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[Rezension] Ein Earl im Unterrock

Titel: Ein Earl im Unterrock
Autor: Dolores Mey , Katherine Collins,  Marie Caroline Bonnet,  Ester D. Jones,  Dorothea Stiller

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1834 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 186 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3960876599
  • Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS (1. Dezember 2018)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B07K6RWDF3
Inhalt: "England um 1900: Auf dem jährlichen Weihnachtsball will sich Harriets jüngster Sohn zum neuen Earl erklären. Das passt der gewitzten Lady gar nicht!  Denn eigentlich stünde das Erbe ihrem Sohn Charles zu, der mittlerweile in New York lebt. Um sein Erbe anzutreten reist er mit seinem Sohn Louis nach England zurück, stirbt jedoch auf der Schiffsreise. Nun wäre Louis der rechtmäßige Earl, doch der machthungrige Edgar hat längst alle Beweise für die Legitimität des wahren Erben an sich gebracht. Harriets geliebter Enkel schlüpft kurzerhand in Frauenkleider, um auf dem Landsitz der Familie nach den Unterlagen zu suchen. Leider kommt ihm dabei nicht nur sein Herz in die Quere, das lichterloh für die schöne Charlotte entbrennt. Auch Edgars böse Pläne und die unverschämten Avancen von dessen tollpatschigem Sohn George erschweren Louis' Aufgabe. Die Zeit drängt, und die Aussicht auf ein Weihnachtswunder wird mit jedem Tag kleiner…" Quelle: Earl

(Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:Earl )
Ein Earl im Unterrock ist das Gemeinschaftsprojekt von Bettina Kiraly's Pseudonym Esther D. Jones mit  Marie C. Bonnet, Katherine Collins, Dolores Mey und Dorothea Stiller. Als Bettina mich gefragt hat, ob ich es lesen wollte, habe ich nicht lange überlegt.
Inzwischen habe ich Bettina ja nicht nur eine Ode an ihren Schreibstil gesungen, also war ich wirklich sehr gespannt auf dieses Buch.

England, um 1900. Harriets jüngster Sohn Edgar will sich auf dem jährlichen Weihnachtsball unbedingt zum neuen Earl ernennen lassen.
Nach dem Tod seines Vaters hat er schließlich Anrecht darauf.
Das passt Lady Harriert aber gar nicht, immerhin gehört der Titel ihrem Sohn Charles. Der lebt jedoch mittlerweile in New York.
Auf dem Weg zurück nach England stirbt Charles und sein Sohn Louis reist alleine zurück nach Hause.
Edgar kann unmöglich zulassen, dass Louis ihm den Titel streitig macht und entwickelt einen heimtückischen Plan.
Louis muss verschwinden. Für immer.
 Harriet und Louis tüfteln jedoch einen Plan aus, der Louis zurück an das Gutshaus bringt. Er schlüpft kurzerhand in Frauenkleider, um als Gesellschafterin für Harriet zu arbeiten.
Leider kommt ihm dabei sein Herz in die Quere, genau wie Edgar und dessen Sohn George, der mit seiner tollpatschigen Art eher für Chaos sorgt.

Wie oben bereits erwähnt, ist dieses Buch eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Autorinnen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich lediglich den Schreibtil von Bettina Kiraly kenne.
Warum eigentlich? oô
Jeder Charakter wird von einer anderen Autorin geschrieben und hat das Buch zu einer großen Geschichte zusammen gefügt.

Der Schreibstil hat mir sofort gefallen und mich direkt zum Schmunzeln gebracht. Die Charaktere sind einfach perfekt aufeinander abgestimmt.
Sie ergänzen sich untereinander, sie erleben Höhen und Tiefen und sie haben mich als Leserin beeindruckt.
Sie haben mich zum Schmunzeln gebracht, sie haben dafür gesorgt, dass ich wieder einmal meine geliebte Bratpfanne zücken wollte und sie haben vor allem dafür gesorgt, dass ich mit den Augen förmlich am Handy gehangen habe.

Es ist natürlich ein wenig vorhersehbar, dass das Buch das Happyend bekommt, dass sich der Leser wünscht, aber das hat den Lesefluss hier keineswegs gestört.
Eher im Gegenteil.
Meine Lieblingsprotagonistin war wirklich Harriet. Sie erlebt alle Höhen und Tiefen, die eine Frau nur erleben kann.
Trauer, um eines ihrer Kinder.
Freude darüber, dass mit Louis ein Enkel in ihr Leben tritt.
Wut über ihren zweitgeborenen Sohn, der vor wirklich gar nichts zurückschrecken scheint.
Und dennoch hat sie ihren Humor und ihre Lebensfreude nicht verloren, das hat mir wirklich sehr gefallen.

Die kleine Geschichte war ein perfektes Schmankerl, das ich liebend gerne gelesen habe und ich wäre defintiv dafür, dass sich die Autorinnen für eine weitere Geschichte erneut zusammensetzen.
Zumindest für mich ein echtes Lesehighlight und damit eine klare Leseempfehlung.

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