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[ WritingFriday] Mord! Es ist Mord!

Heute möchte ich euch wieder mit zu einer Bloggeraktion nehmen, bei der ich bislang im März schon wieder total versagt habe.
Dem Writing Friday, den Elizzy von readbooksandfallinlove ins Leben gerufen hat.
Sie gibt monatlich ein paar Themen vor, zu denen man etwas schreiben kann. 
Ein Hauptthema oder mehrere Unterkategorieren.
Wenn ihr auch dort mitmachen möchtet, dann schaut doch einfach bei Elizzy auf dem Blog vorbei.
 

Die Regeln im Überblick
  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen
Schreibthemen im März 
  • Du bist durch die Zeit gereist und im Jahr 2819 gelandet, berichte davon.
  • Du bist ein Papagei in deinem Käfig, berichte was du den ganzen Tag über so tust und siehst.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Es war eine Nacht, wie es sie noch nie zuvor gegeben hatte, zum ersten Mal sah man…” beginnt.
  • Du hast gerade einen Mord begannen und musst die Leiche loswerden. Wie gehst du vor?
  • Beschreibe so genau wie möglich ein altes verlassenes Haus, dass sich in einer Moorlandschaft befindet. Versuche dabei folgende Wörter mit in deinen Text einzubauen: Kaffeebohnen, rubinrot, Familiengeheimnis und versunken.
Ich habe einen Mord begangen und keine Ahnung, was ich tun soll. 

“Oh Gott, oh Gott. Oh Gott, oh Gott!”
Panisch laufe ich in meinem Wohnzimmer auf und ab.
Nervös knete ich meine Hände, lauf an meinen Bücherregal auf und ab.
Ich habe jemanden getötet. Ich habe tatsächlich jemanden getötet.
Was mache ich denn jetzt? Und wohin soll ich mit der Leiche?
Völlig überfordert fahre ich mir mit der Hand durch die Haare.
Hilfe holen? Allein wegschaffen? Abhauen? Auswandern?
In meinem Kopf spielen sich sämtliche Szenarien ab und ich komme doch zu keiner Lösung.
Ich habe noch nie einen Mord begangen, noch nie.
Krimis und Thriller habe ich schon viele gesehen und auch gelesen, aber keiner erscheint mir in meiner Lage gerade irgendwie zu helfen.

Ich weiß gar nicht, wie lange ich vor meinem Bücherregal hin und her gelaufen bin, vermutlich existiert sogar schon ein Burggraben.
“Schnaps! Ich brauche erst einmal einen Schnaps!”, rede ich mit mir selbst, laufe auch direkt in Richtung Küche.
Aus dem Küchenschrank hole ich mir eine Flasche Jack Daniels, auch wenn das vermutlich eher unter die Kategorie “Harter Schnaps” fällt.
Ohne ein Glas zu nehmen, setze ich die Flasche an meine Lippen und nehme einen großen Schluck,
Sofort spüre ich, wie sich mein Innerstes erwärmt, mich aber gleichzeitig auch etwas beruhigt.
Kurz huste ich, bevor ich noch einen weiteren Schluck nehme. Mit der Flasche in meiner Hand, laufe ich wieder ins Wohnzimmer.
Einen Moment lang bleibe ich stehen, bleibe ich stehen, bevor ich mich wieder auf meinen Schreibtischstuhl sinken lasse.
Jetzt, wo ich mir so etwas wie Mut angetrunken habe, kann ich endlich weiter schreiben. Ich kann endlich meinen Krimi zu Ende schreiben, ohne daran denken zu müssen, wirklich jemanden umgebracht zu haben.
Denn am Ende ist eben doch alles nur Fiktion.

Kommentare

  1. Was ein Twist! Aber ein wenig kennt man das ja als Autor. Man traut sich was zu schreiben bzw kommt da irgendwie hin und dann steht man vor dem Salat.
    Grüße, Katharina

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