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[Rezension] Lady Phönix - Höllentrip ins Liebesglück

Titel: Lady Phönix - Höllentrip ins Liebesglück
Autor: Liz Montgomery
472 Seiten
ISBN: 978-0692343173

Inhalt: "
Ungläubig starrt Cheryl auf Chris‘ Nachricht. Er begehrt tatsächlich „seine Cheryl“ zurück. Noch vor Kurzem hätte sie sich nichts sehnlicher gewünscht. Allerdings existiert diese Frau nicht mehr. „Seine“ Cheryl war nach dem dramatischen Liebes-Aus wie der sprichwörtliche Phönix „zu Asche verbrannt“. Jedoch hätte es die Neue wohl kaum gegeben, wären da nicht andere, außergewöhnliche und mitunter exzentrische Menschen in ihr Leben getreten. Zum einen Kenny, ihr Lebensretter, welcher seit jener Schicksalsnacht kaum von ihrer Seite weicht, oder auch Eva Taylor, die anfangs verhasste Psychologin, die sie mit dem mystischen „Phönix-Prinzip“ vertraut macht.
Wagemutig begibt sich Cheryl auf eine Reise zu sich selbst, besucht Orte, an denen sie einst mit Chris glücklich war. Die Erinnerungen und Rückblenden, die sie dort ereilen, verlieren zunehmend ihren Schrecken und der Schmerz wird leichter zu ertragen. Unerwartet kommt es zu turbulenten und amourösen Begegnungen. In dieser Zeit wandelt sich Cheryl zu einer komplett neuen und leidenschaftlichen Frau, die ihre Weiblichkeit in vollen Zügen begreift, genießt und auslebt. Dabei begegnet sie dem charismatischen Gerold von Landau, den die Aura eines dunklen Geheimnisses umgibt." Quelle: Cheryl

Erstmal gilt mein Dank Blogg dein Buch und dem Roman Verlag, dass sie mir das Buch haben zukommen lassen.
Ich fand den Klappentext irgendwie witzig und habe ich daher auf dieses Buch beworben, wenn auch erst in zweiter Instanz, nachdem es bei meinem Wunschbuch nicht geklappt hat. *hust*


Cheryl ist todunglücklich. Ihr absoluter Traummann Chris hat sie nicht nur betrogen, sondern sie danach auch noch verlassen.
Für Cheryl ist das der Weltungergang schlechthin und als sie von ihrer besten Freundin noch eine ganz "besondere" Nachricht erhält, gibt sie sich dem Alkohol und den Tabletten hin.
Erst im letzten Moment wird sie im Hotel - in welchem sie zu dem Zeitpunkt abgestiegen ist - vom Portier gerettet und findet sich in einem Krankenhaus wieder.
Anfangs findet sie die Psycholgin Eva dort eher nervig, als hilfreich, fasst jedoch im Laufe der Zeit vertrauen zu ihr und lässt sich schließlich auf das "Phönix - Projekt" ein.
Gerade, als Cheryl sich also auf die Suche nach sich selbst begibt, taucht Chris erneut auf und.. er will sie zurück. Aber will sie das auch? Oder ist sie längst nicht mehr die Frau, die Chris eins liebte? Die Frau, die alles dafür getan hätte, Chris zurück zu bekommen?

Ich muss ehrlich sagen, ich habe mich mit diesem Buch verdammt schwer getan, aber richtig schwer und ich war sogar kurz davor, das Buch abzubrechen.
Der Schreibstil war von anfang an irgendwie so gar nicht meins und auch Cheryl als Charakter wollte ich am liebsten schütteln und rütteln, bis sie sich endlich mal zusammen reisst.
Hauptsächlich geht es in dem Buch eigentlich nur um Cheryls Liebeskummer. Die Frage dazu, ob er wirklich eine Krankheit ist und wie sie am besten damit umgehen soll.
Es ist nicht so, dass ich nicht weiss, wie sich so etwas anfühlt, aber so, wie die Hauptprotagonistin angelegt war,  ging sie mir einfach nur auf die Nerven.
Alles hat sich nur um Chris gedreht anfangs und auch, als sie einen neuen Mann kennenlernt, schwelgt sie immer wieder in ihren Rückblenden zu Chris ab.
Zudem fand ich eine bestimmte Passage- ich will jetzt sagen welche - einfach zu klischeehaft und irgendwo auch.. ich will nicht sagen, übertrieben, aber irgendwie hat es einfach nicht zum Rest des Buches gepasst.

Der Charakter, der mir allerdings am besten gefallen hat, war Kenny. Manchmal fand ich es zwar schon etwas störend, dass er - nachdem er Cheryl in diesem Hotelzimmer gefunden hat - nicht mehr von der Seite gewichen ist und dauernd in ihrer Nähe sein wollte, aber auf der anderen Seite war seine Besorgnis auch schon wieder etwas süß. Ihn mochte ich wahrlich ganz gerne und seine Charakterentwicklung hat mir wirklich gut gefallen, wobei gerade ein Punkt wahrlich keine große Überraschung war. Der war mir nämlich von Anfang an klar. :D

Alles in allem kann ich sagen, dass dieses Buch zwar für jeden geeignet ist, der Lust auf einen Höllentrip in die Vergangenheit hat, bei dem es nur um den Liebeskummer einer gefühlt 15jährigen geht, die in Wahrheit viel älter ist, sich aber eben wie eine 15jährige benimmt.
Für mich war das Buch absolut nichts, weil ich mich mit der Hauptprotagonistin einfach nicht identifizieren konnte und mir zudem einfach viel zu viel Gejammer und viel zu viele Klischeehandlungen vorhanden waren.
Tut mir leid. 




Kommentare

  1. Ja, da haben wir wirklich die gleichen Eindrücke gewonnen!
    Ich musste mich auch richtig durchquälen durch das Buch. Das Problem habe ich ganz selten und wenn ich es nicht hätte rezensieren müssen, hätte ich das Buch nach den ersten 70 Seiten abgebrochen.
    GLG vom Cocolinchen! :-)

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