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Lesemonat Juli 2026

Moin, ihr lieben Lesenden und jene, die es nicht tun. Auch diesmal gibt es wieder den Monatsrückblick von mir, den ich auch nicht vorenhalten möchte.  Ich habe in diesem Monat 6 Bücher gelesen, die sich über 1776 Seiten erstreckt haben. Wobei man eigentlich auch nur von 5 1/2 Büchern reden kann, denn gleich das zweite Buch im Juli habe ich abgebrochen. Wobei es mich sogar gewundert hat, dass ich überhaupt so lange durchgehalten habe. +hust+   1. Mai Dueng Kieu - Im Herzen bist du unbesiegba r  -  209 Seiten  - Die Autorin des Buches kenne ich hauptsächlich als Schauspielerin und mag sie als diese auch sehr. Die Rezension zu diesem Buch steht noch aus, aber ich habe sehr gerne über ihren Weg aus ihrer nicht einfachen Kindheit bis hin zu einer starken Persönlichkeit gelesen. Über ihre Reise zu sich selbst.   2. Isabelle Herzog - Pupetta   - bis Seite 221   - Da hätten wir schon das Buch, dass ich abgebrochen habe. Obwohl es so g...

[Rezension] Das Tagebuch der Prinzessin Leia

Titel: Das Tagebuch der Prinzessin Leia
Autor: Carrie Fisher
  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Hannibal; Auflage: 1. Auflage (3. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854456255
  • ISBN-13: 978-3854456254
  • Originaltitel: The Princess Diarist
Inhalt: "Die Nachricht vom unerwarteten Tod Carrie Fishers am 27. Dezember 2016 im Alter von nur 60 Jahren erschütterte nicht nur die Welt, sondern das gesamte Star Wars-Universum. Jahrelanger Drogenmissbrauch und psychische Problem belasteten die Karriere einer sensiblen Frau, die zugleich als Prototyp des weiblichen Action-Stars in Hollywood galt. Wie auch Elizabeth Taylor und Shirley Temple, die schon früh Berühmtheit erlangten, zahlte Fisher einen hohen Tribut für ein Leben zwischen Extremen. Als Fisher 1977 zum ersten Mal am Set von Star Wars die Rolle der Prinzessin Leia verkörperte, wirkte sie noch unschuldig, lebensfroh und experimentierfreudig. Niemand hätte zum Zeitpunkt der Dreharbeiten den überwältigenden Erfolg der Sternensaga erahnen können, der in einen wahren Kult mündete. Charaktere wie Luke Skywalker, Darth Vader, R2-D2 und natürlich Prinzessin Leia und Han Solo haben mittlerweile den Status von Archetypen der Popkultur erlangt. Das lag jedoch nicht nur am spannenden Drehbuch und der ideenreichen Umsetzung des Schöpfers George Lucas. Es war die Chemie zwischen den Darstellern, die der Space Opera einen ganz besonderen Reiz verlieh. Aufmerksame Zuschauer bemerkten schnell die geradezu magische Anziehungskraft, die zwischen der damals neunzehnjährigen Fisher und dem weit über zehn Jahre älteren Harrison Ford in der Rolle des Han Solo bestand. 40 Jahre nach dem Leinwanddebüt lüftet die Autorin nun das Geheimnis: Während der Dreharbeiten entwickelte sich zwischen den beiden Darstellern eine stürmische und leidenschaftliche Liebesaffäre, die nicht nur wegen des Altersunterschieds brisant war, sondern vor allem wegen der Tatsache, dass Ford zum damaligen Zeitpunkt verheiratet war. Das Tagebuch der Prinzessin Leia ist eine hochemotionale Autobiografie, bei der Fisher ihr Leben Revue passieren lässt und der Öffentlichkeit erstmalig die alten Tagebücher aus dem Jahr 1976 zugänglich macht. Hier erlebt der Leser eine junge Frau schwärmerisch, zärtlich und von Gefühlen ergriffen, die sie zuvor nie in dieser Intensität erfahren hat. Neben Impressionen von den Dreharbeiten und sorgfältig ausgewähltem Fotomaterial berührt die hautnah miterlebbare Liebesgeschichte, die Star Wars in einem neuen (Sternen-)Licht erscheinen lässt. Carrie Fisher hätten ihren Fans kein schöneres Abschiedsgeschenk hinterlassen können." Quelle: Prinzessin Leia

Mein Dank gilt an dieser Stelle an den Hannibal Verlag, der so freundlich war, mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen habe, aber erst jetzt komme ich dazu, diese Rezension auch wirklich zu schreiben.

Wer kennt sie nicht?  Eingefleischte Fans kennen Carrie Fisher in ihrer Paraderolle als Prinzessin Leia. Jedem Star Wars - Fan ist sie ein Begriff und so manch einer sieht sie als Filmheldin. Ihr plötzlicher Tod am 27.12.2016 kam für fast alle unerwartet und erschütterte das Star Wars - Universum komplett.
In ihrem Buch, dass noch vor ihrem Tod erschienen ist, erzählt Carrie von der Geschichte ihres Lebens. Von ihrem Aufstieg zur einer der bekanntesten Schauspielerinnen der Welt.
Jahrelanger Drogenmissbrauch und psychische Problem belasteten die Karriere einer sensiblen Frau, die zugleich als Prototyp des weiblichen Action-Stars in Hollywood galt. Wie auch Elizabeth Taylor und Shirley Temple, die schon früh Berühmtheit erlangten, zahlte Fisher einen hohen Tribut für ein Leben zwischen Extremen.
Ihre Gefühle für Harrison Ford, ihrem Filmpartner gelangen 40 Jahre nach ihrem Aufflackern an die Öffentlichkeit, was dem Buch einen gewissen Grad Brisanz verschafft.
Neben Eindrücken zwischen den Dreharbeiten erzählt Carrie Fisher auch davon, wie sie sich selbst gefühlt hat, wie ihr Leben verlaufen ist und wie sie sich es vielleicht sogar auch ein Stück weit erträumt hat.

Der Schreibstil ist typisch biographisch. Ich hatte dennoch die ganze Zeit das Gefühl, Carrie vor meinem inneren Auge zu sehen, wie sie - womöglich an einem Schreibtisch - sitzt und alles niederschreibt, was ihr Leben geprägt hat.
In diesem Buch erlebt man Carrie Fisher so emotional und verletztlich, wie man sie in der Öffentlichkeit nur selten erlebt hat.
Carrie Fisher erzählt außerdem von kleineren Anekdoten, die sie mit ihren Fans erlebt hat und die mich wirklich zum Schmunzeln gebracht haben.
Besonders gut haben mir übrigens auch die Orginaldrucke der Briefe von Carrie gefallen, mit ihrer Originalhandschrift. Sie haben dem Buch nochmal eine extra Prise "Carrie Fisher" gegeben.

Der Blick hinter die Kulissen des Star Wars Imeriums hat mir wirklich gut gefallen. Carrie Fisher beschreibt Höhen und Tiefen des Lebens, die sich ein "normaler" Mensche vermutlich nur schwer vorstellen kann.
Vom Verhältnis zu ihrer Mutter, hin zu der zarten Beziehung zu Harrsion Ford und was der Erfolg für sie bedeutete.
In meinen Augen eine wirkliche Leseempfehlung, die in Händen deren, die im Star Wars Universum aufgewachsen sind, sogar noch besser aufgehoben ist, als in manch anderer Hand.
Mich jedenfalls hat sie sehr begeisert und berührt. 
 

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