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[Rezension] Katie Ashley - Redemption Road: Vergebung


Für dieses Buch danke ich dem Plaisir d'Amour Verlag die so freundlich waren, es mir über die Plattform Netgalley zur Verfügung zu stellen.
Das Cover spricht für sich und auch der Klappentext hat mich unglaublich angesprochen, denn ja - ich gestehen - ich stehe unglaublich auf Geschichten, die in Motorradclubs spielen.

Annabell Percy ist eine junge Frau, die oft im Schatten ihres mächtigen Politikervaters steht. Sie hasst es und wünscht sich nichts mehr, als ein eigenes Leben.
Die Chance eröffnet sich ihr, als sie sich auf ein Date mit einem Biker einlässt. In einer Bar spricht er sie an und ermöglicht ihr eine Fahrt auf seinem Bike.
Eine Fahrt ins Verderben.
Annabell wird entführt und erlebt die Hölle auf Erden.

Nathaniel "Rev" Malloy wurde in den Hells Raiders Motorcycle Club hineingeboren und wuchs dort auf.Seine Brüder und die anderen Mitgliedes des Clubs bedeuten ihm alles und er würde sein Leben für sie geben.
Als ausgerechnet er zum Retter der schwerverletzten Annabell wird - entführt durch einen ihrer größten Clubrivalen - macht er es sich zur aufgabe, sie fortan zu beschützen.
Und sie von all dem Leid zu befreien, was sie belastet. Egal, was das für ihn selbst bedeutet.

Dieser Band ist der zweite Teil einer Reihe und ich muss zu meiner Schande kenne ich den ersten Band nicht.
Den Lesefluss in diesem Teil hat es jedoch nicht geschadet, eher im Gegenteil.
Der Schreibstil der Autorin ist - trotz des manchmal ernsten Hintergrundes - wunderschön, anschlaulich und vorallem authentisch.
Ich habe mich direkt in die Geschichte geworfen gefühlt und bin durch die Seiten geflogen.
Manchmal sogar ein wenig zu schnell.

Der Spannungsverlauf dieses zweiten Teils hat sich von Anfang an aufgebaut. Obwohl ich mit dem ersten Band keine Vergleiche ziehen kann, konnte mich dieser Teil unglaublich fesseln.
Die Charaktere - und da tatsächlich allen vorran Nathaniel - muss man einfach lieben. Ich habe mit ihm gelitten. Von Anfang an.
Mehr noch als mit der Frau, die nach einem missglückten Date die Hölle auf Erden erlebt.
Nathaniels Geschichte hat mich unglaublich berührt und ich konnte verstehen, warum er zu dem Menschen geworden, der er ist.
Und auch warum er so lange damit gezögert hat, seinen Brüdern zu erzählen, was tatsächlich dafür gesorgt hat, dass sein Leben als Kind aus der Bahn geraten ist. 
Trotzdessen, dass dieses Buch Gewalt mit sich bringt und irgendwie auch ausstrahlt, hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass es "Too much" wirkt.
An den richtigen Stellen, mit den richtigen Worten und den - fast immer - richtigen Handlungensweisen der Charaktere, hat die Autorin dieses Buch für mich zu einem echten Lesehighlight im August gemacht.
Sogar die erotischen Szenen wirkten weder billig noch niveaulos. Es liest sich flüssig und auch authentisch.
Manchmal sogar so bildhaft, als wäre ich selbst dabei gewesen.

Ich kann für dieses Buch eine wahrhaftige Leseempfehlung aussprechen, wo nur noch iene Frage offen bleibt: Warum bitte kenne ich sonst noch nichts von der Autorin?

Quelle:  Plaisir d'Amour Verlag & Netgalley

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