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[Rezension] Killerjagd

Titel: Killerjagd
Autor: Christine Drews

Bastei Lübbe
Taschenbuch
Thriller
335 Seiten
ISBN: 978-3-404-17085-2
Ersterscheinung: 12.11.2015

Inhalt: "Rachel Hyatt ist eine der besten Profiler bei Scotland Yard. Als sie zum Schauplatz eines besonders brutalen Mordes gerufen wird, weiß sie daher sofort: Hier war ein Profi am Werk - aber einer, der persönliche Gründe für seine Tat hat. Zumal sein Opfer nicht irgendwer ist, Sir Ian war ein wichtiges Mitglied des britischen Geheimdienstes. Noch ahnt Rachel nicht, dass sie soeben den Weg des gefährlichsten Killer Englands gekreuzt hat. Und sie sehr bald von der Jägerin zur Gejagten werden wird." Quelle: Killerjagd


An dieser Stelle muss ich erst wieder dem Bastei - Luebbe Verlag und Blogg dein Buch dafür danken, dass sie mir und meinem Blog die Chance gegeben haben, dieses Buch rezensieren zu dürfen.
Ich habe bereits Schattenfreundin der Autorin gelesen und als ganz gut befunden.
Lest ihr, wie es mit mir Killerjagd ergangen ist.


Rachel Hyatt ist eine der besten.
Als Profilerin bei Scotland Yard hat sie schon so manchen Fall erlebt, aber dieser verlangt ihr einiges ab. Als ein ranghohes Mitglied des britischen Geheimdienstes förmlich hingerichtet wird, weiß sie sehr schnell, dass sie es hier mit einem Profi zu tun hat.
Sie ahnt nicht, dass es sich beim Mörder um einen der gefährlichsten Killer Englands handelt und das auch sie ganz oben auf seiner Liste zu stehen scheint.
Wird sie am Ende doch von der Jägerin zur Gejagten oder kann sie ihn rechtzeitig stoppen?

Der Schreibstil von Christine Drews hat mich sofort wieder gefesselt. Bereits der Prolog lässt erahnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handelt, den man nur schwer aus der Hand legen kann.
Schon recht schnell ist dem Leser eigentlich bekannt, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Eigentlich mag ich so etwas ja gar nicht, aber bei diesem Buch hat es mich nicht gestört, eher im Gegenteil.
Ich war mit Feuereifer dabei, herauszufinden, welche Beweggründe der Mörder hat, welcher beweist, dass all seine ausgewählten Opfer gewiss keine Zufallsopfer sind.
Durch eine Kindheit, welche wahrlich kein Zuckerschlecken war, hat er eigentlich nur ein Ziel: Rache, an all denen, die dafür verantwortlichen waren.

Rachel war ein Charakter, den ich eigentlich recht gerne mochte. Sie lebt quasi für ihre Arbeit und zeigt dennoch Herz im Umgang mit ihrem Sohn, dessen Sorgerecht sie sich mit ihrem Ex - Mann teilt. Der Mörder scheint ihr immer eine Nasenlänge voraus zu sein und sich dennoch in ihrer Nähe aufzuhalten, was sie manchmal etwas zu verunsichern scheint, auch wenn sie sich das selten anmerken lässt.

Ich muss sagen, dass der Killer hier einer war, der mir wirklich.. so blöd, es vielleicht gerade auch klingt, ans Herz gewachsen sind. Man begleitet ihn quasi auf seiner Mordspur, welche ihn durch ganz London zu führen scheint, beobachtet ihn dabei, wie er Stück für Stück mit seiner Vergangenheit abzuschließen beginnt.

Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich dieses Buch überzeugen und ich fand es zudem auch sehr interessant, das die Autorin auch an Hintergrundinformationen zu einigen Einsätzen in Afganisthan nicht gespart hat.
Ein Buch, welches ich wirklich nur empfehlen kann.

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