[ Rezension] J. Bright - Sons of Red Angels 2 / MC Oakland
Bei diesem Buch muss ich mich als erstes bei der Autorin entschuldigen, dass meine Rezension so elendig lange gedauert hat.
Dabei liebe ich die Reihe von J. Bright abgöttisch und habe auch das Buch wieder durchgesuchtet. Gerade weil es um einen Charakter geht, der mir schon im ersten Band unglaublich ans Herz gewachsen ist.
Ein Mann, der ich nimmt, was er will. Er lässt keine Gelegenheit aus, um seinen Trieben anchzugehen und zeigt dabei trotzdem, dass er trotzdem immer für den Club und seine Jungs einsteht.
Bos Annabell in sein Leben tritt und alles verändert. Nicht nur das, was sein Leben bislang ausgemacht hat, sondern auch seine Zukunft.
Dadurch, dass ich den ersten Band bereits gelesen habe, wusste ich genau, was mich beim Schreibstil von J. Bright erwartet. Durch sein Auftreten und seine Art und Weise, was seine Rolle im Club angeht, ist er mir bereits im ersten Band aufgefallen und ich konnte seine Geschichte kaum erwarten.
Jackson macht keinen Hehl daraus, dass seine Welt aus Sex und Drogen besteht, auch wenn er damit oft genug aneckt.
Als Bordellbesitzer beweist er oft genug, wie skrupellos er ist und dass man sich besser nicht mit ihm anlegen sollte.
Bis Annabell in sein Leben tritt. Sie bringt ihn aus der Fassung. Und das auf so viele Art und Weisen, die Jackson niemals erwartet hätte.
Mit ihrem Selbstbewusstsein und ihrer oftmals großen Klappe bringt sie sich zwar auch in Situationen, die sie hätte vermeiden können, aber insgeheim hofft sie vielleicht auch ein wenig, dass Jackson sie rettet.
Er hinterlässt Eindruck bei ihr. Und das nicht nur auf psychische Weise, weil sie ihn nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Auch ihr Körper zeigt ihr allzu deutlich, dass sie sich nach einem Mann sehnt, dessen Auftreten schon regelrecht knallrot nach Gefahr schreit.
J. Bright hat es mit ihrem zweiten Band der Reihe geschafft, dass ich manchmal regelrecht mit offenem Mund vor meinem Handy gesessen habe. Wendungen, die ich nicht erwartet habe. Charaktere, die über sich hinauswachsen und einem Showdown, der so gewaltig ist, dass man den Blick erst dann vom Buch nehmen kann, wenn er "überstanden" ist.
Jackson und Annabell sind wie Feuer und Wasser. Und sich doch in mancher Hinsicht so ähnlich. Sie ergänzen sich perfekt, ohne es zu ahnen.
Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können und deren erste Begegnung doch sofort dafür sorgt, dass sie nicht mehr voneinander loskommen.
Mit dem zweiten Band hat J. Bright eine Fortsetzung geschrieben, die mehr als nur gelungen ist. Und die einmal mehr beweist, dass sich Menschen durchaus ändern können. Vor allem dann, wenn man es schafft, hinter die Fassade zu schauen.


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