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[ kurzrezension ] Talina Leandro - Paradise of Darkness [ Verbotene Gefühle ]

Es gibt Bücher, die leist man und weiß hinterher doch nicht richtig, was man dazu sagen soll. Dieses Buch, dass über Digital Publishers den Weg auf mein Handy gefunden hat, ist so eines und ich habe die Rezension auch ehrlicherweise ein wenig vor mich hergeschoben. 
Ich möchte versuchen, wenigstens ein bisschen zu erklären, warum ich mich zu dieser Rezension entschieden habe. 

 

  • ASIN ‏ : ‎ B0DB61885V
  • Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag
  • Barrierefreiheit ‏ : ‎ Erfahre mehr
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 22. August 2024
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Dateigröße ‏ : ‎ 2.7 MB
  • Screenreader ‏ : ‎ Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz ‏ : ‎ Aktiviert
  • X-Ray ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Word Wise ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 374 Seiten
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    Jade und Samira könnten unterschiedlicher nicht sein, aber trotzdem sind die beiden Frauen unzertrennlich. Als sich Samira auf ein verlockendes Angebot einlässt, bei dem ihr am Ende viel Geld winkt, stimmt Jade nach kurzem Zögern zu. Im Gegensatz zu Samira ist sie die Tochter reicher Eltern und auch nur ihrer besten Freundin zuliebe, lässt sie sich auf die eine Kreuzfahrt ein. 
    Auf der Reise durch den pazifischen Ozean kommt dann aber doch alles anders als gedacht. Plötzlich befinden sich beide Frauen mitten unter der Mafia - Elite. Anstatt mit Jade gemeinsam zu fliehen, verschwindet Samira einfach und während Jade versucht sie zu finden, gerät alles aus den Fugen. Sie landet auf der geheimnisvollen Insel Limanossa. 
    Dort lernt sie den geheimnisvollen Belian kennen, der sich wie ein Magnet anzieht. Obwohl sie weiß, dass er ein verstossendes Mitglied der Mafia ist und sie sich eigentlich von ihm fernhalten soll, scheint Belian ihre einzige Rettung zu sein. 
    Kann sie ihm wirklich vertrauen? Und was, wenn sie am Ende nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Herz retten muss? 


    Ich muss gestehen, dass es mir wirklich schwer gefallen ist, mich in der Geschichte zurechtzufinden. Am Schreibstil der Autorin an sich lag es nicht, denn ich hatte nicht das Gefühl, dass er irgendwie holprig oder unverständlich ist. 
    Die beiden Freundinnen hingegen haben es mir von Anfang an nicht leicht gemacht und ich fand vor allem Samira unglaublich naiv. Ich konnte ihre Handlungen einfach nicht nachvollziehen, auch wenn diese zweifelsohne in den Verlauf der Geschichte gepasst haben. Oder vielmehr sein mussten, weil es sonst wahrscheinlich gar nicht zu diesem Buch gekommen wäre. 

    Das Buch nahm erst mit der zweiten Hälfte des Buches etwas mehr an Spannung auf. Und war genauso schnell wieder zu Ende. 
    Mit Amir bin ich absolut gar nicht klar gekommen. Er war ein Charakter, der meiner Meinung nach viel zu oft gbetont hat, warum und weshalb er der Kopf des Syndikats ist.
    Dadurch, dass die Geschichte aus vier unterschiedlichen Sichtweisen geschrieben wird, was es mir auch ein wenig schwer gemacht hat, dem Verlauf des Buches wirklich zu folgen. Es ist zwar durchaus von Bedeutung, dass auch zwei weitere Sichtweisen neben den Hauptprotagonisten benutzt werden, aber es hat auch ein wenig den Lesefluß gehemmt. 

    Der Teil, der auf Limanossa spielt, hat mir hingegen wirklich gut gefallen. Durch bildhafte Beschreibungen der Autorin, konnte ich mich gut in das hineinversetzen, was den Dschungel dort und die Insel ausgemacht haben. Die Story hinter diese Geschichte fand ich gut, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
    Die meisten Charaktere blieben flach, während mich ihre Gedankengänge oftmals an den Rand der Verzweiflung getrieben habe. Ich habe mich sogar dabei ertappt, dass ich einige Textpassagen übersprungen habe, um dem Ende näher zu kommen.
    Eines, dass mich dann allerdings auch nicht richtig überzeugen konnte, egal wie sehr ich es mir auch gewünscht haben.   

     

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