Direkt zum Hauptbereich

[Rezension] Das Echo unserer Träume

Titel: Das Echo unserer Träume
Autor: Jenny Ashcroft

  • Taschenbuch: 624 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (19. November 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344248801X
  • ISBN-13: 978-3442488018
  • Originaltitel: Island in the East
Inhalt: "Singapur 1897: Die Zwillingsschwestern Harriet und Mae leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll. Während Mae versucht, dem Hausherren zu gefallen, möchte Harriet ihr eigenes Leben führen. Doch als sie sich in den wohlhabenden Alexander Blake verliebt, führen Davids Eifersucht und Maes Schmerz zu einer furchtbaren Tragödie ...
London 1941: Die junge Ivy Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie kann nicht ahnen, dass sie auf der fernen Insel nicht nur die Liebe finden, sondern auch auf ein erschütterndes Geheimnis aus dem Leben ihrer Großmutter Mae stoßen wird." Quelle: Quelle: Das Echo unserer Träume

Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:  Das Echo unserer Träume

 
Bei diesem Buch gilt mein Dank dem Bloggerportal von Random House, über das ich dieses Rezensionsexemplar bekommen habe.
Ich fand das Cover megaschön und das war auch der Hauptgrund, warum ich mich auf dieses Buch beworben habe.
Der Klappentext war außerdemauch sehr ansprechend für mich. Umso größer war natürlich die Freude, als ich von Random House die Zusage bekommen habe.

Singapur 1897: Harriet und Mae sind Zwillinge und leben auf dem Anwesen des strengen David Keeley, der eine von beiden zur Frau nehmen soll.
Mae versucht dem Hausherren zu gefallen, während Harriet einfach nur ihr eigenes Leben leben will. Sie will weder heiraten, noch soll David Keelex dieser Mann sein.
Alexander Blake erobert schließlich ihr Herz, auch wenn das Davids Eifersucht und Maes Schmerz mit sich bringt und letztendlich zu einer Tragödie führt.

London 1941: Ivy  Harcourt wird vom britischen Geheimdienst ins kriegszerrüttete Singapur versetzt. Sie ahnt nicht, dass sie mit der Insel mehr verbindet, als sie je zu Träumen gewagt hätte. Sie findet nicht nur eine neue Liebe, sondern kommt auch dem Geheimnis ihrer Großmutter auf die Spur. Ihrer geliebten Großmutter Mae.

Jenny Ashcroft hat mich bereits auf den ersten Seiten in ihren Bann gezogen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe mich auf die Geschichte dreier Frauen eingelassen, die weitaus mehr verbindet, als nur der Verwandschaftsgrad.

Das Buch ist in zwei Handlungsstränge aufgeteilt. Zum einen um 1897, als Mae und ihre Zwillingsschwester Harriet in dem Alter waren, in dem sich ihre Enkelin Ivy im zweiten Handlungsstrang befindet.
Jenny Ashcroft ist dieses Spagat zwischen den beiden Zeiten hier sehr gut gelungen. Das Wechseln der Perspektiven hat sich wie ein roter Faden durch das komplette Buch gezogen.

Die Charaktere waren für mich authenisch und liebevoll ausgearbeitet. Man hat deutlich gespürt, wieviel Liebe Jenny Ashcroft in dieses Buch gesteckt hat.
Und sie hat es tatsächlich geschafft, mich zu überraschen, denn dieses Ende habe ich nicht erwartet. Zumindest nicht so.

Diese Familienzusammenführung der anderen Art konnte mich wirklich beeindrucken. Gerade auch aufgrund der Zeiten, in denen die beiden Handlungsstränge spielen.
Ich muss gestehen, dass der zweite es mir ein wenig mehr angetan hat. Es war ein Achterbahnfahrt der Gefühle, wie sie Jenny Ashcroft nicht besser hätte niederschreiben können.
Ich habe mitgefiebert, ich habe mitgelitten, ich habe mit den Charakteren gekämpft, gelacht und gefühlt. 
All das benötigt ein Buch für mich, um zu einer Leseempfehlung zu werden, um ein Highlight zu sein.
Jenny Ashcroft hat mit ihrem "Echo der Träume" ein Buch geschrieben, für das ich eine Leseempfehlung aussprechen muss.
An alle, die sich gerne von ihrem Schreibweise überzeugen möchte.
An alle, die ein Gefühlschaos der besonderen Art erleben möchten.
Und an alle, die selbst lesen wollen, dass hinter diesem wunderschönen Cover weitaus mehr steckt, als es von aussen den Anschein hat.





Kommentare