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[Rezension] Das Wintertagebuch

Titel: Das Wintertagebuch - Rezepte, Notizen und Geschichten für die kalten Tage
Autor: Nigel Slater
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (13. September 2018)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783832199357
  • ISBN-13: 978-3832199357
  • ASIN: 3832199357
  • Originaltitel: The Christmas Chronicles
 Inhalt: "Raureif auf dem Boden, der Himmel blass und klar und die Luft frisch, sauber und belebend. So beginnt der Winter, den Nigel Slater von allen Jahreszeiten am meisten liebt. Und nicht nur er, die Monate der Gemütlichkeit, Geschichten, Familientraditionen und Festessen gelten zu Recht als schönste Zeit des Jahres. Von November bis Februar werden am Nachmittag Kerzen angezündet, prasselt das Kaminfeuer, wird gerne und gut gegessen.
Mitten in dieser kalten Zeit liegen Weihnachten und Silvester. Um die Vorfreude auf die Feiertage noch zu steigern, nimmt Nigel Slater seine Leser mit zu den Weihnachtsmärkten in Nürnberg, Köln und Wien. Er schwärmt vom Zauber der Adventskalender und Weihnachtskarten, erzählt von Dresdner Stollenfest und Krampus und gibt Einblicke in seine ganz persönlichen Weihnachtsbräuche.
Natürlich wird auch gebacken, gebrutzelt und gekocht: Deftige Gerichte und wärmende Suppen, die nach einem Spaziergang durchs Schmuddelwetter aufgetischt werden können. Unwiderstehliche Weihnachtsmenüs, aufwendige Kuchen und Kleinigkeiten für zwischendurch. Hier ist alles versammelt, was man braucht, um den Winter in vollen Zügen genießen zu können." Quelle: Winter

Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:  Winter  )

Für dieses Rezensionsexemplar aus dem Hause DuMont danke ich dem Verlag. Ich habe mich für dieses Buch entschieden, in der Hoffnung, ein wenig mehr in Winterstimmung zu geraten.
Wer mich kennt, der weiss eigentlich, dass ich das nie wirklich bin, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Nigel Slater war mir ehrlich gesagt so gar kein Begriff. Ich schaue zwar durchaus mal gerne Koch - oder Backshows, aber bis zu Nigel Slater bin ich irgendwie nie vorgedrungen.
Das Cover des Buches gefällt mir übrigens wirklich gut. Der Einband des Hardcovers in schwarz mit kupfernen Elementen wirkt direkt edel und die zwei Lesebändchen haben es mir einfach gemacht, mich in dem Buch zurecht zu finden oder auch mal vorherige Seiten zu markieren.

Das Buch hat mich sofort auf den ersten Seiten gehabt. Ich kann euch nicht mal genau sagen, warum das so war, aber ich konnte einfach nicht aufhören in den Aufzeichnungen des Autors und Sternekochs zu lesen.
Mit Rezepten, kleinen Notizen und Anekdoten zu längst vergessenen Zeiten oder Bräuchen hat Nigel Slater dieses Buch zu einem gemacht, dass ich wirklich gemocht habe.
Und das dafür gesorgt hat, dass ich nicht nur einmal Hunger bekommen habe.
Es gelingt ihm, sich nicht nur auf das Kochen an sich zu konzentrieren, sondern auch darauf, kleine Geschichten hinter den einzelnen Gerichten zu erzählen.
Bräuche, die er selbst pflegt oder die er durch seine Kindheit und Jugend kennen - und auch liebengelernt hat.
Bräuche, die wir hier in Deutschland teilweise nicht kennen. Für jeden Tag gibt es eine neue kleine Geschichte, ein Rezept, dass man nachkochen kann oder einen Brauch, den man kennenlernen kann.

Besonders toll fand ich auch, dass das Buch wirklich fast jeden Geschmack abdeckt. Manch einer mag es süßer, der andere vielleicht etwas deftiger, der dritte steht vielleicht nur auf salzige Sachen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei und ich bin mir sicher, dass sogar ich aus diesem Buch in der nächsten Zeit etwas nachkochen werde.
Das Buch führt dazu, dass man tatsächlich ein wenig ins Träumen gerät. An die alten Zeiten, wie man selbst tatsächlich den Winter und Weihnachten verbracht hat und an kommende Zeiten, in denen man das eine oder andere Neue lernen und ausprobieren könnte.
Ich glaube, ich kann von mir behaupten, dass Nigel Slater in mir einen neuen Fan gefunden hat. Ich habe mir auch schon einige Youtube Videos von ihm angesehen und empfinde ihn als wirklich symaptischen Menschen.
Und habe jetzt noch mehr Hunger, als eh schon.

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