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[ bloggeraktion] montagsstarter

  Moin, ihr Lieben, Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas früher und das sogar am Handy.  Das kleine Grumpelchen macht heute außerdem eine kleine Pause.  Wenn ihr auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken. ❶ Ohne Kaffee starte ich nie in den Tag. Dafür mit einer inneren Uhr, die mir am ersten Urlaubstag direkt sagt, dass ich ja trotzdem im sechs wach zu sein habe.  ❷ Im Oktober freue ich mich auf ein Treffen mit meiner liebsten Steffi in Oldenburg. Diesmal will sie mir auch die schönen Ecken dort zeigen, weil eigentlich mag ich Oldenburg als Stadt nämlich gar nicht. Zumindest dass, was ich vom Stadtbild her bislang gesehen habe.  ❸ 2019 war  ich zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Danach nicht mehr. Ich hoffe, dass ich es im nächsten Jahr mal wieder schaffe. Obwohl ich diese Woche Urlaub habe, schaffe ich es durch bestimmte Umstände leider d...

[ Anthologie Interview #4 ] Schrankgammeln mit Lena Winter


Huch, schon Tag 4. Ihr konntet schon drei liebe Menschen kennenlernen, die dem Grumpelchen Rede und Antwort gestanden haben und heute hat sich Lena Winter bereits erklärt, sich löchern zu lassen. Eigentlich blieb ihr gar keine andere Wahl, nachdem das Grumpelchen sie entfüh .. äh zu sich eingeladen hat.  

Hallöchen und willkommen in meinem Schrank! Nett hier, oder?
Ich bin das Grumpelchen und wohne hier. 
Um dich und deine Geschichte ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich mir ein paar Fragen überlegt. Hier gilt, alles kann und nichts muss. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, überspring sie einfach. 
Ich verspreche auch nicht zu grummelig zu sein. 

Stell dich doch am besten erst einmal ein bisschen besser vor, damit meine Follower auch wissen, wen ich hier überhaupt in meinen Schrank entfüh…. äh, eingeladen habe? 

Ich bin Lena und schreibe am liebsten Texte im New Adult Genre. Manchmal kurze Romane, manchmal lange Romane und manchmal Kurzgeschichten und Kurztexte. Am liebsten schreibe ich eine Mischung aus Slice of Life, Romance und Familienthemen. Ich bin 26 Jahre alt und studiere Pädagogik in Österreich. Ich liebe es sehr, dort so nah an Bergen, Seen und theoretisch über einige Grenzen auch am Meer zu sein.

1. Wie lange schreibst du schon und wer oder was hat dich dazu animiert? 
 
Ich schreibe seit 13 Jahren. Zum Schreiben animiert hat mich eine Hausaufgabenstellung in der siebten Klasse. Wir sollten eine Kurzgeschichte schreiben (ich glaube über 3-4 Seiten). Als ich den Stift wieder weggelegt habe, hatte ich glaube ich 15 Seiten geschrieben und beschlossen, dass ich für die Hausaufgabe was anderes abgebe, damit ich die Idee weiterverfolgen kann. Innerhalb weniger Wochen (ich habe in jeder freien Minute geschrieben) hatte ich mein erstes „Buch“ fertig geschrieben. 160 handgeschriebene Seiten mit der Naivität eines Teenagers. Aber man, war ich stolz!
Seitdem habe ich unzählige Geschichten begonnen und einige abgeschlossen. Und mich natürlich weitergebildet und weiterentwickelt.


2. Wie läuft so ein Schreibtag bei dir ab? Brauchst du dafür völlige Ruhe oder hast du Musik im Hintergrund laufen? Machst du dir vorher Notizen zu den jeweiligen Kapiteln? Hast du ein bestimmtes Ritual, was das Schreiben an sich angeht? Grummelst du dabei auch ab und an vor dich hin, wie so ein Grumpeltier das tut?

In den letzten Monaten habe ich festgestellt, dass mir gewisse Routinen beim Schreiben gut tun. So nutze ich jetzt meist (möglichst) jeden Morgen, aber meistens den Morgen, um an meinem aktuellen Projekt zu arbeiten. Dabei habe ich Musik auf den Ohren. Entweder das Lied, das aktuell rauf und runter laufen darf oder eine projektspezifische Playlist. Der Ort ist dabei nicht so wichtig. Ich brauche allerdings einen Stift und Post-its neben mir, damit ich mir kurze Einfälle schnell notieren kann. Auch habe ich gelernt, dass ein Notizbuch generell ganz hilfreich ist.
Ich mache mir für Kapitel gerne vorab Notizen, damit ich grob weiß, was passieren soll. Einfach ins blaue hineinschreiben, fällt mir sehr schwer. Und ja, manchmal grummle ich auch vor mich hin. Neulich habe ich versucht mich eine Weile zu filmen beim Schreiben, weil ich daraus ein Video schneiden wollte. Ich sehe unfassbar grimmig und verzweifelt dabei aus. Die Stelle war auch zum Verzweifeln. Aber wenn ich schreibe, sehe ich grundsätzlich sehr konzentriert und somit grummelig aus.


3. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte genommen, die in der Anthologie veröffentlicht werden wird? 
 
Puh. Ich glaube ich hab mir überlegt, was für einen dummen Zufall ich dieses Mal verwenden könnte. Dann habe ich nach passenden Namen für die Charaktere gesucht, damit  ich anfangen kann mir Gedanken über die beiden zu machen. Und so ist nach und nach der Plot und die Geschichte entstanden. Ich habe auch gemeinsam mit Freundinnen und einem Dozenten gebrainstormt. Das war auch sehr hilfreich, um alles abzurunden.

4. Wie lange hast du für das Schreiben deiner Kurzgeschichte gebraucht?

Geschrieben habe ich die Kurzgeschichte in zwei Sessions meiner Schreibgruppe. Ich glaube also insgesamt habe ich für die Rohfassung 8 Stunden gebraucht. Dann durften sie Leute Testlesen und für die Überarbeitung hab ich glaube ich nochmal 1,5 h gebraucht.

5.Hast du einen Lieblingssautoren oder eine Autorin, von der du einfach alles im Regal haben und lesen musst? Jemanden, der als dein Vorbild eine große Rolle spielt? 

Aufgrund von Platzmangel ist mein Bücherregal leider nur ein Regalfach, aber da befinden sich hauptsächlich Bücher von Colleen Hoover und Saskia Louis. Beide haben einen sehr unterschiedlichen Schreibstil, den ich sehr gerne mag. Viel Platz nimmt auch die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier ein. In der älteren und der neueren Version. In meiner Jugend war das eine ganz wichtige Buchreihe für mich.

6. Wenn du nicht gerade schreibst, womit verbringst du deine Nachmittage? Hast du ein Hobby, welches dir neben dem Schreiben sehr am Herzen liegt?

Ich bin gerne draußen unterwegs oder mache irgendwas anderes kreatives. Malen, Journalen oder Häkeln ☺️ und ich singe im Chor, das macht mir sehr großen Spaß.

7. Wie holst du dich am besten wieder aus einem Kreatief und was rätst du anderen, die sich manchmal darin befinden? 

Kreativtiefs sind sehr gemein. Schreibtechnisch befinde ich mich gerade in einem, da ich vor kurzem ein großes Projekt abgeschlossen habe und mich nun sehr „lost“ fühle. Ich versuche dann anders kreativ zu sein. Malen, Häkeln, Fotografieren. Und bald wieder ans Schreiben zu gehen. Egal welche Schreibaufgaben dass dann sind, Hauptsache wieder ins Anfangen kommen. Heute habe ich mir zum Beispiel vorgenommen einfach mit dem Plot für den nächsten Romanteil anzufangen….naja stattdessen habe ich Haushalt gemacht, Probe gelesen für andere Personen und beantworte gerade dieses Interview (was so gesehen eine gute Sache ist. Sonst hätte ich es weiter nach hinten geschoben. Und ich muss sagen, es war gerade genau das Richtige, beim Grumpelchen zu Besuch zu sein).

8. Und als letzte Frage: Ist deine Kurzgeschichte deine erste Veröffentlichung oder hast du bereits Erfahrungen sammeln können?

Die Kurzgeschichte ist meine zweite Veröffentlich. Ich habe im Dezember 2025 einen weihnachtlichen Adventskalender-Kurzroman auf Instagram und im Selfpublishing veröffentlicht. Falls du ihn lesen magst, schau gerne auf meinem Instagramprofil vorbei: _lenawinter_autorin (jedes Kapitel ist ein eigener Post). Als Buch ist „A Short Christmas Story“ aktuell nicht mehr erhältlich, da ich mich von der Selfpublishing Plattform über die ich veröffentlich habe, abgewandt habe. Ich möchte die Geschichte wieder als Buch erhältlich machen, aber daran arbeite ich noch.



Ich hoffe, ich war nicht ganz so grummelig wie mein Ruf und hoffe, dass du mich vielleicht sogar weiter empfehlen möchtest. +hinter vorgehaltener Hand kicher+ 
Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann noch einmal wieder, wenn eine neue Veröffentlichung im Raum steht. Getreu dem Motto: Man sieht sich immer zwei mal im Leben. 
Dankeschön, war schön dich kennenzulernen, aber jetzt muss ich das tun, was ein Grumpelchen am besten kann. Vor sich hin grummeln und Kaffee trinken! 
Bis dann! 
+aus dem Schrank schieb und Tür schließ+ 



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