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[Interview] Schon ein Loch im Bauch, Moni Kaspers?


Hallo ihr Lesetierchen,
erst vor kurzem habe ich euch auf meinem Blog die Rezension zu Moni Kaspers wunderschöner Geschichte um Eywa und Leon präsentiert und bevor ich etwas dagegen tun könnte, hat sich mein kleines Grumpelchen zu Moni geschlichen.
Zack, plötzlich war der Schrank leer und es sass ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen bei Moni.
Sachen gibts. Tz.
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Interview und vielleicht habt ihr ja mal Lust und Zeit, bei Moni vorbei zu schauen.
Auf ihrem tollen Instagramaccount z.B.

Hallo liebe Moni,

erstmal grummeligen Dank, dass du dich dazu bereit erklärt hast, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Ich bin das Grumpelchen und wurde als Maskottchen beauftragt, mir ein paar Fragen zu überlegen.
Warum eigentlich ich?
Ich könnte jetzt in meinem Schrank sitzen und rumgrummeln oder Kekse essen oder Kaffee trinken, aber nein..
Naja... von nichts kommt nichts. Ich brauche meinen Job. *brummel* Für Kekse und Kaffee tut

selbst ein Grumpelchen fast alles.

Stell dich doch bitte erst einmal in ein paar Sätzen vor, damit meine Leser auch wissen, mit wem sie es überhaupt zu tun bekommen.
Danach werde ich damit direkt damit beginnen, dir ein paar Löcher in den Bauch zu fragen.

Hallo liebes Grumpelchen.
Meine Name ist Moni Kaspers, ich schreibe Liebesromane mit Tiefe und fasse gerne Themen an, die nicht so locker leicht sind, wie das Genre Liebesroman es vermuten lässt. Ich lebe mit meinem Mann und vielen Tieren in einem Haus auf dem Land, wo ich in der Natur die Ruhe finde, meine Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen.


1. Wann hast du mit dem Schreiben angefangen und wer oder was hat dich dazu animiert?

Ich habe schon immer gerne geschrieben und erst als eine Bekannte mich drängte, habe ich meine Skripte einem Verlag geschickt. Der Rest ist Geschichte...

2. Hast du dir beim Schreiben von „Trust me“ auch selbst die Frage gestellt, wie es für dich wäre, wenn du von jetzt auf gleich blind wärst?


Durch einen Zeckenbiss und folgender Borreliose Erkrankung habe ich auf dem linken Auge 70% Sehkraft verloren. Anfangs war ich auf dem Auge sogar völlig blind, was sich im Laufe der Zeit glücklicherweise etwas verbesserte. Der Roman hatte aber nichts mit meiner Erkrankung zu tun.

3. Wie läuft so ein Schreibnachmittag bei dir ab? Brauchst du dafür völlige Ruhe oder hast du Musik im Hintergrund laufen? Machst du dir vorher Notizen zu den jeweiligen Kapiteln? Hast du ein bestimmtes Ritual, was das Schreiben an sich angeht? Grummelst du dabei auch ab
und an vor dich hin, wie so ein Grumpeltier das tut?

Meine liebste Schreibzeit ist Nachts, oder wenn es sehr gut läuft und die Muse mich küsst, auch der Vormittag. Da finde ich die meiste Ruhe. Manchmal, je nach Kapitel, höre ich dazu auch Musik, doch meist bin ich so versunken, dass ich nicht mehr weiß, welches Lied gerade lief.

4. Hast du selbst einen Lieblingsautor oder ein Lieblingsbuch?

Sogar einige!

5. Welches ist dein größter – mit dem Schreiben verbundener - Traum?


Wie jeder Autor hoffe ich auf mehr Bekanntheit. Nicht um reich und berühmt zu werden, sondern dass einfach mehr Menschen Freude an meinen Büchern hätten. Mehr Leser zu erreichen, um etwas zu erreichen. Dass über viele Dinge mehr nachgedacht wird oder sich sogar etwas ändern könnte und es manche Menschen dadurch leichter hätten. Das wäre mein Wunsch! [ Anmerkung der Grumpelbesitzerin: Das ist ein wahnsinnig toller Wunsch! ]

6. Bestimmst du die Titel deiner Bücher selbst oder holst du dir dabei Hilfestellungen, wie z.B. Ideen derer, die dir nahe stehen oder deiner Leser? Oder dem Verlag, in dem du veröffentlichen möchtest?

Die bestimme ich selbst. Bisher konnten alle Titel verwirklicht werden.

