Alexander Sandmann war einer der ersten Autoren, denen ich auf Bluesky gefolgt bin. Seine Posts begleiten mich also schon eine ganze Weile und als er den Prolog bzw. das erste Kapitel seines Buches gepostet hat, wollte ich unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Gesagt getan, ich habe auch den Rest gelesen. :D
ASIN
:
B0HCW6VGSN Barrierefreiheit
:
Erfahre mehr Erscheinungstermin
:
15. August 2026 Sprache
:
Deutsch Dateigröße
:
590 KB Screenreader
:
Unterstützt Verbesserter Schriftsatz
:
Aktiviert X-Ray
:
Nicht aktiviert Word Wise
:
Nicht aktiviert Seitenzahl der Print-Ausgabe
:
327 Seiten
Inhalt: Wenn Frieden zur Selbstverständlichkeit wird, beginnen die Geschichten, die am gefährlichen sind. Es ist die Geschichte eines Mannes, der keinen Namen trägt. Er hat nicht einmal eine Vergangenheit. Nur sein Schwert, ein schwarzes Pferd und die Gewissheit, dass diese Welt nicht seine ist.
Sein Weg führt ihn nach Leji. In die Stadt, in der es keine Könige und keine Armen gibt. Und in der das Volk seit über 2000 Jahren in Frieden lebt.
Genauso lange wartet es jedoch auf Istvari. Einem mysterösen Fremden, der genau dann erscheinen soll, wenn die Zeit des immer währenden Friedens endet.
Seine Ankunft sorgt dafür, dass entweder die älteste Prophezeiung erfüllt wird oder genau diese, das Schicksal und der Anfang vom Ende ist.
Eine Ratherrin sieht in ihm jedoch weder Gefahr noch Heilsbringer, sondern einfach nur einen Menschen. Nicht mehr. Je näher sie einander kommen, desto größer werden auch Angst und Hoffnung, die die Bewohner Lejis auf den Fremden projezieren.
Als ein übermächtiger Gegner immer näher kommt, entbrennt im Rat ein Kampf um Macht, Geld und und die Deutung der alten Worte. Der Fremde muss entscheiden, wie weit er gehen darf und auch will. Was kann er tun, um ein wehrloses Volk zu schützen, ohne dass er dabei zerstört, was diese Welt eigentlich ausmacht.
Was geschieht, wenn Legenden wahr werden, ohne dass die Person, die für sie bestimmt ist, nicht einmal seinen Namen weiß? Oder seine eigene Geschichte kennt?
Schon mit dem Prolog hat mich dieser Fantasy - Roman von Alexander Sandmann unglaublich neugierig gemacht. Und schon mit diesem hat man als Leser gemerkt, dass der Autor sich wirklich Gedanken um das gemacht hat, was er schreibt.
Er verliert sich nicht in unnötigen Beschreibungen, vielmehr verliert sich der Leser in der Geschichte, die Alexander Sandmann aus vielen verschiedenen Fäden zu einem großen Stück verwoben hat.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht, mit Liebe zum Detail und einer Menge Herzblut. Die Geschichte hinter dem mysteriösen Fremden, der selbst nicht weiss, welchen Teil er in dieser Welt inne hat, hat mir sehr gefallen.
Alexander sagt von sich selbst, dass sein Werk an das angelehnt ist, was auch J.R.R. Tolkien in einem seiner Werke getan hat. Er hat Die Legenden von Leji nicht einmal am Anfang beginnen lassen, sondern dafür gesorgt, dass Leji an einem Scheideweg steht. Einem, von dem der Leser selbst miterleben kann, an welchem Punkt alles zusammenläuft.
Widersprüche, Mythen und neue Erzählungen, die auf Vertrauen, Mut und Selbstfindung basieren. Eine Fantasywelt muss nicht immer auf jeder einzelnen Seite blutrünstig sein, dass hat Alexander Sandmann mit diesem Buch auf jeden Fal bewiesen. Alexander Sandmann hat mich durch und in eine Welt geführt, deren Handlungsstränge sich langsam aufbauen und auch nicht unbedingt in einem großen Knall enden. Und doch der Erzählstil des Autors dafür, dass man sich Leji auch als Leser nicht entziehen kann. Oder will.
Von mir gibt es defintiv eine Leseempfehlung für ein Buch, dass den Leser durch seine ruhige Art und Weise gefangen nimmt, aber den Spannungsboden trotzdem aufrecht erhält.
Und definitiv neugierig auf weitere Werke des Autors macht.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Kommentare sind immer gerne gesehen, aber bitte angemessen. Sie müssen ausserdem von mir erst freigeschaltet werden, bevor sie sichtbar werden.
Mit der Abgabe eines Kommentars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung der Daten gemäß des DSGVO einverstanden.
Ein Widerspruch gegen die Verarbeitung ist möglich.