmt", so Ibra." - Eine Tatsache, die ihn nur noch um einiges menschlicher macht, als es im Bild, dass die Presse von ihm hat und vor allem auch macht, vorgegeben ist.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der ebenso viel Sympathie für den Schweden empfindet, wie ich.
Jedem, der den steinigen Weg eines Mannes gehen will, der seine Verletztlichkeit oftmals in der Öffentlichkeit zu verstecken scheint. Getreu dem Motto: Harte Schale, weicher Kern. 

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