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[ Anthologie Interview #1 ] Grumpelview mit Ophelia Rose

Anlässlich der Veröffentlichung einer Anthologie, in der auch eine Geschichte von mir selbst zu finden sein wird, gibt es ab heute und in der nächsten Zeit einen wahren Grumpelview - Marathon. Das kleine Grumpelchen hatte ordentlich zu tun. Es ist aus seiner Komfortzone gesprungen und hat sich ganz viele tolle Autor*innen in seinen Schrank eingeladen. 
Den Anfang darf heute Ophelia Rose machen, die zuerst vom kleinen Grumpeltierchen in seinen Schrank entfü... äh eingeladen wurde. 


Hallöchen und willkommen in meinem Schrank! Nett hier, oder?
Ich bin das Grumpelchen und wohne hier. Um dich und deine Geschichte ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich mir ein paar Fragen überlegt. Hier gilt, alles kann und nichts muss. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, überspring sie einfach.
Ich verspreche auch nicht zu grummelig zu sein.

1. Stell dich doch am besten erst einmal ein bisschen besser vor, damit meine Follower auch wissen, wen ich hier überhaupt in meinen Schrank entfüh…. äh, eingeladen habe?


Hi, Grumpelchen, mein Name ist Ophelia Rose und ich bin 30 Jahre alt und wohnhaft an der Ostsee nahe Rostock. Mein Brotjob ist nicht das Schreiben, sondern ich arbeite in einem Labor in einem städtischen Krankenhaus im Dreischicht-system. Ich liebe das Meer, meine zwei Katzen Lou und Flo und natürlich auch meinen Mann.


2. Wie lange schreibst du schon und wer oder was hat dich dazu animiert?

Eigentlich begann alles schon als Kleinkind, nur, dass ich da noch nicht schreiben konnte und meine Fantasy und die verschiedensten Geschichte spielerisch erlebt habe. In der Grundschule hat unsere Lehrerin uns immer so viele kreative Aufgaben gegeben, um Geschichten zu erfinden und das hab ich geliebt. Und dann Ende der 8ten Klasse habe ich versucht ein Buch zu schreiben. Aber ich hab die Geschichte nie beendet. Generell, war das früher mein Problem, dass ich zu sprunghaft wurde und mich neue Ideen begeistert haben. Dann 2018 habe ich ein kleines Schreibcoaching mit meinem Workbook gemacht und daraus erstand mein erstes Buch, dass ich beendet habe und mein Weg ins Selfpublishing.

3. Wie läuft so ein Schreibtag bei dir ab? Brauchst du dafür völlige Ruhe oder hast du Musik im Hintergrund laufen? Machst du dir vorher Notizen zu den jeweiligen Kapiteln? Hast du ein bestimmtes Ritual, was das Schreiben an sich angeht? Grummelst du dabei auch ab und an vor dich hin, wie so ein Grumpeltier das tut?

Einen Schreibtag gibt es in verschiedenen Varianten tatsächlich. Am produktivsten bin ich wohl vor der Spätschicht. Entweder ich geh bei Twitch in einen Co-Working Stream oder ich spiele Spirit pf Lofi City, was spielerisch die Promodore Methode verknüpft. Heißt 30 Minuten schreiben, knapp 10 Minuten Pause.
Dann in der Nachtschicht, wenn ich Zeit habe, wenn alles Still ist und ich mich in meinen Geschichten verliere.
Nach dem Frühdienst bin ich meistens sehr unmotiviert und bekomme, kaum etwas zu Stande. Aber wenn man es akzeptiert, kommt man damit ganz gut klar.


Einen Plan für Kapitel gibt es bei mir in der Regel nicht, ich weiß, was passieren soll und schreibe. Und Grummeln, tue ich nur, wenn ein Charakter mal nicht das macht, was ich will.

4. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte genommen, die in der Anthologie veröffentlicht werden wird?

Ich habe mit einem Autoren Kollegen darüber gesprochen und erst wollte ich nicht. Dann hat er mich so angefixt, dass mein Gehirn in Gang gesetzt wurde und die Idee da war.

5. Wie lange hast du für das Schreiben deiner Kurzgeschichte gebraucht?

Da ich ansonsten so um die 80.000 Wörter Bücher schreibe, ging das recht schnell. Die Herausforderung bestand eher daran, nicht zu viel zu schreiben. Ich glaube mit einer kleinen Pause war es insgesamt sieben Tage. Wobei, da auch schon die Bearbeitung und alles mit eingerechnet ist. Das reine Schreiben vielleicht einen Tag.

6. Hast du einen Lieblingssautoren oder eine Autorin, von der du einfach alles im Regal haben und lesen musst? Jemanden, der als dein Vorbild eine große Rolle spielt?

Brittainy Cherry. Eine große Empfehlung. Ihre Bücher sind voller Gefühle, die guten, wie die schlechten und einige ihrer Bücher haben mich auch zum weinen gebracht.
Bianca Wege, ihr Humor und der Schreibstil, einfach grandios.
Und im Bereich Fantasy ist Julia Dippel – die Queen!!!



7. Wenn du nicht gerade schreibst, womit verbringst du deine Nachmittage? Hast du ein Hobby, welches dir neben dem Schreiben sehr am Herzen liegt?

Also zu 80% ist es das Schreiben . Aber ich fotografiere auch gern, habe meinen Blumengarten, den ich liebe und gehe gern Wandern.

8. Wie holst du dich am besten wieder aus einem Kreatief und was rätst du anderen, die sich manchmal darin befinden?

Ich glaube so ein richtiges Kreatief gibt es nicht. Wenn ich dieses Gefühl empfinde, weiß ich, es ist etwas falsch in meiner Geschichte. Etwas stimmt nicht, etwas passt nicht. Ich analysiere dann meist den Inhalt der bisher geschriebenen Kapitel und prüfe, was mir nicht gefällt oder rede mit jemanden darüber. Meistens komme ich allein auf die Lösung.

Ich rate anderen, sich nicht so viel aufzubürden. Nur weil andere viele Wörter am Tag tippen, heißt es nicht, dass es jedem liegt. Nicht jeder Tag ist gleich. Und wenn es nur 100 Wörter sind. Du hast geschrieben!!! Und das ist das Wichtigste.

9. Und als letzte Frage: Ist deine Kurzgeschichte deine erste Veröffentlichung oder hast du bereits Erfahrungen sammeln können?

Nein, aber meine erste Kurzgeschichte.
Ich habe Time is endless (Young adult), Dream Monster (Romantasy Einzelband) und die Fallen Dragon Dilogie (Romantasy) bereits veröffentlicht.


Ich hoffe, ich war nicht ganz so grummelig wie mein Ruf und hoffe, dass du mich vielleicht sogar weiter empfehlen möchtest. +hinter vorgehaltener Hand kicher+ 
Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann noch einmal wieder, wenn eine neue Veröffentlichung im Raum steht. Getreu dem Motto: Man sieht sich immer zwei mal im Leben. 
Also dann … Dankeschön, war schön dich kennenzulernen, aber jetzt muss ich das tun, was ein Grumpelchen am besten kann. Vor sich hin grummeln und Kaffee trinken! Bis dann! +aus dem Schrank schieb und Tür schließ+ 

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