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[ Anthologie Interview #7 ] Schrankgammeln mit Talea Hale


Und weiter gehts. Schlag auf Schlag und im stetigen Wechsel. Heute hat sich das Grumpelchen Talea Hale in seinen Schrank eingeladen. Und das ist tatsächlich eine Besonderheit, denn der Schrank, in dem es wohnt, steht bei Talea. 
Lest selbst, was die beiden zu besprechen hatten. ♥ 

Hallöchen und willkommen in meinem Schrank! Nett hier, oder?
Ich bin das Grumpelchen und wohne hier. 
Um dich und deine Geschichte ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich mir ein paar Fragen überlegt. Hier gilt, alles kann und nichts muss. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, überspring sie einfach. 
Ich verspreche auch nicht zu grummelig zu sein. 

Stell dich doch am besten erst einmal ein bisschen besser vor, damit meine Follower auch wissen, wen ich hier überhaupt in meinen Schrank entfüh…. äh, eingeladen habe? 


Hallöchen, ich bin Melanie, 44 und wohnhaft mit Mann und Kind am Jadebusen. Mit der Nordsee vor der Tür. Ich arbeitete als Bodenkosmetikerin und nutze jede freie Minute zum Lesen, Schreiben oder Prokrastinieren. :D 
Ich schreibe und veröffentliche unter Talea Hale.


1. Wie lange schreibst du schon und wer oder was hat dich dazu animiert? 

Ich habe schon früh mit dem Tagebuch schreiben angefangen und das mache ich übrigens auch heute noch. Wenn auch nicht als richtiges Tagebuch, wo ich jeden Tag wirklich konsequent schreibe, sondern immer dann, wenn das Chaos in meinem Kopf zu viel wird. Außerdem habe ich mit Fanfiktions angefangen und inzwischen auch Geschichten in kurz oder lang unter Talea Hale veröffentlicht. 

2. Wie läuft so ein Schreibtag bei dir ab? Brauchst du dafür völlige Ruhe oder hast du Musik im Hintergrund laufen? Machst du dir vorher Notizen zu den jeweiligen Kapiteln? Hast du ein bestimmtes Ritual, was das Schreiben an sich angeht? Grummelst du dabei auch ab und an vor dich hin, wie so ein Grumpeltier das tut?

Ich grummle sehr oft vor mich hin. Immerhin wohnst du bei mir und bist ein guter Lehrmeister. +kicher+ .. Aber nein, einen richtigen Schreibtag habe ich nicht. Es kommt sogar vor, dass ich unterwegs “schreibe”. Mit Google Docs ist das praktisch und ich kann auch mal die Sprachfunktion benutzen, auch wenn sie mich nicht immer versteht. +lach+ 

3. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte genommen, die in der Anthologie veröffentlicht werden wird? 

Ein bisschen angelehnt ist es an meine eigenen Großeltern, die sehr lange verheiratet waren. Aber auch schon sehr lange nicht mehr an meiner Seite sind. Meine Oma hat immer irgendwo einen Strohstern hängen gehabt, daher musste ich ihn einfach in meine Geschichte einbauen. 

4. Wie lange hast du für das Schreiben deiner Kurzgeschichte gebraucht?

Eigentlich nicht lange. Grob geschätzt, da das Schreiben ja nicht mein Hauptjob ist - leider - ungefähr eine Woche. 

5. Hast du einen Lieblingssautoren oder eine Autorin, von der du einfach alles im Regal haben und lesen musst? Jemanden, der als dein Vorbild eine große Rolle spielt? 

Michael Ende steht am meisten in meinem Regal. Gefolgt von Tina SK und Annika Wirtz.  Leah Docks ist auch sehr oft vertreten. Ich liebe ihre Bücher und vielleicht sind sie auch ein kleines bisschen Vorbild für mich. Wobei, eigentlich nicht nur vielleicht, sie sind es. 

6. Wenn du nicht gerade schreibst, womit verbringst du deine Nachmittage? Hast du ein Hobby, welches dir neben dem Schreiben sehr am Herzen liegt?

Ich lese natürlich auch selbst. Oder ich kümmere mich um das Bullet Journal. Sonntags verbringe ich den Tag meistens am Meer, denn ich habe es ja direkt vor der Tür. Außerdem schreibe ich Briefe oder gehe in der Natur spazieren. Ach ja und arbeiten muss ich ja auch noch. *lach*

7. Wie holst du dich am besten wieder aus einem Kreatief und was rätst du anderen, die sich manchmal darin befinden? 

Meistens lasse ich es dann einfach, weil ich weiß, dass es nichts bringt, wenn ich es erzwinge. Wenn mein innerer Monk nicht will, dann will er nicht. Da hilft kein gutes Zureden und da helfen auch keine Kekse mehr. :D 


8. Und als letzte Frage: Ist deine Kurzgeschichte deine erste Veröffentlichung oder hast du bereits Erfahrungen sammeln können?

Ich habe im Selfpublishing bereits ein Buch mit Adventskalendergeschichten veröffentlicht und außerdem schon in mehreren Anthologien, die das Licht der Welt erblicken durften. Außerdem veröffentliche ich mehr oder weniger regelmäßig - früher auf jeden Fall öfter als jetzt - Fanfictions auf diversen Plattformen. 

Ich hoffe, ich war nicht ganz so grummelig wie mein Ruf und hoffe, dass du mich vielleicht sogar weiter empfehlen möchtest. +hinter vorgehaltener Hand kicher+ 
Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann noch einmal wieder, wenn eine neue Veröffentlichung im Raum steht. Getreu dem Motto: Man sieht sich immer zwei mal im Leben. 
Dankeschön, war schön dich kennenzulernen, aber jetzt muss ich das tun, was ein Grumpelchen am besten kann. Vor sich hin grummeln und Kaffee trinken! 
Bis dann! 
+aus dem Schrank schieb und Tür schließ+

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