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Lesemonat April '26

Der letzte Tag im April ist fast vorbei und ich habe natürlich auch in diesem Monat wieder einen Rückblicker für euch, den ich euch nicht vorenthalten möchte.  Diesmal habe ich weniger gelesen, als im letzten Monat. 1610 Seiten, um genau zu sein. Aber das Lesen soll ja keine Wettkampf sein, nicht wahr?  Jeder soll das lesen, was er schafft. Das Leben ist schon stressig genug, da muss man sich nicht auch noch innerhalb der Bookbubble an die Gurgel gehen, weil einer mehr und einer wenigen gelesen hat, oder?  Aber darum soll es hier ja gar nicht erst gehen, sondern viel mehr um die Bücher, die mich diesen Monat begleitet habe.  Angefangen habe ich mit dem Buch "Du weißt 'nen Scheiss über Sterne" von Petr Hanel. Und naja, was soll ich sagen. Ich habe das Buch nicht einmal zu Ende gelesen. Der Klappentext klang zwar schon interessant, aber ich habe es tatsächlich nur geschafft, bis Seite 208 zu kommen, bevor ich zum nächsten Buch gegriffen habe.   Inhalt: "Mark...

[Rezension] Kelsey Sutton - Winterseele


Kennt ihr diese Bücher, bei denen ihr nur das Cover seht und schwupps, habt ihr sie gekauft? 
Wer mich kennt, der weiss, dass mir das tatsächlich ziemlich oft passiert. 
Bei diesem Mängelexemplar hat außerdem der Klappentext dazu beigetragen, dass ich das Buch unglaublich interessant fand und es auch in einem Rutsch durchgelesen habe. 

Elizabeth ist eigentlich ein ganz normales, junges Mädchen. Wäre da nicht ihre Gabe, Gefühle in menschlicher Gestalt sehen zu können. Sorge, Freunde, Sehnsucht. Jede einzelne Emotion erweckt in Elizabeth jedoch nicht das geringste Gefühl. 
Das wurmt vor allem Fear und er versucht alles, um Liz in Angst und Schrecken zu versetzen. 
Jeder gescheiterte Versuch stachelt Fear nur noch mehr an und er beginnt sich einmal mehr zu fragen, wer die junge Frau wirklich ist. 
Und warum sie so gar nicht auf ihn oder die anderen Emotionen reagiert. 

Nachdem mich das Cover zum Kauf verleitet hat, hat der Schreibstil dazu geführt, dass ich mich komplett in das Buch verliebt habe. 
Schon mit den ersten Seiten hat mich die Geschichte in den Bann gezogen. 
Die Umsetzung der Gefühle in Menschengestalt hat mir wirklich gut gefallen und ich habe Liz und Fear auf ihrer gemeinsamen Reise so gerne begleitet. 

Liz als Charakter hat mir wirklich gut gefallen. 
Obwohl sie kaum Gefühlsregungen zeigt, hat die Autorin sie unglaublich gut rüber gebracht. 
Ich konnte ihre Gedankengänge und kurzzeitigen Gefühle nachvollziehen und habe mich - irgendwie - sogar verbunden gefühlt. 

Fear war unglaublich toll. Ich hatte genau vor Augen, wie die Autorin ihn dargestellt hat. 
Sein Handeln, seine Denkweise und sein Auftreten haben ihn fast perfekt gemacht. 

Die Aufklärung hinter Liz' Verhalten war spannend zu verfolgen und konnte mich sogar überrraschen. 
Ich hätte mir lediglich noch ein wenig mehr Gedanken und Gefühle von Fear gewünscht, da sich alles im Grossen und Ganzen um Elizabeths Leben gedreht hat. 
Das Buch beinhaltet soviel, was mich nicht nur zum Lächeln gebracht hat,  
sondern auch für feuchte Augen gesorgt hat und mich zum Nachdenken bringen konnte. 
Eine echte Leseempfehlung mit tollem Cover, authentischen Charakteren und einer Storyline, die zumindest mich - an die Seiten gefesselt hat. 

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