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[Rezension] Thalam - Die Hüter der Erde

Titel: Thalam - Die Hüter der Erde
Autor: Gabrielle Ennemann

Fantasyroman

Hardcover
336 Seiten
19,90 Euro / 22,90 CHF
ISBN 978-3-9524523-2-5
ab 10 Jahren

Leseproben finden Sie in der Mediathek

Inhalt: "Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ..." Quelle: Thalam

An dieser Stelle möchte ich erst den Riverfield Verlag danken, dass sie mir das Rezensionsexemplar - zusammen mit anderen, zu denen in der nächsten Zeit auch noch Rezensionen erfolgen werden - haben zukommen lassen.
Die Autorin kannte ich zumindest vom Hörensagen, habe aber bislang noch nichts von ihr gelesen, bis jetzt.


Gidion ist 15 Jahre alt und hätte nie für möglich gehalten, dass ausgerechnet er mal ein Held sein soll. Bei seinem Ziehvater aufgewachsen, schleicht er sich oftmals aus dem Haus, um die Gegend zu erkunden, um einfach ein wenig für sich zu sein.
Bei einem seiner Streifzüge entdeckt er an der Küste Thalams einige Reiter, welche etwas mit sich führen, dass die gesamte Erde aus dem Gleichgewicht bringen könnt: Die Lebensachse.
Gidion berichtet sofort seinem Ziehvater davon und von da an ändert sich sein Leben komlett.
Er erfährt, dass er ein Auserwählter ist. Gideon ist Teil einer Gemeinschaft die sich die Avantgarde nennt und sich dem Bösen stellen muss.
Er und drei weitere Jugendliche sollen die Lebensachse wieder dorthin bringen, wo sie eigentlich hin gehört und bestreiten damit das Abenteuer ihres Lebens.
Wird es ihnen gelingen, die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und Thalam vor dem Untergang zu retten?

Der Schreibstil an sich hat mir eigentlich von Anfang an gut gefallen. Von Anfang an hatte man das Gefühl, in Thalam dabei zu sein, auf Gidions Streifzug an die Küste an seiner Seite zu verweilen. Detailgetreu beschreibt die Autorin die Gegend, in welcher sich der junge gerade aufhält, was er dort erlebt.
Gidion selbst hat man sein Alter durchaus angemerkt. Neugierig, immer auf der Hut und manchmal doch etwas.. ich will nicht sagen naiv, aber manchmal hat man eben doch gemerkt, dass er noch sehr viel lernen muss, was den Umgang mit anderen und auch mit sich selbst angeht.

Eine der Charaktere, wie zum Beispiel der Wurm Eugen und der Wichtel Melchior haben oftmals für ein Schmunzeln auf meinen Lippen gesorgt, was ich zwischenzeitlich echt toll fand.
Der Gegenspieler der Gruppe war irgendwie.. ich bin mir nicht genau sicher, wie ich sie beschreiben soll. Einerseits dachte ich am Anfang "Yeah, endlich mal ein Bösewicht nach meinem Geschmack, endlich mal jemand, der den guten Charakteren auch das Wasser reichen kann", aber irgendwie.. hat mir genau das echt gefehlt.
Der Bösewicht.. verweichlicht im Laufe der Geschichte etwas und irgendwie hat mir allgemein der große Knall am Ende gefehlt. Vielleicht liegt es daran, dass die Altersangabe auf 10 Jahre beziffert ist und ich einfach zu viel erwartet habe, angesichts des Klappentextes.

Für diejenigen, die der entsprechenden Altersgruppe angehören oder die gerade erst in das Fantasy - Genre einsteigen wollen, kann ich das Buch wirklich vorbehaltlos empfehlen. Alle anderen werden vielleicht - wie ich - etwas enttäuscht sein.




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