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[Rezension[ Harry Potter und das verwunsche Kind

Titel: Harry Potter und das verwunsche Kind
Autor: J.K.Rowling



  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1549 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 336 Seiten
  • Verlag: Pottermore from J.K. Rowling (24. September 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01H746EXS
Inhalt: "Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden.
Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will.
Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet." Quelle:  Harry Potter 8

Uff ... ähm... ja... soll ich ehrlich sein? Ich habe nicht die geringste Ahnung, wohin mich diese Rezension führen wird, aber ich bin mir sicher... dass ich danach ein paar Follower weniger und ein paar Feinde mehr haben werde.
Aber das ist nun mal meine Meinung und ich sehe keinen Grund, damit hinter meinem kleinen Berg zu bleiben, nur weil es einigen nicht passt und ich ihr Heiligtum "Harry Potter" so sehr... verunglimpfe. Ja, ihr lest richtig: Verunglimpfe. Denn, was anderes fällt mir nicht ein, zu dem, was in meinen Gedanken vorgegangen ist, während ich das Buch bzw. Ebook auf der Heimfahrt von Oberhausen gelesen habe.
Aber warum ist das so? Nun, dass versuche ich euch hiermit zu erklären.

Harry Potter arbeitet inzwischen im Zaubereiministerium. Er scheint völlig überarbeitet und manchmal fällt es ihm wirklich schwer, die Arbeit, seine Familie und seine Kinder unter einen Hut zu bringen. Zu Albus hat er ein besonders schweres Verhältnis. Albus kämpft mit einem besonders schweren Vermächtnis, denn fast jeder sieht ihn ihm lediglich seinen Vater.
Als Harry Vergangenheit und die Zukunft regelrecht aufeinander prallen, scheint das Chaos unausweichlich und Albus merkt: Das Dunkle ist immer dann zur Stelle, wenn man es nicht braucht und schon lange aus Richtungen, die man am wenigstens erwarten würde.

Oh man... wie lange bin ich in den letzten Wochen um dieses Buch geschlichen. Ich liebe Harry Potter wirklich. Ich liebe jedes einzelne Buch. Der Gefangene von Askaban wird immer mein Lieblingsteil sein und doch... habe ich dieses Buch irgendwie...
... es fällt mir schwer, das zu sagen, aber ich habe es gehasst. Ich habe es von den ersten Kapiteln an gehasst und umso mehr Wörter ich in mein Gehirn aufgenommen habe, umso mehr habe ich es ... gehasst.
Klingt krass, oder? Wer mich dafür hassen mag, kann das gerne tun, aber ich werde meine Meinung dazu nicht ändern.
Harry, gerade Harry war die Person, die mir am meisten auf die Eier ging. Er war in den Büchern schon so manches Mal, naja nervig eben, aber hier... war es besonders schlimm.
Seine Sorge um Albus in allen Ehren, seine Sorge, darum, dass ihn die Vergangenheit erneut einholen könnte, ebenso in allen Ehren, aber... ich fand sein Verhalten gegenüber Albus einfach so dermassen... übertrieben, unlogisch, dem Jungen gegenüber verletzend. Ich könnte euch da noch so viel aufzählen, was mich an ihm gestört hat.
Harry Verhalten passte einfach nicht zu dem Harry, den ich in den letzten sieben Büchern kennen - und auch lieben gelernt habe.
Ron war der Charakter, der mir wirklich leid tat. Er war irgendwie... ich glaube, manchmal hatte man das Gefühl, dass er sich einfach fehl am Platz fühlt. Dass er die Person ist, die regelrecht überflüssig ist. Er war in meinem Augen sozusagen der ... Idiot vom Dienst. Mit Ron kann man es ja machen, oder so.
die Tatsache, dass "Ihr wisst schon wer" - Ein Kind haben soll, hat mich irgendwie auch ein wenig... naja verstört. ausgerechnet er. Und als dann noch bekannt wurde mit wem, wars eh ganz vorbei. Da entzog sich mir die Logik vollkommen und hat sich lieber irgendwie in die Karibik verzogen.
Albus war auch so ein Charakter, den ich ... keine Ahnung, ich weiss einfach nicht, was ich von ihm halten sollte. Zusammen mit seinem besten Freund, der wundersame Weise ausgerechnet der Sohn von Harry's früheren Erzfeind Draco ist, beschließt er mittelns eines Zeitumkehrers in die Vergangenheit zu reisen, um diese zu ändern. Was natürlich, wie soll es auch anders sein, völlig in die Hose geht, sodass sein überheblicher und total überarbeiteter Vater wieder einmal die Welt vor dem Untergang retten muss.
Was mich am meisten gestört hat, lässt sich mit nur einem einzigen Satz zusammenfassen ... "aber... aber... aber... Snape!!" Mehr bleibt da nicht zu sagen.
Ich habe irgendwann einfach die Hände über dem Kopf geschlagen und wollte das Handy aus dem Zug werfen. In ganz hohem Bogen.
Ich weiss nicht, was J.K. Rowling sich dabei gedacht habt, ob sie sich überhaupt etwas dabei gedacht hat, aber ich finde... sie hat sämtliche gute Erinnerungen an Harry Potter mit diesem einen Script zerstört.
Ich finde es wirklich schade, dass die Autorin ihre Zustimmung dazu gegeben hat, dieses Script zu veröffentlichen, denn es hat alle Magie zu den vorherigen Harry Potter - Romanen regelrecht verpuffen lassen.

Puff, ich habe gesprochen. 

Melanie

Kommentare

  1. Hey =)

    Ohje! Ich finde es total schade, dass du so einen schlechten Eindruck von diesem Stück hast. Letztlich ist es einfach Geschmacksache und hängt vor allem mit den Erwartungen ab, die man im Vorfeld hat.
    Selbst wenn dir das Stück so gar nicht gefallen hat, darfst du dir auf keinen Fall die guten Erinnerungen zerstören lassen, die HP dir in der Vergangenheit beschert hat. Das wäre wirklich schlimm.

    Ich habe das Theaterstück vor kurzem auch gelesen und ich fand es wirklich sehr gelungen. Mir hat das Verhalten der einzelnen Personen auch nicht immer gefallen. Ich hab versucht das mit etwas Abstand zu betrachten und es hat geklappt. Niemand ist immer nur ein Held und niemand ist unfehlbar. Ich denke das kommt in diesem Band ganz gut raus.

    LG
    Anja

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