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[ bloggeraktion] montagsstarter

Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas später, weil ich vorher einfach nicht dazu bekommen bin.  Es stehen auch noch Rezensionen aus, aber das fällt mir momentan wieder echt schwer. Aber nya.  Wenn ihr beim Montagsstarter auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken.     ❶ Bald ist sie vorbei, die Zeit, in der ich eine Geschichte fertig geschrieben und abgeschickt haben muss. Ob ich es wohl noch rechtzeitig schaffe?  ❷ Ich warte auf meinen Urlaub Ende Juli. ❸ the Gazette   wollte ich gerne noch einmal in vollständiger Besetzung sehen , aber leider ist das unmöglich. ❹ Die Hälfte   des Jahres ist schon fast wieder vorbei und ich habe das Gedühl, dass sich im Gegensatz zum letzten Jahr fast gar nichts ins Positive verändert hat. ❺ Manchmal finde ich es schade, dass manche Freundschaften im Laufe des Lebens auseinande r driften, aber ...

[ Writing Prompt ] Umleitung zum Glück

Guten Morgen,
heute habe ich eine kleine Geschichte für euch, die bereits vor ein paar Wochen entstanden ist. Der erste Satz, der hier hervorgehoben hat, war das Writing Prompt, zu dem mir eine kleine Geschichte eingefallen ist.

Hinter der nächsten Ampel ..

.. musste Jochen eigentlich links abbiegen, um zum Haus seiner Eltern zu gelangen, doch diesmal war die Straße gesperrt. Er stoppte das Auto und runzelte die Stirn. "Umleitung.", prangte ihm das Schild entgegen, das gestern noch nicht da gewesen war. Kurz warf er einen Blick in den Rückspiegel und bog anschließend nach rechts ab. Er hatte keine Ahnung, wohin ihn der Weg führen würde, den er jetzt einschlagen musste.
Jahrelang war er nur links abgebogen, kannte die Strecke förmlich im Schlaf.
Und jetzt, nach über zehn Jahren musste er plötzlich in eine andere Richtung. Sein Herzschlag erhöhte sich, Schweiß bildete sich auf seiner Stirn.
Was war nur los mit ihm, dass ihn eine einfache Umleitung so aus der Bahn warf?
So sehr, dass er das Auto bereits Sekunden später an dem Straßenrand lenkte. Er stieg aus und lehnte sich mit dem Rücken gegen das Auto. Seine Augen schlossen sich und er atmete ein paar Mal tief durch.
"Geht es dir gut? Kann ich dir helfen?", Als eine weibliche Stimme vor ihm erklang, öffnete er seine Augen wieder. Vor ihm stand eine Frau, die ihn im ersten Moment sprachlos machte. Lange, blonde Haare umrahmten ihr Gesicht, ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Ihr Oberkörper wurde von einem fliederfarbenen Pullover verhüllt, während ihre Beine in schwarzen Jeans steckten. Weisse Turnschuhe rundeten das Outfit ab. 
Er nickte lediglich und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. “Ja. Ich bin nur ..”, fing er an und schüttelte den Kopf. Wie sollte er ihr nur erklären, dass er völlig überfordert damit war, einen anderen Weg zu seinem Elternhaus nehmen zu müssen.
“Wirklich? Du wirkst etwas überfordert?”, erklang wieder ihre Stimme und konnte sie ein Seufzen nicht verkneifen. “Sieht man mir das so sehr an?”
Sie lachte leise und das was das schönste Geräusch, das er seit langem gehört hatte. “Schon ein wenig.”, grinste sie und deutete die Straße entlang.
“Was hälst du davon, wenn ich dich auf ein Kaffee einlade? Ich habe dort unten ein kleines Café und war eh gerade auf dem Weg zur Arbeit. Und dann kannst du mir in Ruhe erzählen, was dich so überfordert und vielleicht auch ein wenig Kraft für das tanken, was du verarbeiten musst.” Er zögerte, nickte aber schließlich. “Ich muss nur das Auto umparken.”, hörte er sich selbst antworten und kam sich im nächsten Moment unglaublich dumm vor. Als er jedoch das Lächeln auf den Lippen bemerkte,  verschwand dieses Gefühl wieder.
“Siehst du das rote Backsteingebäude dort am Ende der Straße? Ich werde dort auf dich warten.”, entgegnete sie und verschwand schneller, als Jochen ihr hätte antworten können. Er schüttelte kurz den Kopf, diesmal aber selbst mit einem Lächeln auf den Lippen.
Vielleicht tat ihm der Kaffee wirklich gut, vielleicht war das der Beginn einer neuen Freundschaft oder mehr. Vielleicht war das alles, was er in diesem Moment brauchte.
Er stieg wieder ins Auto und setzte seine Eltern kurz davon in Kenntnis, dass er heute nicht vorbeikommen würde, da ihn das Schicksal in eine vollkommene andere Richtung gelenkt hatte. 




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