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[Rezension] Rising Darkness

Titel: Rising Darkness - Schattenrätsel
Autor: Thea Harrison

Erschienen am 05.06.2014
Seiten 352
ISBN 978-3-8025-9412-0
Ausgabe kartoniert mit Klappe

Inhalt: "Ihr ganzes Leben lang leidet die Ärztin Mary schon unter merkwürdigen Träumen, bis sie eines Tages die Wahrheit erfährt: Sie ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört zu einer Gruppe unsterblicher Wesen, die im Laufe der Jahrhunderte ständig wiedergeboren werden. Da begegnet ihr Michael, der schon seit einer Ewigkeit nach ihr sucht …" Quelle: Schattenrätsel



Dieses Buch ist von Thea Harrison und jene, die meinen Blog schon länger kennen, sollten wissen, wie sehr ich die Bücher von ihr liebe. Dieses Buch habe ich schon auf einigen anderen Blogs gesehen und war aufgrund der negativen Bewertungen und Meinungen wirklich unschlüssig, ob ich es wirklich lesen soll.
Die Neugierde hat aber schließlich gesiegt und als ich das Glück hatte, es mir bei Tauschgnom ertauschen zu können, habe ich natürlich sofort zugeschlagen.

Mary ist Ärztin und hat schon ihr Leben lang merkwürdige Alpträume und zweifelt langsam aber sicher an ihrem Verstand.
Als sie plötzlich erfährt, dass sie zu einer Gruppe unsterblicher Weisen gehört, welche ständig wiedergeboren werden, ist sie erst recht durcheinander.
Michael, welcher sie schon seit Ewigkeit und drei Tagen sucht, stellt sich als ihr Seelengefährte vor und das ... Chaos scheint seinen Lauf zu nehmen... oder auch nicht.



Um es gleich zu Anfang kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: Ich bin enttäuscht.
In ihrer Elder- Races - Reihe habe ich ihren Schreibstil kennen und vor allem lieben gelernt und konnte ein weiteres Buch gar nicht erst erwarten - obwohl ich das allerneuste noch gar nicht gelesen habe. *hust*
In dieser neuen Reihe allerdings habe ich nach nur ein paar Seiten bereits die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wollen und wollte das Buch regelrecht an die Wand werfen.

Ich will nicht sagen, dass das Buch komplett schlecht war oder auch der Schreibstil der Autorin, aber ich habe wirklich schwer reingefunden und Mary.. ja die liebe Mary, die war mir von Anfang an unsympatisch und das habe ich bei einem Charakter wirklich selten.
Nicht, dass ich jetzt eine überschwengliche Lovestory oder sonst was erwartet hätte und darauf ja bekanntlich eh nicht so dermassen stehe, aber das Verhältnis zwischen Michael und Mary war irgendwie.. ähm.. ich glaube, seltsam wäre das richtige Wort.
Mein einziger Gedanke an einer bestimmten Stelle war folgender.. Zitat by myself via Goodreads:

Wohu.. sie weiss, dass er und sie zusammen gehören und schon seit Jahrhunderten ein Paar sind und was macht sie.. schmiegt sich sofort an ihn. oô Ich wäre ja erstmal geschockt. xD 

Nee, ernsthaft.. das war wirklich mein Gedanke. Ich fand die Reaktionen von Mary teilweise wirklich einfach nur.. naja, einfach nicht nachvollziehbar und ich hatte am Ende einfach noch zu viele Fragen, die den ersten Band betreffen, als dass ich Lust darauf hatte, mir sofort den zweiten Teil zu krallen.

Die Idee des Täuschers fand ich zwar recht gut, aber irgendwie blieb auch er mir ein wenig zu blass. Ich hätte mir gewünscht, ein wenig mehr über ihn zu erfahren, bevor ich überhaupt damit konfrontriert werde, was mit ihm passiert.
Es war durchaus etwas anderes, was sich Thea Harrison dort hat einfallen lassen. Das Thema Wiedergeburt hatte ich so eigentlich noch fast gar nicht und dennoch hat es mir einfach an der Umsetzung gehapert.
Die Charaktere haben es mir wahrlich nicht einfach gemacht und auch die gemeinsame der Vergangenheit war nicht unbedingt aufschlussreich.
Ich hatte am Ende echt das Gefühl ein einziges Fragezeichen im Kopf zu haben und ein "WTF? Was zur Hölle war das jetzt? Das können sie doch echt um Längen besser, Frau Harrison!"

Naja, Fazit ist jedenfalls: Wer das Buch lesen will, soll es lesen. Ich bin davon enttäuscht, war froh, es beendet zu werden und habe so absolut gar kein Verlangen nach einer Fortsetzung. 

 

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