Heute habe ich die Rezension zu einem Buch für euch, dass ich via Netgalley angefragt habe. Wenn es um das Thema Japan geht, bin ich Feuer und Flamme.
Das Buch von Chris Broad hat mich sofort angesprochen und heute möchte ich euch davon erzählen, wie es sich für mich angefühlt hat, mit ihm auf Japanreise zu gehen.
ASIN
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B003OWOXLS Herausgeber
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Kiepenheuer & Witsch Erscheinungstermin
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13. März 2025 Auflage
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4. Sprache
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Deutsch Seitenzahl der Print-Ausgabe
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184 Seiten ISBN-10
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3462008862 ISBN-13
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978-3462008869 Originaltitel
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Abroad in Japan. Ten Years in the Land of the Rising Sun
Meine Meinung:Chris Broad erzählt in seinem Buch darüber, wie er vor über zehn Jahren direkt nach dem Abi nach Japan ausgewandert ist. Ohne wirklichen Plan, aber mit dem Wunsch dort als Englischlehrer Fuss zu fassen.
Er erzählt von seinem Leben dort, von seinen Erfahrungen und für den Dinge, die auch für ihn totales Neuland waren.
Inklusive skuriller Begebenheiten.
Mit Witz und Humor begibt man sich als Leser mit Chris Broad auf dem Weg nach Japan. Der Kulturschock trifft ihn mit voller Wucht und nicht nur einmal stellt er sich selbst die Frage, ob er wirklich die richtige Entscheidung getroffen hat.
Bei seiner Ankunft sprach er kein Wort Japanisch, aber es war auch nicht zwingend erforderlich. Als Muttersprachler sollte er es den Einheimischen ermöglichen, English zu lernen. Anfangs ist es kein Problem für Chris, aber er merkt auch, dass es sich noch viel besser integrieren kann, wenn er selbst Japanisch sprechen kann.
Als zusätzliches Hobby startete er außerdem einen
Youtube Kanal, wo er sich inzwischen eine große Fangemeinde aufgebaut hat.
Der Schreibstil ist locker und leicht und macht es einem leicht, sich in dem Buch zurecht zu finden. Begriffe oder Dinge, die man vielleicht nicht versteht, erklärt der Autor dabei direkt. Manchmal mit einer Spur Humor, manchmal aber auch mit Ernsthaftigkeit, die man im ersten Augenblick vielleicht gar nicht erwartet.
Gerade die letzten Seiten haben es in sich und beschreiben, dass das große Erdbeben aus dem Jahr 2011 auch heute noch in manchen Teilen des Landes zu spüren sind. Egal auf welche Weise.
Mit britischem Humor, japanischen Geflogenheiten und manchmal auch etwas Sarkasmus hat Chris Broad ein Buch geschrieben, dass den Leser nach Japan entführt. Egal, ob er sich schon länger mit der Thematik auseinandersetzt oder erst völlig neu auf dem Gebiet ist: Das Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden und auch ich konnte dabei noch etwas lernen.
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