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[ rezension ] tina s.k. - sullivian sisters I - the secrets, she doesn't know

Was wäre ein Monat ohne eine Rezension zu einem Buch von Tina SK? Ich habe inzwischen schon so viele Bücher von ihr verschlungen, dass ich sie gar nicht mehr zählen kann. Auch wenn ich immer noch auf das Buch warte, in dem Tina über verlorene Socken in der Waschmaschine schreibt. *kicher* Schon im letzten Monat habe ich ein weiteres Buch von ihr gelesen und heute sollt ihr euch endlich die Rezension dazu bekommen. Bei diesem Band handelt es sich zum den ersten Band der Diologie und ich glaube, ihr könnt euch auch diesmal bereits denken, wohin diese Rezension am Ende führen wird.  ASIN ‏ : ‎ B0GX2ZXQRW Barrierefreiheit ‏ : ‎ ...

[ rezension ] jennifer wiley - heart beats on the run

Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich euch das Buch von Vanessa Hussmann rezensiert, dass auf einer wahren Begebenheit beruht. Dort hat Vanessa Hussbann auch bereits ein Buch geschrieben und das konnte mich wirklich sehr begeistern. 
Umso gespannter war ich auf das Buch von Jennifer Wiley, der ich schon gefühlt ewig und drei Tage über Social Media folge. 


  • Herausgeber ‏ : ‎ heartlines
  • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 15. Oktober 2025
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 352 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3453292901
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3453292901

  • Mehr Informationen dazu findet ihr beim Verlag und mehr über Jennifer Wiley natürlich auf ihrem Instagramprofil


    Inhalt: In Köln soll alles anders werden, nachdem Maya vor ihren familiären Problemen dorthin geflohen ist. Sie will dort unbehelligt ihr Studium beenden und zieht in eine WG, in der sich mit den beiden Mitbewohnerinnen eine echte Freundschaft entwickelt. Etwas, dass Maya in der Form bisher gar nicht richtig kannte. 
    Und sie lernt Linus kennen. Durch seine unbeschwerte Art schafft er es, Mayas Herz zu erweichen und sie von all den Problemen aus der Vergangenheit abzulenken. 
    Doch genau diese hat Spuren in Maya hinterlassen, die es ihr unmöglich machen, sich ganz auf Linus einzulassen. Ein Ventil, um dem Chaos in sich zu entkommen, findet sie im Laufen. Sie läuft, wann immer ihr alles zu viel wird und merkt dabei selbst kaum, dass sie sich in einer Abwärtsspirale befindet, die sie alleine nicht mehr bewältigen kann. 
    Ein Ausflug mit Linus, bei dem sie mit ihm ein ganzes Wochenende verbringt, wird für Maya zur Zerreissprobe und sie sieht nur eine Lösung. Sie stößt Linus von sich und tut das, was sie am besten kann: Laufen, bis ihr die Luft ausgeht. Ohne zu ahnen, dass sie damit immer weiter durch ihre Abwärtsspirale rutscht. Und am Ende sogar fast ihr Leben riskiert. 


    Oh bitte, wie schön ist der Schreibstil von Jennifer Wiley? Schon auf den ersten Seiten habe ich mich zwischen den Zeilen so wohl gefühlt, dass ich das Gefühl hatte, zusammen mit Maya nach Köln gezogen zu sein. Die Wohngemeinschaft, in die sie zieht, ist für Maya ein echter Glücksgriff und sie lernt, dass es wichtig ist, auch einfach mal an sich selbst zu denken. 
    Sie lernt sich selbst wieder neu kennen und das auf so unterschiedliche Weisen, dass mir Maya von Seite zu Seite sympatischer wurde. Selbst dann, als sie im Begriff war, sich selbst zu verlieren. Vielleicht aber auch gerade dann. 
    Dadurch, dass es sich auch bei diesem Buch um eine wahre Geschichte handelt, hat das Buch direkt eine ganz andere Intensität. Beim Lesen zu wissen, dass es sich bei Maya Geschichte um etwas handelt, dass ein Mensch wirklich erlebt hat, hat mich das Buch auch ein wenig mit anderen Augen sehen lassen.
    Jennifer Wiley ist es wirklich wunderbar gelungen, das Leben eines Menschen einzufangen, den ich nicht einmal persönlich kenne. Und bei dem ich doch das Gefühl hatte, durch Jennifer's Worte und Beschreibungen an seiner Seite zu sein. Klingt jetzt vielleicht ein wenig komisch, aber so hat es sich irgendwie für mich angefühlt. 

    Mit Linus hat sie Maya außerdem einen Charakter an die Seite gestellt, der mit genug eigenen Dämonen zu kämpfen hat und Maya doch vom ersten Moment an zeigt, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Er lädt sie auf Dates ein, bei denen sie ihr Herz an ihn verliert. Und er weicht kaum von ihrer Seite, als es ihr schlecht geht. Aber - und das hat mir wirklich besondern gut gefallen - er gibt ihr auch den Raum, den sie benötigt, um wieder zu sich selbst zu finden. Er ist da. Er ist einfach da. 

    Durch den lockeren Schreibstil von Jennifer Wiley bin ich viel schneller durch die Seiten geflogen, als ich es eigentlich wollte. Obwohl hinter diesem Buch ein Thema steckt, dass alles andere als einfach ist, hinterlässt es durch den Schreibstil von Jennifer Wiley auch ein wohliges Gefühl. Eines, dass ich kaum beschreiben lässt, aber da ist. 
    Lest dieses Buch. Lernt Rike kennen, die durch Maya ein Teil ihres Lebens erzählen konnte, der sie bis heute geprägt hat. Und der es auch immer tun wird, aber durch den Schreibstil der Autorin auch auf eine wunderbare Art und Weise, die vielleicht auch Rike ein kleines bisschen heilen konnte. 

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