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[Rezension] Das Prinzessinnenspiel

Titel: Das Prinzessinnenspiel
Autor: Steve Cotton

  • Taschenbuch: 435 Seiten
  • Verlag: Stefan Wollschläger (3. Januar 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394795106X
  • ISBN-13: 978-3947951062
Inhalt: "Die schüchterne Karen wächst an einem entlegenen Bergsee bei ihrer Pflegemutter auf, die ihr einige spärliche Grundkenntnisse von Magie vermittelt. Trotzdem ist sie unglücklich und droht an der Einsamkeit zu zerbrechen. Eines Tages taucht die mutige Jelena auf und nimmt Karen mit auf ihrer Reise nach Lusandria. Dort wird das Prinzessinnenspiel ausgetragen und die Siegerin bekommt den Prinzen samt Königreich. Schon der Weg in das geheime Land ist voller Gefahren, aber die sind nichts im Vergleich zu den Monstern, denen Jelena beim Prinzessinnenspiel gegenüber steht. Vieles erweist sich als anders, als es erscheint. Wird sich am Ende die starke Freundschaft zwischen Karen und Jelena als der entscheidende Vorteil erweisen? " Quelle: Netzwerk Agentur Bookmark & Steve Cotton
Folgenden Link kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung: Quelle:  Netzwerk Agentur Bookmark & Steve Cotton
Dieses Rezensionsexemplar habe ich über die Netzwerk Agentur Bookmark & Steve Cotton bekommen. Ich fand die Geschichte dahinter sehr interessant und habe mich daher via Facebook für das Buch beworben. 

Ich habe dieses Buch schon vor ein paar Tagen ausgelesen und musste es ernstmal Revue passieren lassen. Nicht, weil es so schlecht war, denn das war es wirklich nicht.
Ach, lest einfach selbst.

Karen ist eher schüchtern und wohnt bei ihrer Tante an einem abgelegenen Bergsee. Von ihr bekommt sie ein paar Grundkenntnisse der Magie beigebracht. Sie selbst fühlt sich dort einfach nicht richtig zuhause und droht an ihrer Einsamkeit zu zerbrechen.
Als sie eines Tages auf die mutige Jelena trifft, ändert sich ihr Leben komplett. Jelena nimmt das junge Mädchen mit auf ihre Reise nach Lusandria.
In diesem Königreich wird das Prinzessinnenspiel ausgetragen. Die Siegerin bekommt das Königreich mitsamt dem Prinzen und Jelena will dieses Spiel gewinnen.
Schon auf dem Weg dorthin eröffnen sich den Mädchen viele Gefahren und doch scheint es, als würde diese Reise der Freundschaft zwischen Jelena und Karen erst festigen.
Aber reicht es aus, um gegen all die Monster eine Chance zu haben, die beim Prinzessinnenspiel auf Jelena warten? 
Vieles erweist sich als anders, als erwartet oder erhofft und das spürt vor allem Karen am eigenen Leib. 

Der Schreibstil von Steve Cotton war mir völlig unbekannt. Aber ich mag ja gerade solche Bücher, bei denen ich mir ein eigenes Bild machen kann. 
Bücher, bei denen ich quasi ohne irgendwelche Erwartungen zu lesen beginnen kann. 

Steve Cotton hat dabei eine Welt gewählt, die nicht dem typischen Prinzessinnenklischee entspricht. Die Prinzessinnen sind Mädchen wie du und ich. Mädchen mit Träumen und Wünschen und vor allem mit Ängsten. 
Gerade bei Karen habe ich sofort eine gewisse Art von Sympathie gespürt. Sie ist vom Leben nicht nur einmal enttäuscht worden und doch rappelt sie sich immer wieder auf. Obwohl sie von ihrem früheren Leben eigentlich kaum etwas weiß.
Sie lernt auf eigenen Beinen zu stehen, sie lernt Entscheidungen zu treffen, die sich nicht immer als richtig herausstellen und sie lernt mehr über sich selbst, als sie es je für möglich gehalten hätte. 
Zwischen Jelena und Karen entwickelt sich eine besondere Freundschaft. 
Anfangs fand ich es etwas .. nennen wir es naiv, wie schnell Karen Vertrauen zu dem ihr fremden Mädchen gefasst hat, aber im Laufe des Buches habe ich dann auch verstanden, warum das so war. 

Mir hat besonders gefallen, dass der Autor bis zum Ende offen gelassen hat, worauf er wirklich hinaus will. Und das er einen Cliffhänger eingebaut hat, der Hoffnung auf mehr macht.
Besonders zum Schmunzeln gebracht hat mich übrigens alleine die Tatsache, dass Jelena den Prinzen ja gar nicht will, sondern Karen ihn haben kann.
Wer braucht schon einen Prinzen, wenn alles andere viel besser ist. Laut Jelena. 

Dieses Buch hat mir wirklich gefallen. Es geht nicht hauptsächlich nur um Karen und Jelena, sondern um viel mehr. 
Um viele kleine Geschichten, die alle miteinander verbunden ist. 
Um Freundschaft und Vertrauen. Um Kampfgeist und Gefühle. In einer Welt, in der nichts ist, wie es anfangs scheint, wachsen die Charaktere über sich hinaus und sorgen für die eine oder andere Überraschung.
Auch für sich selbst. 
Steve Cotton hat in meinen Augen ein Buch geschrieben, dass den Spannungsbogen nicht einmal unterbricht. 
Ein Buch, dass die unterschiedlichsten werte beeinhaltet und mit seinen Handlungen sehr überraschen konnte. 
Ein Muss für jeden, der nicht das typische Prinzessinnenklischee lesen möchte, sondern sich auch gerne mal eine andere Sichtweise über das Leben einer Prinzessin machen möchte.
 


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