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[WritingFriday] Sommerferien

Heute ist es mal wieder soweit und ich bin beim Writing Friday von Elizzy und ihrem tollen Blog read books and fall in love dabei.
Ich habe ja schon ein paar Mal bei dieser Aktion mitgemacht und ein Beitrag wartet auch noch auf euch.
Eigentlich sollte dieser letzten Freitag online gehen, aber da ich ihn nicht fertig bekommen habe, habe ich mich dazu entschlossen, euch die kleine Geschichte so zu veröffentlichen, sobald ich sie fertig habe.


Die Regeln

  • Jeden Freitag wird veröffentlicht
  • Wählt aus einem der vorgegeben Schreibthemen
  • Schreibt eine Geschichte / ein Gedicht / ein paar Zeilen – egal Hauptsache ihr übt euer kreatives Schreiben
  • Vergesst nicht den Hashtag #WritingFriday und den Header zu verwenden
  • Schaut unbedingt bei euren Schreibkameraden vorbei und lest euch die Geschichten durch!
  • Habt Spass und versucht voneinander zu lernen

Schreibthemen / Schreibaufgaben Juli 2019
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz: “Dieser Sommertag, war nicht wie jeder andere, denn…” beginnt.
  • Schreibe über eine Romanze in einer Gelateria.
  • Eine Spinne sitzt in ihrem Netz, begleite sie einen Tag lang.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter ein: Schneckenhaus, grasgrün, Baum, Gelächter, Buch
  • Fippo der Fuchs hat sich in die Stadt verirrt. Was erlebt er dort?

Ich habe mich diesmal für eine Geschichte entschieden, in dem fünf vorgegebene Wörter vorkommen.



Endlich Sommerferien!
Ina konnte es gar nicht erwarten, endlich die Schulklingel zu hören, die den Beginn der Sommerferien ankündigte.
Sie hatte schon genau vor Augen, was sie alles machen würde. Gleich heute wollte sie erst ihre Sachen nach Hause bringen und sich anschließend mit einem Buch in den Garten ihrer Oma begeben.
Sie liebte dieses kleine Idyll am Rander der Stadt einfach.
Baum an Baum gereiht wuchsen dort die verschiedensten Obstsorten, von denen Ina die eine oder andere sogar probieren durfte.
Der Rasen war grasgrün und so saftig, dass sie sich manchmal sogar einbildete, den Geruch noch in der Nase zu haben, sobald sie nur an den Garten ihrer Oma dachte.
Als das Klingeln der Schulglocke tatsächlich zu vernehmen war, stopfte sie schnell ihre Sachen in den Rucksack und lief als eine der ersten aus der Klasse.
Nur kurz verabschiedete sie sich von ihrer besten Freundin, versprach ihr, sie später anzurufen. Jetzt wartete erstmal der Garten ihrer Oma und ihr aktuelles Buch.
Ihre beste Freundin bemängelte in letzter Zeit oft, dass sich Ina viel zu sehr in ihr Schneckenhaus zurückzog, aber manchmal konnte sie eben einfach nicht aus ihrer Haut.
Auch wenn sie Bea wirklich lieb hatte, brauchte sie ab und an auch ein wenig Zeit für sich.
Bereits eine Stunde später lief sie die Strasse entlang, die zu ihrem kleinen Idyll führte. Ihre Schulsachen hatte sie zuhause einfach auf das Bett geschmissen und sich stattdessen ihr Buch und ein paar andere Kleinigkeiten gepackt.
Essen und Trinken brauchte sie nicht, denn sie wusste, dass ihre Oma immer etwas da hatte. Schon von weitem hörte sie das Gelächter der älteren Frau, was sich mit dem ihrer eigenen Mutter vermischte.
Die Sommerferien konnten endlich beginnen. Ihre persönlichen perfekten Sommerferien.

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