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[ rezension ] j.bright - sons of red angels 4

Eine weitere Rezension aus der Feder von J. Bright. Diesmal geht es um einen Charakter, der so vielschichtig und besonders ist, dass ich gar nicht weiß, wie ich all das, was beim Lesen in mir vorgegangen ist, in Worte fassen soll. 

  • ASIN ‏ : ‎ B0DM2479KJ 
  • Barrierefreiheit ‏ : ‎ Erfahre mehr
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 21. Februar 2025
  • Auflage ‏ : ‎ 1.
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Dateigröße ‏ : ‎ 763 KB
  • Screenreader ‏ : ‎ Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz ‏ : ‎ Aktiviert
  • X-Ray ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Word Wise ‏ : ‎ Nicht aktiviert
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 216 Seiten
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    Inhalt: Connor O'Shay hat ein Geheimnis, dass niemals ans Licht kommen darf. Er ist fest davon überzeugt, dass  es alles verändert würde und das nicht nur in seinem Leben, sondern auch im Club. 
    Seit Jahren hortet er dieses Geheimnis wie einen Schatz und versucht die Fassade seines Lebens aufrecht zu erhalten.
    Als er jedoch auf Luan Neziri trifft, Underboss des Dukagjin-Syndikats, trifft, verliert er mehr und mehr die Kontrolle über sich selbst. Über das, was er bislang aufgebaut hat, aber auch über das, was alles auf dem Spiel stehen könnte. 
    Nicht nur für ihn, sondern auch auch für Luan und die Zusammenarbeit der albanischen Mafia mit dem Club.  


    Connors Geschichte ist anders als die anderen. Nicht weniger fesselnd und brutal, aber doch irgendwie anders. Über den Schreibstil muss ich an dieser Stelle nicht viel sagen. Wer meine ersten drei Rezensionen zu den Sons of Red Angels gelesen hat, der weiß, wie sehr ich den Schreibstil und die Geschichten von J. Bright liebe. 

    Mit Connor O'Shay hat die Autorin einen Charakter geschaffen, der sich als loyales Mitglied des Clubs erweist. Nach außen hin zeigt er nur selten, seine verletztliche und weiche Seite, bis er Luan kennenlernt. Der Mann bringt ihn durcheinder und stellt seine Welt gewaltig auf den Kopf. Er lässt ihn Dinge tun und denken, die er niemals für möglich gehalten hätte. 
    Er lässt Connor wieder fühlen. 
    Dieses Buch wird auch wieder aus der Sicht zweier Charaktere geschildert, durch die man nicht nur einen Blick in Connors Gefühlswelt bekommt, sondern auch in die Welt Luans. Im albanischen Syndikat kann er es sich nicht erlauben, Schwäche zu zeigen und wüsste sein Vater von seinen Neigungen gegenüber anderen Männern, würde auch das ein großes Problem darstellen. 

    Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und an manchen Stellen, wollte ich J. Bright vielleicht sogar ein kleines bisschen für das hassen, was sie mir vor die Nase gelegt hat. Manche Stellen hatten es wirklich in sich und ich habe mit den Charakteren mitgelitten, gelacht - und auch mitgezittert. Und an einigen Stellen auch geschmunzelt. Immer dann, wenn der Schlagabtausch zwischen Luan und Connor in die humorvolle Richtung ging. Oder in einigen Momenten, in denen Adriana auf der Bildfläche erschienen ist. 
    Connor muss lernen, zu dem zu stehen, was er fühlt und was er will. Oft genug gerät er dabei an seine Grenzen und verletzt dabei die Menschen, die ihm wirklich wichtig sind. 
    Und er lernt. Es dauert, aber er lernt. Auch mit Hilfe der Menschen, die er anfangs noch so sehr verletzt hat. Und er säht Zweifel in Luan, der von Beginn an durch seinen Vater vermitteln bekommen hat, worauf es im Leben wirklich ankommt. So sehr, wie er Connor gegebenüber, nie wirklich versteckt, wie sehr ihn will, genauso sehr versteckt er es vor seiner eigenen Familie. Und stürzt damit nicht nur sich selbst in Unglück. 

    Vertrauen und Verrat, Liebe und Leidenschaft, aber auch Angst und Kontrollverlust. Das Buch und die Geschichte hinter Connor O'Shay ist spannungsgeladen und J. Bright beschönigt auch hier nichts. Es ist nichts für zartbesaitete Leser, hat aber auch Momente, in denen man einfach nur mit einem lauten "Haaach...", vor dem Buch - oder in meinem Fall Handy - sitzt. 
    Ich habe Connors Geschichte genauso sehr verschlungen wie die vorherigen Bände, denn sie sind perfekt für mich und mein kleines Leserherz geeignet. 
    Und vor allem fest darin verankert. 
     

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