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Lesemonat April '26

Der letzte Tag im April ist fast vorbei und ich habe natürlich auch in diesem Monat wieder einen Rückblicker für euch, den ich euch nicht vorenthalten möchte.  Diesmal habe ich weniger gelesen, als im letzten Monat. 1610 Seiten, um genau zu sein. Aber das Lesen soll ja keine Wettkampf sein, nicht wahr?  Jeder soll das lesen, was er schafft. Das Leben ist schon stressig genug, da muss man sich nicht auch noch innerhalb der Bookbubble an die Gurgel gehen, weil einer mehr und einer wenigen gelesen hat, oder?  Aber darum soll es hier ja gar nicht erst gehen, sondern viel mehr um die Bücher, die mich diesen Monat begleitet habe.  Angefangen habe ich mit dem Buch "Du weißt 'nen Scheiss über Sterne" von Petr Hanel. Und naja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen. Der Klappentext klang zwar schon interessant, aber ich habe es tatsächlich nur geschafft, bis Seite 208 zu kommen, bevor ich zum nächsten Buch gegriffen habe.   Inhalt: "Mark...

[Rezension] Lupita Nyong'o - Sulwe

Heute habe ich die Rezension zu einem ganz besonderen Buch für euch. Es ist nicht sonderlich dick, aber dafür unglaublich toll. Berührend und herzlich.
Einfach ein Buch, dass ich euch unbedingt vorstellen möchte. Der Mentor Verlag war so freundlich mir dieses Buch zur Verfügung zu stellen und allein dieses wunderbare Cover hat bei mir gleich für Sternchenaugen gesorgt.

Zum Inhalt an sich möchte ich gar nicht so viel sagen, denn es ist auf dem Bild deutlich zu erkennen, worum es geht.
Ich möchte euch viel mehr davon erzählen, was ich empfunden habe, als ich dieses Buch durchblättert habe.
Eine Seite nach der anderen ist so liebevoll gestaltet, dass man das Gefühl hat, gar nicht richtig zu wissen, wohin man zuerst gucken soll.
Die Geschichte hinter diesem Buch, dass wundervolle Illustrationen aufweist, ist unglaublich berührend und vor allem ist sie in der heutigen Zeit präsenter denn je.
In einer Zeit, in der Rassismus, Hass und Neid eine größere Rolle spielen, als wir es uns manchmal vorstellen können.
Lupita Nyong'o hat dieses Buch geschrieben, dass auf ihrer eigenen Geschichte basiert. Es beinhaltet Lupitas eigene Erfahrungen und das macht das Buch umso besonderer.
Aber auch trauriger.
Die Erzählweise fand ich unglaublich toll und mit den Illustrationen ist es besonders für Kinder einfacher, sich vorzustellen, was genau in Sulwe vorgeht.
Ihre Reise zu sich selbst ist bildlich dargestellt. Mit Texten zum Selbst lesen, zum Vorlesen oder einfach nur zum Geniessen.
Es regt zum Nachdenken an und gibt einen Blick auf die Weltanschauung einer Frau, die schon früh Erfahrung damit machen musste, was es heisst anders zu sein.
Selbstliebe wird in diesem Buch ganz groß geschrieben und ich fand es einfach nur wunderbar umgesetzt.
Dieses Buch hat eine einfache Botschaft, hinter der so viel mehr steckt.
Jeder Mensch auf dieser Welt ist etwas besonderes.
Und dabei ist es völlig egal, welche Hautfarbe er hat, welche Sprache er spricht oder welche anderen Gebräuche und Gedanken er aus seiner Heimat kennt.
Danke an den Mentor Verlag, für dieses wunderbare Buch, dass noch viel, viel mehr Menschen lesen sollten. Und vor allem lieben lernen. 
Einige ganz besonders.

Quelle: Der Mentor Verlag

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