[ rezension ] j. bright - sons of red angels #5
Mein Emmett, mein kleiner, unschuldiger und süßer Emmett. Okay, geht gleich wieder. Aber in Band fünf soll es um seine Geschichte gehen und dieses Sequel hatte es genauso in sich, wie die vier vorherigen Bände, die ich gelesen habe.
Mehr Infos wie immer hier. J. Bright
Inhalt: Emmett O' Shay hat es geschafft. Er hat sich aus dem Schatten seines Bruders gelöst und sich einen Namen als Container King gemacht. Nach Connors Rückzug aus dem Geschäft, ist Emmet an seine Stelle getreten. Er führt die Geschäfte, als hätte er nie etwas anderes gemacht und beweist nicht nur einmal, dass er all dem auch wirklich gewachsen ist.
Bis zu dem Moment, in dem er seine große Liebe Chanty mit einem anderen Mann im Bett erwischt. Sein Herz zerbricht und er kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen.
Sein Leben fühlt sich leer und trostlos an und er hat das Gefühl, sich selbst zu verlieren. Als der Club ihm den Auftrag gibt, dass Luna Syndilate auszuspionieren, ändert sich alles.
Was damit beginnt, herauszufinden, ob Raven Sinclair hinter einigen verpatzten Drogengeschäften steckt, führt in ausgerechnet in die Arme von Ravens Mutter Bonnie. Und schon bald muss sich Emmet fragen, was ihm wichtiger ist: Die Loyalität zum Club oder sein eigenes Herz. Kann er dem Cöub treu bleiben, wenn er sein Herz verliert?
Emmett O'Shay ist inzwischen ein vollwertiges Mitglied im Club und auch, wenn er von den anderne Clubmitgliedern auch noch oft genug aufgezogen wird, respektieren sie ihn. Es hat mir unglaublich gut gefallen, wie sie mit ihm interagiert haben und ihm gezeigt haben, dass er nicht mehr nur ".. der Bruder von .." ist.
Sein Liebeskummer nervt jedoch vor allem Patrick und Jackson, sodass sich Patrick verpflichtet fühlt zu handeln. Er schickt Emmet kurzerhand in den Süden, wo er das Luna Syndikat ausspionieren soll. Blöd nur, dass er gleich bei einem der ersten Versuche etwas mehr herauszufinden, erwischt wird.
Auch sein geliebtes Bike geht kaputt und er muss es reparieren lassen. Warum dabei nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen?
Im Laufe der letzten Bücher ist Emmet zwar an sich und dem Erlebtem gewachsen, hat aber dennoch seine "kindliche" Art nie ganz verloren. Vielleicht mal ein wenig aus den Augen, aber komplett weg war es nie.
Der Schlagabtausch mit Bonnie hat mir sofort gefallen. Emmet macht keinen Hehl daraus, dass er an Bonnie interessiert ist, auch wenn es anfangs wirklich nur dazu dienen soll, mehr über Raven zu erfahren.
Aber gegen Gefühle konnte man noch nie etwas tun und das merkt nicht nur Emmet auf eine Art und Weise, die er nicht kontrollieren kann, sondern auch Bonnie.
Die Grundgeschichte und auch die Handlungen hinter den den Beiden hat dazu gehört, dass ich regelrecht an meinem Handy gehangen habe.
Dieses Sequel bringt das Thema Vertrauen innerhalb des Clubs auf ein ganz neues Level und das nicht nur bei Emmet, sondern auch zwischen langjährigen Partnern und Freunden.
Mit ihrer Mischung aus Brutalität und Gefühlschaos lässt J. Bright den Leser auch hier an einer Achterbahnfahrt teilhaben, wie man es aus den ersten Bänden zwar kennt, aber auch nicht unbedingt erwartet.
Band 5 hat mich zum Schmunzeln gebraucht, zum Staunen und auch zum Seufzen. Und ich freue mich sehr darüber, dass auch Emmet die Chance auf sein persönliches Glück gefunden hat, denn wenn es sich einer verdient hat, dann er.

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