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[Rezension] Mitra - Magisches Erbe

Titel: Mitra - Magisches Erbe
Autor: Björn Beermann


  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Tredition; Auflage: 1 (16. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746900743
  • ISBN-13: 978-3746900742
Inhalt: "Das hat sich die 16-Jährige Mitra anders vorgestellt. Sie wollte in Hamburg ein neues und normales Leben beginnen. Doch nun muss sie sich zusatzlich zu ihrer Ausbildung mit ihrer magischen Gabe, einem nervigen Hausgeist und zwei Kerlen herumschlagen. Und dann wird sie auch noch in einen alten Kampf um Macht und Magie zwischen den Elementen hineingezogen, den nur sie wieder befrieden kann. Nur gut, dass sie in Aggy eine echte Freundin hat, die mit ihrer speziellen Art Mitra durch dieses Chaos begleitet. Der erste Teil der magischen Trilogie um Mitra und ihre Freunde." Quelle: Magisches Erbe

Bevor ich die Rezension beginne, gilt mein Dank dem Autoren Björn Beermann und seinem Verlag, da mir das Buch von Ihnen zur Verfügung gestellt wurde.
Als die Mail in mein Postfach geflattert kam, fand ich den Klappentext wirklich ansprechend, sodass ich zugesagt habe, das Buch zu lesen.
Ich muss mich übrigens auch gleich bei Björn entschuldigen, dass die Rezension nun etwas länger gedauert hat.
Möge er mir verzeihen.

Mitra ist 16 Jahre alt und eigentlich ein ganz normales Mädchen. Eigentlich. In Hamburg wollte sie ein neues Leben beginnen, ein normales Leben.
Doch, als sie bei ihrer Tante und ihrer Großmutter einzieht, kommt alles anderes. Nicht nur, dass sie sich plötzlich mit einem nervigen Hausgeist rumärgern muss, sie muss plötzlich auch noch mit ihrer magischen Gabe umgehen.
Und als würde das nicht schon reichen, mischen auch ihre eigenen Gefühle kräftig mit und sie muss sich gleich zwischen zwei Männern entscheiden.
Ausgerechnet sie soll nun auch diejenige sein, die wieder Frieden zwischen mehreren magischen Welten herstellen soll. Ausgerechnet Mitra, die doch nichts weiter will, als einfach nur normal zu sein.
In Aggy findet sie eine Freundin, die ihr mehr oder weniger gut mit Rat und Tat zur Seite steht und versucht das Chaos zu beseitigen, dass in Mitras Leben seit ihrer Ankunft in Hamburg herrscht.

Magisches Erbe ist der erste Teil einer Reihe, die der Autor rund um Mitra und ihr neues Leben in Hamburg beschreibt.
Mitra ist ein Mädchen, dass endlich auf eigenen Beinen stehen will und scheinbar doch vom Regen in die Traufe gerät.
Die Geschichte wird aus Mitras Sicht erzählt, wodurch man als Leser einen tiefen Einblick in ihre Gefühlswelt bekommt. Manchmal erschien sie mir noch etwas naiv, aber dann hat sie doch wieder bewiesen, dass sie über sich hinaus wachsen kann.

Aggy war eigentlich ein Charakter, den ich von Anfang an mochte. Ihre quirlige und lebensfrohe Art hat mir schon sehr gefallen, auch wenn ich es manchmal wirklich ein wenig, ja auch naiv fand, dass sie gar keine richtige Skepsis gezeigt hat, was Mitra und ihre magische Welt betrifft.
Ich fand es zwar toll, dass sie Mitra so genommen hat, wie sie ist und ihr eine große Stütze war bzw. ist, aber manchmal konnte ich ihre Handlungen und Gedankengänge nicht richtig nachvollziehen.

Toll fand ich, dass sich zwarte Liebesbeziehungen entwickelt haben und es nicht gleich dieses "Zack, Bumm, Peng - ich liebe dich, also sind wir bis ans Ende unserer Tage megaglücklich" - Klischee gab. Es hat sich langsam angebahnt und auch ein paar kleine Überraschungen parat gehabt.

Da es sich bei Mitra um eine Trilogie handelt, ist das Ende doch recht offen. Die erste Kampf scheint zwar vorbei zu sein, aber doch warten noch viele weitere Aufgaben und Abenteuer auf Mitra und ihre Freunde.
Beim Lesen habe ich ausserdem deutlich gemerkt, dass sich der Autor in Mitras neuem Zuhause wirklich gut auszukennen scheint.
Man  merkt, dass er sich Gmit Hamburg auseinander gesetzt hat und einiges kam mir doch auch tatsächlich bekannt vor.
Das Buch weist einige Überraschungen auf und hat fast alles zu bieten, was das Leserherz sich wünscht, sodass ich mir auf jeden Fall wünschen wird, auch die Folgebände lesen zu dürfen.
Mit Magie, Herz, Witz und sehr viel Normalität hat Björn Beermann eine Welt geschaffen, die neugierig auf mehr macht und in die man als Lesetierchen nur zu gerne versinkt.
Wer wünscht sich nicht so ein kleines bisschen Magie in seinem eigenen Leben?



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