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[Rezension] - Alexandra Stückler - Wede ~ Elanyor: Zwischen Licht und Finsternis

Dieses Buch habe ich von meiner liebsten Nadine zu Weihnachten bekommen und das wunderschöne Cover hatte es mir sofort angetan.
Die Story dahinter klang auch einfach so, als müsste ich sie unbedingt lesen.
Und lieben können.
Lest selbst, ob das auch tatsächlich passiert ist oder ob das Buch aus dem Loomlight Verlag am Ende vielleicht sogar eine Enttäuschung war. 

Lya ist alles, was sich so manches Mädchen wünscht : Hübsch und schlagfertig. Einfach sie selbst.
Bis auf die Tatsache, dass sie die Tochter des Teufels ist. Um ihre Ausbildung zu beenden und ihrem Vater gerecht werden zu können, reist sie nach London.
Kaum dort angekommen trifft sie auf Zayden und der macht von Anfang an kein Geheimnis daraus, dass er Lya lieber tot als lebendig sehen würde.
Obwohl sie Grund verschieden sind und obwohl Zayden Leben trachtet, kann Lya sich ihm  nicht entziehen, denn eines ist ihr recht schnell klar: Zayden ist genauso wenig ein Mensch, wie sie.

Ich muss an dieser Stelle auch gestehen, dass ich in letzter Zeit eher selten Fantasyromane gelesen habe, aber die Idee der Autorin fand ich sofort klasse.
Der Schreibstil der Autorin, in den war ich sofort verknallt. Schon auf der ersten Seite. Und anhand dieses Satzes könnt ihr euch vermutlich auch denken, worauf meine Rezension hinlaufen wird.
Lya als Charakter war mir sofort sympatisch. Ich möchte ihre sarkastische Art ungemein und die Autorin hat mich damit das eine oder andere Mal wirklich zum Schmunzeln gebracht.
Ich habe mich manchmal sogar selbst dabei erwischt, in Gedanken den einen oder anderen sarkastischen Spruch vom Stapel gelassen zu haben. 

Der Storyverlauf hat mich total gefesselt und ich habe förmlich an den Seiten gehangen.
Lya hat sich im Laufe des Buches wirklich weiterentwickelt. Sie wächst an sich selbst und ihren Aufgaben.
Und auch an Zayden und Roy, der ihr Vertrauen seit Kindergarten geniesst. Und das sogar auf körperlicher Ebene.
Bis es auf eine harte Probe gestellt wird und Lya sich entscheiden muss, auf welcher Seite sie wirklich stehen will.
Gerade diesen Gewissenskonflikt und Lyas Gedanken und Gefühle dazu hat die Autorin unglaublich gut dargestellt und ich konnte mit Lya wirklich mitfühlen.
Ich hätte vermutlich nicht gewusst, wie ich an ihrer Stelle reagiert hätte.

Zayden, Zayden, Zayden. Er war echt so der Charakter, den ich irgendwie hassen wollte, es aber einfach nicht konnte.
Ich muss gestehen, dass mir das Verhältnis zwischen Lya und ihm auf Beziehungsebene etwas zu schnell ging, aber er selbst als Charakter hat sich definitiv in mein Herz geschlichen. Ich mochte ihn einfach. Sein Auftreten, seine Art und Weise, wie er mit Lya geredet hat, auch wenn er dabei manchmal über das Ziel hinausgeschossen ist.
Trotzdem haben die beiden eine Art von Verbindung, die auch über den Buchrand hinaus deutlich spürbar war, zumindest für mich.

Das Ende beeinhaltet einen richtigen Showdown und auch irgendwie einen Cliffhänger, für den ich die Autorin am liebsten hassen würde.
Kann ich aber natürlich nicht.
Der zweite Band wartet auf jeden Fall schon darauf, auch von mir gelesen zu werden und ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen.
Es ist anders und doch besonders. Es hat Charaktere, die man lieben und hassen wird. Es hat eine zarte Liebesgeschichte, eine Vergangenheit, die einem Tränen in die Augenwinkeln legt und vor allem jede Menge Sarkasmus.
Mir persönlich hat das Buch sehr gefallen und ich bin sehr gespannt auf mehr Geschichten aus der Feder von Alexandra Stückler - Wede.

Quelle:  Alexandra Stückler - Wede  & Loom Light Verlag

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