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[ Anthologie Interwiev #12 ] Schrankgammeln mit Stephie Engler


Und wieder hat sich das kleine Grumpelchen ein paar Tage Pause genommen. Es ist eben doch noch ein bisschen schüchtern und bei so vielen Menschen in seinem Schrank hat es manchmal ein wenig Angst. Aber heute ist es wieder da und hat sich Stephie geschnappt. Sie ist eine der Herausgeberinnen der Anthologie und hat sich auch von ihm löchern lassen. 

Hallöchen und willkommen in meinem Schrank! Nett hier, oder?
Ich bin das Grumpelchen und wohne hier.
Um dich und deine Geschichte ein bisschen besser kennenzulernen, habe ich mir ein paar Fragen überlegt. Hier gilt, alles kann und nichts muss. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, überspring sie einfach.
Ich verspreche auch nicht zu grummelig zu sein.


Stell dich doch am besten erst einmal ein bisschen besser vor, damit meine Follower auch wissen, wen ich
hier überhaupt in meinen Schrank entfüh…. äh, eingeladen habe?
  • Hej, ich bin Stephie! Und ich bin vieles, aber für diese Geschichte und Anthologie vor allem Autorin und Herausgeberin. 🤭 Ansonsten bin ich Lektorin, Übersetzerin und Texterin. Außerdem bin ich vor einigen Jahren nach Schweden ausgewandert. ♥️🇸🇪

1. Wie lange schreibst du schon und wer oder was hat dich dazu animiert?
  • Seit meiner Kindheit, eigentlich meiner Grundschulzeit. Ich habe eine Zeit lang als Kind in Schweden gelebt und dort in der Grundschule war es eine Aufgabe eine Geschichte zu schreiben und damit fing alles an. (Die liegt sogar immer noch in meiner digitalen Schublade. 😍)

2 . Wie läuft so ein Schreibtag bei dir ab? Brauchst du dafür völlige Ruhe oder hast du Musik im Hintergrund laufen? Machst du dir vorher Notizen zu den jeweiligen Kapiteln? Hast du ein bestimmtes Ritual, was das Schreiben an sich angeht? Grummelst du dabei auch ab und an vor dich hin, wie so ein Grumpeltier das tut?
  • Bestimmt 😂 aber in der Regel brauche ich ne Mischung aus Ruhe und passender Musik. Kommt immer drauf an, an was ich gerade schreibe. Und meist schreibe ich einfach drauf los, Notizen werden eher nebenbei gesammelt, wenn Ideen kommen.

3. Woher hast du die Inspiration für deine Geschichte genommen, die in der Anthologie veröffentlicht werden wird?
  • Von besagter erster Geschichte, die ich als Kind begonnen habe und einer Idee für eine Kurzgeschichte, die schon eine Weile im Ordner rumlag. 

4. Wie lange hast du für das Schreiben deiner Kurzgeschichte gebraucht?
  • Daaaaas weiß ich nicht. Denn sie bestand schon zum Teil … wirklich keine Ahnung. 🙈
5. Hast du einen Lieblingssautoren oder eine Autorin, von der du einfach alles im Regal haben und lesen musst? Jemanden, der als dein Vorbild eine große Rolle spielt?
  • Ohja, Julia Dippel und Melanie Lane zum Beispiel. Sarah J. Maas ist glaube ich auch fast vollständig vertreten. Trudi Canavan auch. ♥️ Und Cornelia Funke. 

6. Wenn du nicht gerade schreibst, womit verbringst du deine Nachmittage? Hast du ein Hobby, welches dir neben dem Schreiben sehr am Herzen liegt?
  • Raus an die frische Luft, bewegen, ab in Wald und/oder ans Wasser. Handy zuhause lassen und einfach den Blick schweifen und die Gedanken laufen lassen. 🥰 Und ansonsten macht es euch gemütlich, Kerze an, cozy einkuscheln, lesen und dann einfach drauf losschreiben. Am besten per Hand, da fließen die Gedanken einfach anders. 
7. Wie holst du dich am besten wieder aus einem Kreatief und was rätst du anderen, die sich manchmal darin befinden?
  • Ab raus in die Natur! Ich gehe mit meiner Hündin Lumi dann oft raus, oder lasse einfach mal alles liegen und gehe meinen drölfzig Hobbys nach. Egal, was es ist, wir alle brauchen manchmal Abstand von unseren Projekten, damit mir wieder weitermachen und kreativ sein können.
8. Und als letzte Frage: Ist deine Kurzgeschichte deine erste Veröffentlichung oder hast du bereits Erfahrungen sammeln können?
  • Es ist meine zweite veröffentlichte Kurzgeschichte. Ein Roman ist gerade in Arbeit und ein anderes Schreibprojekt liegt bei meiner Lektorin. 👀

Ich hoffe, ich war nicht ganz so grummelig wie mein Ruf und hoffe, dass du mich vielleicht sogar weiter empfehlen möchtest. +hinter vorgehaltener Hand kicher+
Vielleicht treffen wir uns ja auch irgendwann noch einmal wieder, wenn eine neue Veröffentlichung im Raum steht. Getreu dem Motto: Man sieht sich immer zwei mal im Leben.
Dankeschön, war schön dich kennenzulernen, aber jetzt muss ich das tun, was ein Grumpelchen am besten kann. Vor sich hin grummeln und Kaffee trinken!
Bis dann!
+aus dem Schrank schieb und Tür schließ+

 

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