7. Wie lange schreibst du grundsätzlich an einem Buch?

Bis zu einem Jahr. Manchmal sogar länger.

8. Entwirfst du Buchcover selbst oder übernimmt das jemand anders?

Das bestimmen leider die Verlage, doch immerhin habe ich ein Mitspracherecht.

8. Wenn du keine Autorin geworden wärst, womit würdest du dann jetzt dein Geld verdienen bzw. reicht dir das Veröffentlichen deiner Bücher, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten?


Leider reichen die Einnahmen bei Weitem nicht, um davon zu leben. Selbst das Finanzamt hat kein Interesse an mir :)

9. Nehmen wir einfach mal an, Trust me würde verfilmt werden .. wen würdest du in den Rollen von Leon und Eywa sehen wollen, falls du Mitspracherecht hättest?

Vielleicht Jay Ryan, als Leon, aber für Eywa fällt mir niemand ein. Gut, dass das professionelle Regisseure entscheiden würden.

10. Wenn du nicht gerade schreibst, womit verbringst du deine Nachmittage? Hast du ein Hobby, welches dir neben dem Schreiben sehr am Herzen liegt?

Ich bin in dem Alter, in dem der Mittagschlaf heilig wird...*lach*
Ansonsten sind es meine Tiere und ich fertige Motto Lampen. Wen es interessiert, was das ist, kann mich gerne auf facebook unter Monis Lichterzauber besuchen. Ich würde mich freuen.

11. Wenn du dir Chance hättest, einer deiner Charaktere aus deinen Büchern zu sein.. wen würdest du wählen?

Oh das ist sehr schwer … ich kann mich nicht entscheiden. Zumal ich während der Enstehung und Herausarbeitung eines Charakters jeder von Ihnen bin.

12. Kann deiner Meinung nach jeder ein Buch schreiben oder braucht es dafür bestimmte Voraussetzungen?

Es steht mir nicht zu, darüber zu urteilen, wer etwas kann oder wer nicht.

13. Hast du schon mal etwas geträumt, was hinterher auch wirklich wahr geworden ist?


Ja leider! Seltsamerweise erinnern wir uns nur an die schlechten Träume, nicht wahr?

12. Wie würdest du reagieren, wenn plötzlich eine deiner Buchfiguren an deiner Haustür klingeln würde? Zum Beispiel Leon?

Meinem Mann schonend beibringen, dass ich mich leider scheiden lasse…. [ Anmerkung der Grumpelbesitzerin: Geilste Antwort, die ich je gelesen habe :D ]


13. Wie holst du dich am besten wieder aus einem Kreatief und was rätst du anderen, die sich gerade darin befinden? ( wie meiner Besitzerin z.B.)

Das kenne ich leider sehr gut, meist gibt es kein Allzweckrezept. Doch manchmal hilft es, die Sache ruhen zu lassen, egal wie lang, und ein anderes Skript anzufangen. Manchmal ergeben sich dadurch neue Gedankengänge und Ideen. Nur nicht unter Druck setzen!


14, Als evtl. Selbstleserin, hast du schon mal ein Buch abgebrochen oder gibst du jedem Buch eine Chance?

Mittlerweile breche ich tatsächlich ab und, es mag an mir liegen, aber mir fehlt mehr und mehr die Geduld mich durch ein Buch zu quälen. Ich gebe den ersten Kapiteln eine Chance, doch holt es mich nicht ab, lege ich es weg. Jedoch würde ich mir niemals anmaßen eine schlechte Bewertung zu schreiben. Das geht gar nicht! Es ist ja mein Empfinden, da kann der Autor nicht für.

15. Und zu guter Letzt.. Weil wir oben schon die Frage nach dem mit dem Schreiben verbundenen großen Traum hatten, welches ist dein größter – nicht mit dem Schreiben verbundener - Traum?


Ich wünschte, ich wäre wieder so topfit wie ich mal war. Keine Schmerzen. Gesundheit ist das höchste Gut!


Grumpeligen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.
Ich hoffe, ich war nicht zu aufdringlich und freue mich auf deine Antworten.

Liebes Grumpelchen, ich habe es sehr genossen, deine Fragen zu beantworten. Sie waren ganz wunderbar, auch mal ganz anders als man es kennt und sehr erfrischend! Ich hatte viel Spaß und danke dir von Herzen dafür! Ich hoffe, auch deine Follower haben Spaß an diesem kleinen Interview.

Herzliche Grüße
Moni


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