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[Rezension] Written on my Heart

Titel: Written on my Heart
Autor: Cole Gibsen

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (12. Januar 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423717629
  • ISBN-13: 978-3423717625
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Inhalt: "Bad Boy meets Lost Girl
Sechs Monate ist es her, seit Ashlyn mit ansehen musste, wie alles, was sie besaß, in Flammen aufging. Sechs Monate, seit sie die Stimme gegen ihren gewalttätigen Stiefvater erhob und mit einer gebrochenen Rippe vor die Tür gesetzt wurde. Das Letzte, was sie gebrauchen kann, ist noch mehr Ärger – vor allem wenn dieser in Gestalt des Tätowierers Lane Garrett daherkommt. Denn Lane ist zwar über die Maßen attraktiv, aber der totale Bad Boy. Noch dazu interessiert er sich kein Stück für sie. Doch hinter seinen Tattoos und seiner ruppigen Art steckt ein Geheimnis, von dem Ashlyn noch nichts ahnt."
Quelle: Written on my Heart (Folgendne Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle: Written on my Heart )

Das Buch habe ich mir bei uns im heimischen Thalia selbst gekauft. Eigentlich war es eher ein Spontankauf und ich war sehr gespannt, weil mich der Klappentext schon angesprochen hat, aber konnte er auch halten, was er versprochen hat.

Vor sechs Monaten hat Ashlyn sich endlich gegen ihren gewaltätigen Stiefvater gewehrt. Und doch musste sie mit ansehen, wie ihr Hab und Gut förmlich in Flammen aufging. Alles, was sie je besass viel den Flammen zum Opfer und sie selbst, sass mit gebrochener Rippe förmlich auf der Strasse.
Als sie Lane Garett kennenlernt, gerät ihr Leben erneut aus den Fugen.
Und das ist etwas, was sie gar nicht gebrauchen kann. Außerdem interessiert er sich nicht mal für sie. Aber was hat es mit seiner ruppigen Art wirklich auf sich? Und dem Geheimnis, von dem Ashlyn nichts ahnt?

Ich habe mir jetzt tatsächlich ein paar Tage Bedenkzeit nach diesem Buch gegönnt. Mittels Notizen, die ich mir in einem meiner Notizbücher gemacht habe, habe ich das Buch nochmals Revue passieren lassen.
Heute möchte ich darüber berichten, wie ich das Buch empfunden habe.
Zuerst muss ich sagen, dass der Schreibstil wirklich klasse ist. Das Buch hat sich weggelesen wie nichts und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen.
Vermutlich hat das auch dazu geführt, dass ich anfangs richtig geflasht war. Aber inzwischen solltet ihr wissen, dass ich das Buch - mit Hilde meines Stichpunkte - nochmal Revue passieren lassen. Und dann vielleicht sogar Fehler finde, die mir beim ersten Mal nicht aufgefallen sind.
So war es hier leider auch.

Die Geschichte wird abswechselnd aus der sicht beider Hauptprotagnoisten erzählt, war mir schon sehr gut gefallen hat.
Lane, als den männlichen Part war mir anfangs echt mega unsympatisch. Er verkörpert den typischen Bad Boy und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Wie er mit Ashlyn umgegangen ist, hat bei mir manchmal echt zu Kopfschütteln geführt. Aber auch nicht nur ihr gegenüber. Ich hatte oft das Gefühl, dass er seinen Job schon etwas verfehlt hat. Einzig und allein einer Person gegenüber war er etwas sanfter.
Aber über diese Person möchte ich nicht allzu viel verraten. Sie hat aber damit zu tun, dass Ashlyn ein völlig falsches Bild von ihm bekommt.
Und genau das war auch so ein Punkt, der mir manchmal etwas auf die Nerven gegangen ist. Sie sieht oder schnappt etwas auf und hinterfragt es nicht mal.
Es ist eben einfach so.
Gerade bei einem Charakter wie ihrem, der in der Vergangenheit selbst genug erlebt hat, hätte ich erwartet, dass sie ein wenig wenger naiv ist.
Oft ist sie einfach stur gerade ausgerannt und hat Dinge hingenommen, wie sie sind.
Die Anziehungskraft, die von ihr und Lane ausgeht, war wirklich spürbar.
Das hat mir von der Emotionalität her wirklich gut gefallen, denn beide hatten oft genug die emorionale Stabilität einer Pusteblume.
Genau, wie ich sie manchmal habe.

Die Geschichte hinter den beiden fand ich gut, gerade das, was hinter Lane's Verhalten wirklich steckt.  Auch die Geschehnisse um Ashlyns Stiefvater haben mir echt gefallen. Das Problem waren die Handlungen der Charaktere, denn angesichts eben dieser Vergangenheiten fand ich sie echt .. ich will nicht sagen schlecht, aber ich hätte mir etwas anderes vorgestellt.
Und nicht so viel Naivität und auch teilweise echt etwas zu oberflächlich. Schade eigentlich, das Buch klang toll, hätte toll sein können und vielleicht sogar ein echtes Lesehighlight.
Wenn ich nicht angefangen hätte, genauer darüber nachzudenken. 

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