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[ bloggeraktion] montagsstarter

Heute gibt es den Montagsstarter wieder etwas später, weil ich vorher einfach nicht dazu bekommen bin.  Es stehen auch noch Rezensionen aus, aber das fällt mir momentan wieder echt schwer. Aber nya.  Wenn ihr beim Montagsstarter auch mitmachen möchtet, dann schaut unbedingt mal bei Anni und ihrem Blog vorbei. Dort gibt es auch viele andere schöne Posts zu entdecken.     ❶ Bald ist sie vorbei, die Zeit, in der ich eine Geschichte fertig geschrieben und abgeschickt haben muss. Ob ich es wohl noch rechtzeitig schaffe?  ❷ Ich warte auf meinen Urlaub Ende Juli. ❸ the Gazette   wollte ich gerne noch einmal in vollständiger Besetzung sehen , aber leider ist das unmöglich. ❹ Die Hälfte   des Jahres ist schon fast wieder vorbei und ich habe das Gedühl, dass sich im Gegensatz zum letzten Jahr fast gar nichts ins Positive verändert hat. ❺ Manchmal finde ich es schade, dass manche Freundschaften im Laufe des Lebens auseinande r driften, aber ...

[Rezension] Im Angesicht der Wahrheit

Titel: Im Angesicht der Wahrheit
Autor: Silke Ziegler

Kriminalroman
kt., 507 Seiten
EUR 13.00, E-Book EUR 9.99
ISBN 978-3-89425-491-9
Erscheinungsdatum: 07/2017


Inhalt:"Nach einem tragischen Ereignis ließ sie ihr gesamtes Leben hinter sich.
Nun kehrt sie an den Ort des Geschehens zurück.
Und sinnt auf Vergeltung.
Nach einem traumatischen Erlebnis vor achtzehn Jahren hat die Französin Estelle Miroux ihrer Heimat den Rücken gekehrt und ein neues Leben in Deutschland begonnen. Da erreicht sie die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter. Die alte Dame hat Estelle ihr kleines Hotel hinterlassen. Kurz entschlossen kehrt die junge Frau gemeinsam mit ihrem Ziehsohn Noah nach Südfrankreich zurück, um die Auberge zu neuem Leben zu erwecken.
Schnell treffen die ersten Gäste ein, Noah findet Anschluss und ihr attraktiver Nachbar Tom Bauvall geht Estelle zur Hand, wo er kann. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann wird Argelès-sur-Mer von einer Mordserie heimgesucht und die junge Frau gerät unter Tatverdacht. Denn den Opfern wurde ein Datum in die Stirn geritzt – das Datum der schlimmsten Nacht in Estelles Leben." 

 Ich danke als erstes dem Grafit - Verlag und dafür, dass sie mir das Rezensuionsexemplar haben zukommen lassen. Ich habe mich für dieses Buch entschieden, weil mich das Cover gleich auf Anhieb angesprungen hat. Es hatte so etwas... wie soll ich das sagen: Obwohl es eher in die Krimi - Richtung dreht, hat es doch so etwas wie Urlaubsstimmung in mir hervor gerufen.
Ich war sehr gespannt auf das Buch, nachdem mir auch der Klappentext wirklich gefallen hat.

Estelle Miroux hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Nach einem eher traumatischen Erlebnis hat sie ihre französische Heimat vor über achtzehn Jahren verlassen.  In Deutschland hat sie sich mit ihrem neues Lebens aufgebaut, als der Tod ihrer Großmutter sie aus der Bahn wirft. Zusammen mit der Tatsache, dass die alte Dame ihr ein kleines Hotel in ihrer Heimatstadt hinterlassen hat.
Estelle kehrt mit ihrem Ziehsohn Noah schließlich nach Nordfrankreich zurück, mit dem Vorsatz, das kleine Hotel wieder zum Leben zu erwecken.
Als die Gegend jedoch von einer Mordserie erschüttert wird, gerät nicht nur Estelles Leben völlig aus den Fugen. Estelles schlimmster Alptraum wird erneut wahr und verändert nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das ihrer kompletten Familie.



Oh meine lieben Leserchen, soll ich ganz ehrlich zu euch sein? So richtig, richtig ehrlich? Ich bin regelrecht verliebt in dieses Buch, insofern man das bei einem Krimi überhaupt behaupten kann. Von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil der Autorin so sehr gefesselt, dass ich das Buch heute komplett in nicht mal 4 Stunden beendet habe.
Estelle als Hauptprotagonistin muss man einfach mögen. Silke Ziegler hat mit Estelle eine Person geschafft, mit der ich mich sofort.. ich will nicht sagen, identifizieren konnte, aber doch irgendwie verbunden gefühlt habe. Mein Lieblingscharakter - ihr Ziehsohn Noah - hat fast schon zu perfekt an ihre Seite gepasst und ich mochte ihn einfach unglaublich gerne. Seine Art und Weise, sein Auftreten, sein manchmal jugendliches Gezicke.
Tom, ihr Nachbar hat mich anfangs wirklich etwas verwirrt, bis die Auotrin selbst dafür gesorgt hat, dass dieser Knoten geplatzt ist. Er war mir - im Gegensatz zu Caroline - zwar sympatisch, aber eben auch verwirrend. 
Die Handlungsstränge, die alle miteinander verbunden sind, beschreiben Estelles Leben, ihre Vergangenheit und ihre Gegenwart, sowie die aktuelle Ermittlungsarbeit der Polizei. Besonders gut fand ich die Erinnerungen von Estelles Großmutter, welche mitteils eines Briefes an ihre Enkelin dafür gesorgt hat, dass auch der Leser an diesem Teil ihres Lebens teilhaben kann.
Auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen Estelle's Nachbarn Tom und der jungen Frau anbahnt, konnte die Autorin perfekt in die Geschichte einfädeln. Ich hatte nur bei einer Stelle das Gefühl, dass es ein wenig übereilt war, aber das hat dem Gesamtbild nicht geschadet.
Es gab kriminalistische Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte, gerade als es auf das Ende zuging. Mit liebevollen Charakteren, mit Mord - und Krimielementen, die einen zum Nachdenken und Weiterlesen zwingen und einem Ende, dass für mich persönlich eher überraschend kam, hat Silke Ziegler ein Buch geschrieben, für das mir gar nichts anderes übrig bleibt, als das ich dafür eine klare Lesemepfehlung ausspreche.

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