Direkt zum Hauptbereich

Last Post ♥

Lesemonat Oktober 2026

Hallo liebe Lesenden,  auch in diesem Monat will ich euch den Lesemonat natürlich nicht vorenthalten. Ich bin von mir selbst überrascht, wie viel ich eigentlich gelesen habe, denn es kam mir gar nicht so viel vor.  Der Großteil davon waren eBooks und "nur" zwei der Bücher waren ein Printexemplar. Aber das ist ja eigentlich egal und spielt keine große Rolle.  Im Oktober habe ich jedenfalls 7 Bücher gelesen und insgesamt waren das 2190 Seiten.   1. Iris T. Cannon - Beautiful Villian - 306 Seiten  Das Buch habe ich mir über Amazon selbst gekauft, weil mich nicht nur das Cover interessiert hat, sondern auch der Klappentext.  Eine Rezension dazu wird bestimmt noch erfolgen, wenn mich mein innerer Monk lässt. Denn momentan fällt es ihm wieder ein wenig schwer, Rezensionen oder andere Texte für Manuskripte zu schreiben.  Aber ich arbeite daran. Oder so.  2. Annika Wirtz - When Trouble feels like home - 424 Seiten Schon wieder ein Buch von Annika. E...

[Rezension] Mia Sole - Aschenliesel


Für dieses Rezensionsexemplar danke ich Mia Sole. Die Autorin und das Grumpelchen haben bereits ein Interview miteinander geführt und ich habe ihr Buch bei Instagram vorgestellt.
Ihr Buch klang für mich so wahnsinnig interessant, gerade weil es eine Märchennacherzählung ist. Wie hätte ich da nicht zustimmen können, ihr Buch vorzustellen und es selbst zu lesen?

Zum Inhalt werde ich diesmal nicht viel sagen, immerhin kann man den auf dem Bild bereits nachlesen.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und mich sofort auch ein Stück in die eigenen Kindheit versetzt.
Aschenputtel war eines der erstes Märchen, die ich vorgelesen bekommen habe. Die Storyline wirft einen direkt mitten ins Geschehen.
Durch das Setting, dass den Leser diesmal in die Berge verschlägt, hat Mia Sole dem Buch einen ganz besondern Touch verschafft und ich habe mich dort direkt wohlgefühlt.

Alina als Charakter mochte ich sehr. Durch ihre lockere Art hat sie so manches Mal für ein Schmunzeln auf meinen Lippen gesorgt.
Ihre Liebe zu Tieren und anderen Lebewesen auf dem elterlichen Hof hat es mir einfach gemacht, sie zu mögen.
Alina ist diejenige, die als moderne Version des Aschenputtels gilt. Von ihrer Stiefmutter gebeutelt, hat sie nur einen Wunsch: Ihrem Vater endlich die Augen öffnen, da dieser nach wie vor zu seiner neuen Lebensgefährtin hält.

Als Alina erneut auf Mike trifft, brechen alte Wunden auf. Sie will ihn auf keinen Fall näher an sich heranlassen, kann sich ihm aber auch irgendwie nicht entziehen.
Die Gefühle der beiden konnte die Autorin sehr authentisch und gefühlvoll rüber bringen. Ich habe mit den beiden gelitten und gelacht, oder habe sie im Gegenzug irgendwo einsperren wollen, damit sie endlich einmal richtig miteinander reden.

Besonders gut hat mir auch der Aspekt gefallen, dass Mia sole die Mutter Alinas in das Buch eingeflochten hat.
Statt - wie in dem eigentlichen Märchen üblich - hat sie diese nicht versterben lassen, sondern aus anderen Gründen aus dem Leben der jungen Frau verschwinden lassen.

Aschenliesel von Mia Sole ist eine Geschichte voller Überraschungen. Mit Höhen und Tiefen, mit Liebe und Gefühl. Mit Humor und einem Schreibstil, mit dem man durch die Seiten fliegt.
Für mich eine echte Überraschung, für die ich nur eine Leseempfehlung aussprechen kann. 

Kommentare