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[Rezension] Sophie Bichon - Wir sind das Feuer


Dieses Buch ist mir schon so oft bei Instagram über den Weg gelaufen. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr widerstehen und habe es mir in meiner heimischen Buchhandlung gekauft.
Sophie Bichon war mir vorher kein Begriff, erst als ich über Instagram auf sie aufmerksam geworden bin.
Lest selbst, ob ihr Buch mich genauso sehr begeistern konnte, wie manch anderen.


Louisa will einfach nur vergessen. Vergessen, was vor fünf Jahren geschah. Es hat ihr Leben zerstört und sie hofft, am Redstone College endlich alles hinter sich lassen zu können.
Gleich zu Beginn begegnet sie nicht nur einem Mädchen, dass ihre beste Freundin werden könnte, sondern auch Paul.
Paul weckt Gefühle und Emotionen, die sie eigentlich gar nicht zu lassen will und doch kann sie sich ihm einfach nicht entziehen.
Mit ihm ist sie frei. Mit ihm hat sie das Gefühl, endlich wieder glücklich zu sein. Und es passiert das, was sie nie wollte: Sie verliebt sich in Paul.
Aber was, wenn Paul ein Geheimnis hütet, dass Louisas Welt erneut zerstören könnten? Was, wenn er nicht nur ihr Herz bricht, sondern erneut alles in Flammen aufgeht, was sie sich bislang erarbeitet hat?

Der Schreibstil von Sophie Bichon hatte mich sofort. Man hat das Gefühl, regelrecht durch die Seiten zu fliegen. An der Seite von Louisa und Paul erlebt man ihre gemeinsame Geschichte, die einen sofort berührt.
In Lou - wie Louisa eigentlich nur genannt wird - konnte ich mich sofort hineinfühlen. Sie ist zwar oftmals zurückhaltend und abweisend, was auch arrogant wirken könnte, aber sie ist es nicht ohne Grund.
Umso mehr man sie kennenlernt, umso mehr versteht man, warum sie so ist. Als sie durch ihren besten Freund Aiden auch Paul kennenlernt, ändert sich einiges.
Bei ihm hat sie das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen. Sie kann frei sein und einfach nur sie selbst.
Und sie muss nicht erklären, was mit ihr los ist.

Paul war toll. Er versteht Louisa und obwohl er selbst sein eigenes Päckchen mit sich rumträgt, ist er an ihrer Seite.
Er zeigt ihr, dass das Leben auch dann lebenswert ist, wenn man eigentlich davon ausgegangen ist, alles verloren zu haben.
Die Geschichte beinhaltet so viele Emotionen, dass man sie alle gar nicht in Worte fassen kann.
Es ist nicht mit unglaublich viel Gefühl geschrieben, sondern beinhaltet auch witzige Momente, in denen ich schmunzelnd mit dem Buch in der Hand auf meiner Couch gesessen habe.
Momente, in denen ich Louise und Paul nicht nur schütteln wollte,sondern sie auch ausgiebig knuddeln wollte.
Oder Momente, die mich sprachlos hinterlassen haben. Vor allem das Ende. Es beinhaltet einen wirklichen fiesen Cliffhänger, bei dem ich aber tatsächlich schon das Gefühl hatte, dass er darauf hinauslaufen wird.
Einer meiner persönlicher Lieblingscharakter war aber tatsächlich Luca. Paul jüngerer Bruder. Ich will euch nichts über ihn verraten, denn ich bin der Meinung: Ihr müsst ihn einfach selbst kennenlernen.

Sophie Bichon hat es geschafft, dass ich mir direkt am nächsten Tag, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, den zweiten Band gekauft habe.
Eine Geschichte, die einen nicht loslässt. Eine Geschichte, die ein Feuerwerk an Gefühlen beeinhaltet.
Trauer und Wut, Liebe und Emotionen, Freundschaft und Vertrauen. Oder aber auch Familiegeschichten, bei denen ich mich zumindest teilweise tatsächlich irgendwie auch wiedererkannt habe. Ein kleines bisschen.
Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Lasst zu, das Sophie Bichon auch ein Feuer in euch entfacht.

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