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[Rezension] Lisa Skydla - Bella ~ Geliebte des Dämons


Für dieses Rezensionsexemplar bedanke ich mich beim Team von Skoutz. Über den Bloggernewsletter habe ich diese Anfrage bekommen und da ich das Buch schon bei einigen gesehen habe, habe ich spontan zugesagt.
Allein schon deshalb, weil ich das Cover wahnsinnig toll finde. Und weil die vielen positiven Meinungen für sich sprachen.

Hamburg, die Speicherplatz mit dem besonderen Flair, wird von einer schrecklichen Mordserie heimgesucht.
Darius Hellberg jagt den Mörder und steht gleichzeitig selbst im Fokus der Polizei. Sein Ruf als Nachtclubbesitzer hilft ihm da nicht wirklich, eher im Gegenteil.
Als ob ich das nicht schon genug Nerven kosten würde, purzelt auch noch Bella sprichwörtlich in sein Leben.
Unmittelbar, nachdem er ihr das Leben gerettet hat, spürt er die Seelenverwandtschaft mit Bella und er versucht alles, um sie für dich zu gewinnen. Und sie zu überzeugen, dass er es ernst meint.
Er ist es gewohnt zu bekommen, was er will und ist irritiert, als Bella anfangs so gar nicht auf seine Avancen reagiert.
Sie ist anders als die bisherigen Frauen in seinem Leben und das reizt ihn direkt noch mehr.
Nach und Nach kommt ihm Bella ein wenig entgegen und verlässt ihn doch sofort wieder, als er sich weigert, ihr etwas von seiner wahren Natur zu erzählen.
Darius will sie doch nur beschützen und versteht die Welt nicht mehr. Ausgerechnet seine Seelengefährtin lässt ihn im Stich.
Als der Mörder ihm die nächste Leicht direkt vor die Tür legt, geht Darius erneut durch die Hölle.
Erst recht, als klar wird, dass Bella mehr mit allem zu tun hat, als ihm lieb ist.

Ich muss gestehen, dass mir die Autorin bis zu diesem Buch vollkommen unbekannt war, auch wenn es nicht ihr erster Werk ist.
Dennoch hat sie mich mit ihrem Schreibstil direkt gefangen genommen.
Man könnte meinen, ein Dämon hätte besitzt von mir ergriffen. *kicher*
Die erste Begegnung der beiden Hauptcharaktere verläuft anders, als sich vor allem Darius sich das bislang vorgestellt hat.
Trotzdem weiß er sofort, dass Bella seine Seelengefährtin ist. Die Frau, die dazu bestimmt ist, den Rest seines Lebens mit ihm zu verbringen.
Sie fühlt sich von ihm vollkommen verschaukelt und glaubt ihm anfangs kein Wort. Und das obwohl er Gefühle in ihr weckt, die sie so gar nicht gebrauchen kann und die vor allem eines auslösen: Angst.
Bellas Gedanken und Gefühle waren für mich authentisch und nachvollziehbar. An manchen Stellen ging mir ihr Hin und Her zwar ein wenig auf die Nerven, aber auf der anderen Seite hat es auch einfach in die Storyline gepasst.

Besonders gut gefallen hat mir, dass nicht nur die Liebesgeschichte von Darius und Bella im Vordergrund steht, sondern auch die Aufklärung der Mordserie, die die Stadt erschüttert.
Die Ermittlungen ziehen sich durch das gesamte Buch und konnten mich sogar auf eine falsche Fährte führen.
So sehr, dass mich das Ende tatsächlich sogar überrascht hat.

Selbst die erotischen Szenen kommen nicht zu kurz und haben weder unpassend noch zu frivol gewirkt. Lisa Skydla hat es so geschrieben, dass man sich auch als Laie langsam an das Thema heranwagen kann.
Die Autorin schreibt von Vertrauen und Liebe, von Verrat und Verlust. Das Buch konnte mich auf ganzer Linie begeistern und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung. 

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