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[Rezension] Schwarzes Wasser


Titel: Schwarzes Wasser
Autor: Isa Maron

  • Taschenbuch: 414 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (19. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832164189
  • ISBN-13: 978-3832164188
  • Originaltitel: Ritueel
Inhalt: "Düster, packend und emotional: der dritte Band in Isa Marons erfolgreicher Reihe ›Die Nordsee-Morde‹

Im Garten einer Stadtvilla in Amsterdam wird ein grausiger Fund gemacht: ein menschlicher Schädel. Der Körper der Leiche fehlt. Das Haus befindet sich in direkter Nachbarschaft des Elternhauses von Kyra Slagter. Die junge Kriminalistikstudentin ist höchst alarmiert. Liegt ihre spurlos verschwundene Schwester womöglich auf dem Grundstück begraben? Während die Polizei versucht, die Identität des Leichnams zu ermitteln, werden immer weitere Schädel freigelegt – insgesamt zehn. Bei allen fehlt der Körper. Ein Ritualmord? Kommissarin Maud Mertens, die die Ermittlungen übernimmt, steht vor einem Rätsel: Handelt es sich um ein Verbrechen aus der Vergangenheit, oder lebt der Mörder noch und sucht schon nach seinem nächsten Opfer? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der zu Schauplätzen in ganz Nordholland führt." Quelle: Schwarzes Wasser

An dieser Stelle danke ich zuerst dem DuMont Verlag. Sie haben mir das Rezensionsexemplar zugesendet, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Der Klappentext klang sehr interessant und gerade die Tatsache, dass dieses Buch - und auch die voerigen Bände, die ich bislang nicht gelesen habe, an der Nordsee spielen, hat mich unglaublich neugierig gemacht.



Amsterdam. Im Garten einer Stadtvilla, wird ein menschlicher Schädel entdeckt. Einzig und allein der Schädel. Die junge Kriminalistikstudentin Kyra Slagter ist sofort Feuer und Flamme. nicht nur, dass der Schädel auf dem Nachbargrundstück gefunden wurde, es könnte sich vielleicht auch um die sterblichen Überreste ihrer Schwester halten.
Noch während die Polizei versucht, sich um die Identität des Schädel zu bemühen, tauchen weitere Schädel auf. Insgesamt zehn Stück. 
Die Kommissarin Maud Mertens übernimmt die Ermittlungen. War es Ritualmord? Stehen die Schädel alle miteinander in Verbindung? Und lebt der Mörder noch oder haben die Leichenteile ihren Ursprung in der Vergangenheit? Für Maud und Kyra beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der sie an ihre Grenzen bringen wird.

Der Schreibstil war von Anfang an Flüssig und man fühlt sich sofort fast wie in das Geschehen geworfen. Der Roman weist mehrere Handlungsstränge auf, die alle irgendwie miteinander verbunden sind. Man wird als Leser förmlich ... "gezwungen", weiterzulesen, um herauszufinden, was es mit den Schädeln auf sich hat. Oder auch, ob Kyra sich vielleicht doch endlich Hoffnungen auf Informationen über den Verbleib ihrer Schwester machen darf.
Kyra und Maud begegnen sich immer wieder, arbeiten schließlich sogar zusammen. Und dann ist da noch der dritte Handlungsstrang: Eine junge Frau namens Sarah. Ihre Handlung spielt in London und anfangs war ich wirklich ein wenig verwirrt darüber, was es mit der jungen Frau auf sich hat.
Besonders interessant fand ich die Art und Weise, wie die Autorin mittels des Täters Hinweise gelegt hat, die zwar dem Leser, aber den Ermittlern noch nicht bekannt sind.
Die einzelnen Charaktere wurden wirklich gut ausgearbeitet. Ich habe es selten, aber ich kann nicht mal sagen welcher Charakter mir wirklich am besten gefallen hat oder welchen ich gar nicht mochte. Sogar den Täter als solchen mochte ich richtig gerne.
Das Buch endet mti einem schönen Cliffhänger, der mich echt neugierig gemacht hat. Isa Maron hat es nicht nur einmal geschafft, mich auf eine völlig falsche Fährte zu locken. Mit Wendungen, die mein Gehirn gar nicht so schnell fassen konnte, wie sie passiert sind, hat sie mich förmlich an das Buch gefesselt.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

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